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Rückblick Juni

Es ist schon fast zu spät, aber da ist doch noch eine freie Minute für den Rückblick. Alles ist anders und neu, ich hab jetzt einen Job und eine eingerichtete Wohnung. Alles ist gerade wunderbar. Nur die Zeit vergeht so furchtbar schnell aus meiner Sicht. Manchmal würde ich ganz gerne kurz stoppen und atmen und einfach nur sein – das übe ich gerade.

Was so außer arbeiten im Juni war? Einen Yogakurs besuchen und auch sonst ein bisschen Sport machen im Fitnessstudio der Firma. Mit einer „alten“ Freundin essen und zu Ikea gehen. An einem verlängerten Wochenende Konstanz besuchen und dort mit Freund*innen frühstücken, Kaffee trinken und am See rumliegen. Anschließend auf eine Party gehen. Die Wohnung einrichten und mich einleben.  Die Gegend erkunden. So schnell nicht mehr weg wollen.

Magic Mai

Es ist SO viel passiert im Mai. Nachdem ich die Masterarbeit gedruckt und abgegeben habe folgte die mündliche Prüfung. Mit dem Abschluss in der Tasche habe ich mich aus Konstanz verabschiedet. Nun wohne ich an einem anderen Ort in einer großartigen Wohnung und gewöhne mich ganz langsam an die Veränderungen.

April Achterbahn.

Der April war sooo… gemischt.

Zunächst war da die äußerst frustrierende Wohnungssuche. Inklusive Happy End! Ich hab eine neue Wohnung in der Nähe meines zukünftigen Arbeitsplatzes gefunden und sie ist perfekt.

Ab da fehlte nur noch die Masterarbeit. Ich hab mich also langsam wieder etwas motivierter dran gemacht, bis ich dann erfuhr, dass ich fast einen Monat früher abgeben muss als geplant. Ahhh. PANIK!

Nebenbei habe ich es noch geschafft ein paar Sachen auszumisten und hab unerwartet viel Geld für einige Dinge bekommen. Ausgleichende Gerechtigkeit?

OK! also schreiben, schreiben, schreiben. Das war dann auch der Moment an dem mein Notebook versagte. Da habe ich dann kurz mal die Fassung verloren. Aber es musste ja weiter gehen.

Auf einem geliehenen alten Notebook hab ich mich also die letzten Wochen durchgekämpft und pünktlich zum Monatsende die Arbeit fertig geschrieben. Morgen wird gedruckt und dann fehlt nur noch eine einzige Prüfung.

Was sonst so passiert ist? Yoga. Mittagessen mit Freundinnen. Zum Frühstück eingeladen gewesen. Mittagessen mit einem Freund von der Uni. Nach dem Fertigstellen der Masterarbeit vietnamesisch essen gewesen.

Mein letzter Monat in dieser Stadt und diesem Lebensabschnitt beginnt. Schönen Mai!

März!

Das wars also mit dem März.

Er hat mir großartige Neuigkeiten beschert: ich habe einen Job. So einen richtigen für nach dem Studium. Und nicht nur irgendeinen, sondern DEN Job. Deshalb bin ich nun fleissig dabei meine Masterarbeit fertig zu machen und eine Wohnung zu suchen.

Puh.

Nebenbei bin ich immer noch am Arbeiten für meine Hiwi-Stelle.

Zu Hause hab ich eine neue Runde meines Langzeitprojekts Ausmisten gestartet. Habe noch mal unfassbar viele Dinge verschenkt, verkauft, versteigert und weggeschmissen. Ein paar Sachen müssen jetzt noch weg, aber es wird langsam überschaubarer. Nur mitzunehmen was ich wirklich brauche und will ist mein großes Ziel.

So viele Veränderungen sind echt anstrengend und das einzige was jetzt hilft ist jeden Moment für sich zu betrachten und einen Schritt nach dem andern zu gehen.

Das war Februar.

Bin müde, aber ich wollte noch den Februar verabschieden.

Den ganzen Monat habe ich auf einen Termin hingefiebert. Dann konnte ich sie endlich fallen lassen, diese leichte Anspannung. Insgesamt war es ein positiver Monat.

Sehr viel Zeit habe ich mit dem Aufbau und der Veröffentlichung der Website für Geflüchtete für die Hochschule verbracht. Den Rest der Zeit füllte größtenteils die Masterarbeit. Die Vorbereitungen für den besagten Termin gab es auch noch. Es gab den Studiumsabschluss einer mir nahestenden Person zu feiern und einen Geburtstag. Ich war außerdem auf einer Vernissage, beim Poetry-Slam, beim Haareschneiden und beim Pfannkuchenessen.

Zwei Dinge die diesen Monat gescheitert sind: mit einer Budgeting-Software Geld sparen (hab mehr ausgegeben, das nennt man wohl übrigens Ironie-Effekt). 750 Worte am Tag schreiben (hat mich sehr gestresst).

Alles andere hab ich grad vergessen.

 

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Thema von Anders Norén.