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		<title>Barrieren-Serie: Nr. 3 Aufwachsen mit oder ohne Computer</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 20:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden. Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein Blogpost auf Geekfeminism [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.</p>
<p>Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein <a href="http://geekfeminism.org/2010/07/27/if-you-were-hacking-since-age-8-it-means-you-were-privileged/">Blogpost auf Geekfeminism</a> hat mich nun glücklicherweise daran erinnert. Dort geht es um Privilegien und darum, dass es in der Geekkultur allgemein bisher kein Thema war, aus welchen Gründen der Zugang zu Computern für verschiedene Personen völlig unterschiedlich aussieht. Vor allem auch, dass der frühe Besitz eines Computers keineswegs mit angeborenem Interesse oder besonderen Fähigkeiten zu tun hat. Dies ist auch, aber nicht ausschließlich ein Gender-Thema. Ebenso geht es um Dinge wie Herkunft, familiäre Hintergründe, sozialen Status und finanzielle Möglichkeiten.</p>
<p>Wenn wir uns daran erinnern, wie wir aufgewachsen sind, fallen uns nach und nach viele Dinge ein, mit denen wir uns gern beschäftigt haben. Mit Sicherheit gab es da auch Dinge mit denen wir uns weniger gern beschäftigt haben und Dinge, mit denen wir uns aus Gründen die uns nicht immer (sofort) bekannt sind gar nicht oder wenig beschäftigt haben. Unterhalte ich mich mit meinem Freund (der ebenfalls Informatik studiert), beginnt dieser sehr schnell in Erinnerungen zu schwelgen, die damit zu tun haben wie viel ihm während seiner Kindheit im Bereich der Informatik bereits spielerisch beigebracht wurde. Blicke ich auf seine bisherigen Vorkenntnisse im Programmieren, muss ich mich oft sehr anstrengen nicht vor Neid zu platzen. Die Tatsache, dass er damit bereits vor seinem zehnten Lebensjahr begann und es daher nicht an meiner Lernfähigkeit liegt, tröstet mich jedoch ein wenig darüber hinweg. Doch was hat er, was ich und einige andere in meinem Studium nicht haben?</p>
<p>Er hatte jemanden, der die nötigen Kenntnisse, die Zeit und das Engagement besaß ihn zu motivieren und ihm etwas beizubringen. Er hatte sehr früh den weitestgehend uneingeschränkten Zugang zu entsprechender Hardware und die Möglichkeiten sich diesbezüglich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Denn: Seine Interessen wurden nie von Freunden oder Familie in Frage gestellt, sie wurden sogar geweckt und gefördert.</p>
<p>Meine eigene Computervergangenheit sieht ein bisschen anders aus. Dennoch bin ich heute der Person dankbar, die mir doch recht früh in meinem Leben einen Computer schenkte. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich schätze ich müsste ungefähr 11 gewesen sein. Auch ohne großartige Anleitung wurde das nach und nach mehr und mehr mein Ding, mich mit diesem Teil zu beschäftigen. Dennoch beschränkte ich mich lange Zeit auf Spiele und später auf Internetchats, bis ich eines Tages begann, mir HTML beizubringen und sowohl allein, als auch gemeinsam mit einer damaligen Freundin Webseiten zu erstellen (sie studiert nun übrigens Sportwissenschaften und hat nach eigener Aussage überhaupt keine Ahnung von Computern). In der Schule besuchte ich dann einen Programmierkurs, wo ich schon damals das einzige Mädchen und noch dazu die einzige Person aus meiner Klasse war. Ich erinnere mich nur noch sehr düster daran, dass einige Jungs schon damals aus meiner Sicht mehr Erfahrung hatten und bereits mit zahlreichen Programmierideen zur Veranstaltung kamen. Leider sollte diese Veranstaltung nicht der Ort werden, an dem ich den Einstieg in die Programmierung fand, denn die Programmiersprache (IBM APL2) war für AnfängerInnen äußerst ungeeignet (mir ist bis heute nicht ganz klar, für wen oder was sie zu dieser Zeit und heute überhaupt geeignet sein sollte ;)) und somit ging ich jedes Mal eher entmutigt nach Hause. Erst Jahre später, als ich in meiner Ausbildung Java lernte, bekam ich ein bisschen mehr den Einstieg, den ich mir damals in der Schule gewünscht hätte. Leider aber der Lehrer Deutschlehrer, der irgendwie nebenbei Kurse belegte um SchülerInnen das Programmieren beizubringen. Bis zum Beginn meines Studiums konnte ich also die Unterrichtsversuche anderer unter &#8220;gut gemeint, aber weniger nützlich&#8221; ablegen.</p>
<p>Jedoch sind auch meine Erfahrungen keine Selbstverständlichkeit, denn auch wenn mein Weg eher holprig war, hatte ich ebenfalls bereits früh uneingeschränkten Zugang zum eigenen Computer und ein wenig später auch zum Internet. Meine Familie hat meine Interessen stets respektiert, auch wenn sie mich nur sehr sehr eingeschränkt mit eigenem Wissen unterstützen konnten.</p>
<p>Eltern und Angehörige treffen Kaufentscheidungen von finanziellen Mitteln abgesehen aufgrund verschiedener Annahmen, Erfahrungen, Hoffnungen und auch aufgrund von äußeren Einflüssen. Bestehende Stereotypen (Spielzeug für Mädchen, Spielzeug für Jungs) leisten ihren nicht unwesentlichen Beitrag dazu, wer in welchem Alter bereits Zugang zu Technologie in welcher Form erhält. Leider ist Informatik ein Studienfach, bei dem sich viele Menschen die in ihrer Kindheit und Schulzeit wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnten oft so fühlen, als ob sie das enorme Wissen anderer niemals einholen könnten. Manchmal entspricht dieses Gefühl auch der Realität und persönliche Pläne scheitern an mangelnden Vorkenntnissen, wenn sich der Stoff unmöglich in kürzester Zeit erlernen lässt.</p>
<p>Hier ist die Barriere, die Frauen und Mädchen zurückhält, der Vorsprung anderer erscheint unaufholbar und entmutigt. Manchmal ist diese Vorsprung real und messbar, oft täuschen jedoch einzelne Aussagen von Menschen die dazu tendieren sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Auch besteht in unserer Gesellschaft ein teilweise sehr falsches Bild davon, was genau Informatik, IT, &#8220;Technik&#8221; oder auch ganz allgemein die Beschäftigung mit Computern eigentlich sind.</p>
<p>Als sehr detaillierte Informationsquelle zum Thema aufwachsen mit oder ohne Computer empfehle ich die ersten Kapitel von &#8220;Unlocking the Clubhouse Women in Computing&#8221; von Jane Margolis und Allan Fisher.</p>
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		<title>Zwei Semester.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweites Semester &#8211; Persönliches Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zweites Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. Nicht, weil mich die Inhalte nicht interessierten, sondern ganz einfach weil mir irgendwelche Abgabetermine und Klausuren und die bis dahin zu erledigende Fülle von Aufgaben überforderten. Aber ich hatte Hilfe und das war gut. Mein Wissen und Können hat sich innerhalb dieses Semesters enorm gesteigert. Am Ende bin ich zwar erneut an einer einzigen Klausur gescheitert, obwohl ich den Stoff vollkommen drauf hatte und jede Minute in den letzten Wochen der Lernerei gewidmet habe, jedoch sehe ich an der Durchfallquote von über 70%, dass das absolut nicht meine Schuld ist. Trotzdem verfolgen mich natürlich ein paar Gedanken daran, dass so ein Studium sehr schnell an solch unfairen Klausurbedingungen scheitern kann.</p>
<p><strong>Zweites Semester &#8211; Etwas mehr Sexistisches</strong></p>
<p>Im zweiten Semester haben die Menschen die anfangs noch etwas orientierungslos umherirrten zusammengefunden. Es bilden sich Grüppchen, man findet ab und zu mal etwas Zeit sich zu unterhalten und die Verhältnisse ändern sich. Erstmal ein bisschen was zur &#8220;Geschlechterverteilung&#8221;, weil ich immer wieder nach Zahlen gefragt werde. Wir sind zwei Informatikstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In meinem Schwerpunktfach sind nun noch (inlusive mir) zwei Frauen (von etwa 16-18 Menschen) übrig, während im anderen Schwerpunktfach noch vier studieren (etwas über 30 Personen dort). Zwei von den Vieren haben bereits Kinder und das Studium stellt somit teilweise eine Doppelbelastung dar. Die beiden anderen erschienen gar nicht bis wenig zu Vorlesungen und anderen Veranstaltungen, ebenso zu den Klausuren am Ende. Wir hatten dadurch leider nicht sehr viel miteinander zu tun, wobei sie für mich als &#8220;Außenstehende&#8221; doch alle vier eine mehr oder weniger feste Lerngruppe für sich waren. Auch eine bewusste Abgrenzung gegenüber den restlichen Leuten war nicht zu übersehen. Erst gegen Ende des Semesters haben wir ein paar Worte mehr gewechselt als sonst. Bisher hatte ich auch mit meiner einzigen Kommilitonin meines Schwerpunktes und Semesters nicht viel zu tun, was sich jedoch zur Klausurzeit hin komplett änderte und für mich gefühlsmäßig eine echte Erleichterung darstellte. Es ist wirklich eine größtenteils unbewusste Sache, dieses &#8220;sich allein unter Fremden fühlen&#8221;, was mich davor immer ein bisschen begleitet hat. Außerdem ist es schwer, dieses Gefühl zu beschreiben und meine männlichen Kommilitonen können es nicht wirklich nachvollziehen.</p>
<p>Jedenfalls wurde mir dieses Semester mal wieder bewusst, wie indirekt bestimmte Dinge vermittelt werden. Es gibt zwei Beispiele an die ich mich sicherlich noch eine Weile erinnern werde und die mir nun so spontan noch einfallen, weil sie noch nicht allzu lange her sind.</p>
<p>Ein guter Freund von mir hatte mir vom Linuxtag ein Android T-Shirt geschickt. Habe es dann sofort angezogen und ging damit zu einer Vorlesung, als ein Kommilitone auf mich zu kam und fragte &#8220;weißt du denn überhaupt, was das auf deinem T-Shirt bedeutet&#8221;? Ich antwortete nur &#8220;sonst würde ich es wohl kaum tragen, oder?&#8221; und war doch ein wenig verwundert, wie man dazu kommt jemanden sowas zu fragen. Gleichzeitig war mir mal wieder klar, dass er das einen anderen Kerl vermutlich kaum gefragt hätte.</p>
<p>Die zweite Situation war etwas weniger subtil. Sie ereignete sich vor irgendeiner Klausur als alle ganz nervös morgens vor dem Raum standen und sich unterhielten. Ein anderer Kommilitone als der im vorherigen Beispiel kam dazu und gab jedem zur Begrüßung die Hand. Er ging die ganze Reihe durch, obwohl es sehr viele Leute waren. Als er bei mir und einer anderen Frau ankam, stoppte er, drehte sich um und machte bei den restlichen Männern daneben weiter. Nicht, dass ich darauf bestünde, dass mir irgendein Kerl den ich nur flüchtig kenne die Hand zur Begrüßung gibt&#8230; diese komische Aktion jedoch war wieder wie so eine Art Ohrfeige, ein kleines &#8220;du gehörst nicht dazu&#8221; zur Erinnerung.</p>
<p>Neben diesen &#8220;Alltäglichkeiten&#8221; gab es dieses Semester auch noch die ein oder andere Vorlesung an die sich sehr viele wohl noch eine Weile erinnern werden. Es ging beispielsweise um das Thema Bussysteme und der Dozent wollte ein besonders anschauliches Beispiel &#8220;aus dem Leben&#8221; nutzen um den Zugriff auf einen Bus durch verschiedene Teilnehmer und dessen Verfügbarkeit möglichst einprägsam zu erklären. Jedenfalls verglich er im Zuge dessen den Bus mit einer Prostituierten in einem Bordell. Weitere Erläuterungen kann und sollte ich mir wohl sparen. Interessant ist vielleicht noch, dass er anschließend anmerkte &#8220;das war doch jetzt nicht frauenfeindlich oder?&#8221;, keine Antwort erhielt und daraufhin in der Pause von fünf anwesenden Frauen vier nach Hause gingen.</p>
<p>Bei einer anderen Vorlesung kann ich nur von den Informationen eines Kommilitonen berichten. Zu Beginn der Veranstaltung waren noch keine weiblichen Personen anwesend und der Dozent nutzte dies als Anlass um ein Video darüber zu präsentieren, in dem es scherzhaft darum ging, wie ein (natürlich männlicher) Nerd die passende Lebensabschnittsgefährtin findet. Habe das Video (was mir hinterher gezeigt wurde) jetzt nicht da, kann mich aber gut daran erinnern, dass es unter Anderem darum ging &#8220;wenn Frau labert, einfach so tun als ob dich das blöde Geschwätz interessiert&#8221; usw. Pünktlich zum Ende des Videos kamen eine Kommilitonin und ich gleichzeitig zu spät zur Vorlesung. Was für ein Timing.</p>
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		<title>Rückmeldung, Interview, Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:28:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik. Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik.</p>
<p>Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir gemacht hat. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch für das nette Gespräch und die Umsetzung.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Interview auf <a href="http://grassrootsfeminism.net/cms/node/718">grassrootsfeminism.net</a>.</p>
<p>Ansonsten noch eine Sache, die ganz gut zu meinem letzten Post passt. Damals habe ich die SIGINT angekündigt, was jetzt auch schon einige Zeit her ist. Für Menschen die, wie ich, nicht daran teilnehmen konnten gibt es mittlerweile die Videomitschnitte beim CCC-TV zum Download. <a href="http://media.ccc.de/browse/conferences/sigint10/sigint10_3854_en_women_and_geek_culture.html">Hier findet ihr den Vortrag zu Women and Geek Culture</a>.</p>
<p>Außerdem findet im Moment die<a href="http://www.scientifica.de/netzwerkfit/informaticafeminale.html"> Informatica Feminale Baden-Württemberg</a> statt, wobei der Anmeldeschluss bereits vorbei ist. Dafür lädt im September die<a href="http://www.informatica-feminale.de/"> Universität Bremen zur 13. Informatica Feminale</a> ein. In Österreich findet außerdem im August die <a href="http://www.ditact.ac.at/">Ditact</a> für (Informatik-)Studentinnen statt.</p>
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		<title>Stille durchbrechen.</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Persönliches Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Persönliches</strong></p>
<p>Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Stille hauptsächlich damit zu tun hat, dass es mir nicht sonderlich gut ging.</p>
<p>Während dieser Zeit war ich sehr passiv und habe zwischendurch sogar überlegt, ob ich die Beschäftigung mit dem Themengebiet Feminismus, Gender- und Nerdkram, Frauen und IT nicht lieber aufgeben sollte. Letztendlich habe ich mich jedoch dagegen entschieden und habe weiterhin verfolgt was sich so um mich herum und in diversen Social Networks diesbezüglich tut.</p>
<p><strong>side-glance</strong></p>
<p>Letzte Woche habe ich meinem Blog eine eigene DE-Domain verpasst, da mir die Adresse zu kompliziert erschien. Ihr könnt mich von nun an unter <strong>www.side-glance.de</strong> erreichen, verlinken, bookmarken, empfehlen.</p>
<p><strong>Andere Geekfeministinnen</strong></p>
<p><em>1. Blogs</em></p>
<p>Während ich meinen Winterschlaf hielt, haben sich glücklicherweise weiterhin viele andere Menschen mit den bisherigen Kernthemen meines Blogs beschäftigt. Sehr gefreut habe ich mich zum Beispiel über Kommentare der Informatikstudentin <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/">Zahlenzauberin</a> und der Physikerin <a href="http://pumpguntoursonline.blogspot.com/">DiePumpgun</a>, die in ihren Blogs ähnliche Dinge schildern wie ich, jedoch auch über ganz andere Themengebiete schreiben. Auch Helga (<a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/">hanhaiwen</a>) von der Mädchenmannschaft hat ein eigenes Blog begonnen.</p>
<p>Zwischendurch habe ich mal ein <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/03/blogger-portrait-series-melanie-of-side.html">Interview</a> mit<a href="http://www.girlscanblog.org/"> GirlsCanBlog</a> beantwortet. Ein super Projekt, welches ich nur als Lesestoff empfehlen kann.</p>
<p><em>2. Projekte und Barcamps</em></p>
<p>2.1 FrauenImNet</p>
<p>Eine weitere interessante Sache ist das Projekt <a href="http://www.frauenim.net/">FrauenImNet</a>, welches Anfang Juni zu einem ersten Vernetzungstreffen einlädt. Ich bedauere es sehr, dass ich gerade weder zeitlich noch finanziell in der Lage bin solche Veranstaltungen zu besuchen. Sehe dieses Projekt jedoch als vielversprechende Plattform an um das Thema &#8220;Frauen im Netz&#8221; und alles drumherum angemessen zu behandeln.</p>
<p>2.2 Piratinnen</p>
<p>Ganz besonders bewundere ich auch das Engagement von <a href="http://piratenweib.de/">Piratenweib</a> sowie <a href="http://blogs.fsfe.org/lsimon/">Leena</a>, welche den Mut fanden, das Thema Gender innerhalb der Piratenpartei anzusprechen und letztendlich das FrauenImNet Projekt anzustoßen. Über die Piratenpartei und die Genderdebatte möchte ich jedoch auch an dieser Stelle keinen weiteren Kommentar abgeben. Ich habe dennoch alles verfolgt und verweise an dieser Stelle gerne auf folgende Artikel:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/">http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/</a></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/">http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/</a></p>
<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/">http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/</a></p>
<p>2.3 Gendercamp</p>
<p>Ein weiteres Event, welches ich leider verpasst habe, war das <a href="http://www.gendercamp.de/">Gendercamp</a>. Passend zum Thema Nerd/Geekfeminismus gab es dort eine Session zum Thema Female Nerds. Online könnt ihr die <a href="http://www.gendercamp.de/networks/wiki/index.FemaleNerds_">Female Nerds Hall of Fame</a> betrachten und ergänzen. <a href="http://gendercamp.posterous.com/aufnahme-weibliche-nerdz-in-der-popkultur">Hier</a> gibt es außerdem Audioaufzeichnungen zum entsprechenden Gespräch.</p>
<p>2.4 SIGINT</p>
<p>Heute beginnt übrigens die <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Willkommen">SIGINT 2010</a> Konferenz, welche sich den Diskursen im digitalen Zeitalter widmet. Morgen (am 23. Mai 2010) findet dort ein Diskussionspanel zum Thema &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3854.de.html">Women and Geek Culture</a>&#8221; statt.</p>
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		<title>Lebenszeichen.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 19:14:34 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Monaten mag ich mal ein kurzes Lebenszeichen von mir geben. Ich bin nicht verschollen und werde diesem Blog in naher Zukunft wieder ein wenig Leben einhauchen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Monaten mag ich mal ein kurzes Lebenszeichen von mir geben. Ich bin nicht verschollen und werde diesem Blog in naher Zukunft wieder ein wenig Leben einhauchen. </p>
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		<title>Ein Semester.</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 17:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstes Semester &#8211; Persönliches Das erste Semester war unheimlich anstrengend. Nein, ich habe mir das erste Semester unheimlich anstrengend gemacht, in dem ich mich unheimlich angestrengt habe. Viel zu spät wurde mir bewusst, dass das nicht immer der richtige Weg ist um Dinge anzugehen. Das erste Semester hat mir meine eigenen Grenzen zu spüren gegeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erstes Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Das erste Semester war unheimlich anstrengend. Nein, ich habe mir das erste Semester unheimlich anstrengend gemacht, in dem ich mich unheimlich angestrengt habe. Viel zu spät wurde mir bewusst, dass das nicht immer der richtige Weg ist um Dinge anzugehen.</p>
<p>Das erste Semester hat mir meine eigenen Grenzen zu spüren gegeben, hat mich oft an mir selbst und meinen Vorstellungen, Plänen und Erwartungen zweifeln lassen und hat mich letztendlich vollkommen verwirrt.</p>
<p>Das erste Semester hat mir dann am Ende noch gezeigt, wie sich Scheitern so anfühlt und mich damit gezwungen über Alternativen, Perspektiven und Erwartungen nachzudenken. Ob sich das Scheitern noch in ein Erfolgserlebnis verwandeln lässt, wird sich erst noch herausstellen.</p>
<p>Liebes Informatik-Bachelor(grund)studium, du bleibst vorerst meine Herausforderung. Auch wenn wir beide wissen, dass du in Wirklichkeit ein ziemlich menschenverachtendes und zermürbendes System bist.</p>
<p><strong>Erstes Semester &#8211; Wenig Sexistisches</strong></p>
<p>Das erste Semester hat mich äußerst selten an meinen Exotinnenstatus erinnert. Das Leben als Exotin beschert einem trotzdem in regelmäßigen Abständen immer gleich verlaufende Gespräche. Diese sind aber eigentlich so langweilig, dass man eigentlich gar keine Lust hat, sich noch um Antworten zu bemühen. Die Klassiker:</p>
<ul>
<li>&#8230; warum studierst DU eigentlich Informatik?</li>
<li>&#8230; du siehst ja gar nicht so aus wie man sich eine typische Informatikerin vorstellt!</li>
<li>&#8230; wie kommt&#8217;s, dass du xy (hier als weiblich markiertes Interessengebiet einfügen) magst und Informatik studierst?</li>
<li>mhm ja.. du bist ja auch eine Frau, deshalb .. (hier irgendeinen Bullshit einsetzen)</li>
</ul>
<p>und so weiter und so weiter.</p>
<p>Das erste Semester bescherte mir zum Beispiel folgende Situationen, die ich persönlich dümmlich amüsant bis echt ärgerlich (in genau dieser Reihenfolge) fand:</p>
<ul>
<li>&#8220;WOW du warst in der Probeklausur die BESTE FRAU&#8221;</li>
<li>Getuschel auf dem Flur: &#8220;boah guck mal, die studiert Technische Informatik&#8221;</li>
<li>der Rat eines Bekannten, den Versuch zu starten meine verkackte Klausur durch aufreizende Kleidung im Nachgespräch zu retten (jaja&#8230;. sehr lustig, sehr originell und gar nicht beleidigend sexistisch)</li>
</ul>
<p>Das erste Semester hat mich aber ansonsten vor allem respektvolle Menschen treffen lassen, was ziemlich gut ist, denn mit andern werde ich mich eh nicht freiwillig beschäftigen. Sie könnten höchstens mal hier zitiert werden. ;)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bloggerin des Jahres.</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jan 2010 16:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mädchenmannschaft ist auf der Suche nach der Bloggerin des Jahres 2009 und wenn euch danach ist, dürft ihr da gerne für mich abstimmen. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mädchenmannschaft ist auf der Suche nach der Bloggerin des Jahres 2009 und wenn euch danach ist, dürft ihr <a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-abstimmen-die-bloggerin-des-jahres/">da gerne für mich abstimmen.</a> :-)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hass auf Feminismus</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[women in technology]]></category>

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		<description><![CDATA[Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand. Heute vor 20 Jahren wurden an der École Polytechnique in Montréal, Kanada, 14 Studentinnen erschossen. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten. Link zum Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand.</p>
<blockquote><p>Heute vor 20 Jahren wurden an der <a title="École Polytechnique de Montréal" href="http://en.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_Polytechnique_de_Montr%C3%A9al">École Polytechnique</a> in Montréal, Kanada, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_der_Polytechnischen_Hochschule_Montr%C3%A9al_1989">14 Studentinnen erschossen</a>. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten.</p></blockquote>
<p><a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/12/06/heute-vor-20-jahren-wurden-14-technik-studentinnen-in-montr-al-erschossen">Link zum Artikel </a></p>
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		<title>Oh, ihr habt ja auch Frauen.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, fast zwei Monate nachdem mein Informatikstudium so richtig begonnen hat, mag ich mal ein bisschen was darüber schreiben. Wie man an meinem Letzten Artikel schon sehen kann, bin ich sehr sehr vorsichtig geworden und es fällt mir noch schwer konkrete Situationen zu beschreiben. Smalltalk &#8211; Wie man(n)&#8217;s besser nicht macht Er kam also Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, fast zwei Monate nachdem mein Informatikstudium so richtig begonnen hat, mag ich mal ein bisschen was darüber schreiben. Wie man an meinem Letzten Artikel schon sehen kann, bin ich sehr sehr vorsichtig geworden und es fällt mir noch schwer konkrete Situationen zu beschreiben.</p>
<p><strong>Smalltalk &#8211; Wie man(n)&#8217;s besser nicht macht</strong></p>
<p>Er kam also Anfang Oktober, der Moment auf den ich ewig hingearbeitet hatte: der Beginn meines Studiums. Viele neue Menschen sehen, sich vorsichtig beschnuppern, Inhalte erfahren, Organisatorisches, all sowas. Wenn man sich gerade das erste Mal sieht, fällt es oft schwer ein passendes Gesprächsthema zu finden und so kam es, dass jede einzelne Person mit der ich ins Gespräch kam die gleiche Idee hatte was ein scheinbar passendes Thema anging:</p>
<p>&#8220;So wenig Frauen hier&#8221;&#8230;. &#8220;Frauen und Informatik, schon komisch&#8221;&#8230;&#8221;Wow, als Frau, das ist aber ungewöhnlich&#8221;&#8230; blahblah blah blah blah.. und so verging der erste Tag und ich konnte es einfach nicht mehr hören. Ich konnte niemandem einen Vorwurf machen und trotzdem hat mich das so sauer und traurig gemacht, dass mir niemand etwas anderes zu sagen hatte. Irgendwie war das anstrengend, aber kein Grund sich entmutigen zu lassen.</p>
<p><strong>Motivation &#8211; wie ma(n)n&#8217;s besser nicht macht</strong></p>
<p>Nach dem allgemeinen Blahblah folgte die fachspezifische Einführung, bei der erstmals die Möglichkeit bestand mit Studierenden aus höheren Semestern zu sprechen. Ich hatte Hoffnung und wurde dann ganz schnell ganz enttäuscht. Vermutlich sollten die Vorträge motivieren, hatten aber eher Schwerpunkt darauf, wie schwer gewisse Fächer sein werden und wie viele Menschen so allgemein im Grundstudium scheitern. Als ich dann die Möglichkeit hatte mit einzelnen Personen höherer Semester zu sprechen kamen sehr schnell wieder Sätze wie &#8220;Oh, ihr habt ja auch Frauen, wir hatten keine/nur wenige&#8230;&#8221;. Von einem bekam ich zum Abschied dann noch den persönlichen Hinweis, dass es schon Frauen vor mir gab, die die Hochschule wechseln <em>mussten</em>. Auf die Gründe wollte er jedoch nicht eingehen und wünschte mir nur sowas wie viel Glück und ein dickes Fell. Aha.</p>
<p>So stürzte ich mich also hinein, in den neuen Alltag&#8230;.</p>
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		<title>&#8220;Ich sehe keinen Sexismus&#8221; vs. &#8220;Es gibt keinen Sexismus&#8221;</title>
		<link>http://sideglance.melan-chol-ie.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/</link>
		<comments>http://sideglance.melan-chol-ie.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[sexism]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der Thematik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der Thematik beschäftigen konnte, weshalb sich mein Blog momentan in einer Art Tiefschlaf befindet.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass ich durch meine angespannte Gesamtsituation auf einem Auge blind wurde und eine Wahrnehmung sexistischer Situationen kaum mehr stattfand. Diese Woche hatte ich erstmals wieder Momente in denen ich dazu kam bestimmte Situationen Revue passieren zu lassen und mir einzugestehen, dass die Art von Sexismus die ich bisher thematisiert hatte auch in diesem Umfeld in dem ich mich nun befinde existiert. Ich empfinde das noch immer als himmelschreiendes Unrecht, fühle mich jedoch gleichzeitig gelähmter als je zuvor.</p>
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