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	<title>side-glance &#187; feminism</title>
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		<title>Netzfeministischer Chat</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 21:23:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[feminism]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem hier nach meinem letzten Artikel die Idee aufkam, zusätzlich zu den netzfeministischen Real-Life-Treffen auch ein Online-Zusammentreffen zu gestalten, startet nun der Versuch eines netzfeministischen Chats. Ziel ist es, einen besseren, gemeinsamen Austausch zu netzfeministischen Themen zu organisieren – vor allem für Menschen, die nicht zu Treffen im Real Life gehen können oder wollen.

Der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton475" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F11%2F07%2Fnetzfeministischer-chat%2F&amp;text=Netzfeministischer%20Chat&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F11%2F07%2Fnetzfeministischer-chat%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nachdem <a href="http://missy-magazine.de/2011/10/30/ein-paar-gedanken-zum-netzfeminismus/">hier</a> nach meinem letzten Artikel die Idee aufkam, zusätzlich zu den netzfeministischen Real-Life-Treffen auch ein Online-Zusammentreffen zu gestalten, startet nun der Versuch eines netzfeministischen Chats. Ziel ist es, einen besseren, gemeinsamen Austausch zu netzfeministischen Themen zu organisieren – vor allem für Menschen, die nicht zu Treffen im Real Life gehen können oder wollen.</p>
<p>Der erste Chat findet am kommenden Donnerstag, dem 10. November 2011 ab 20 Uhr, im IRC-Channel #nfc auf chat.indymedia.org statt.</p>
<p>Ein ähnlicher Channel wurde anlässlich des GenderCamps eingerichtet und steht seither rund um die Uhr für den feministischen Austausch zur Verfügung. Leider ist die Anzahl der Chattenden derzeit sehr übersichtlich, weshalb an dieser Stelle darauf hingewiesen wird, dass der Aufenthalt in den Chatrooms auch außerhalb des Termins ausdrücklich erwünscht ist.</p>
<p>Am 10.11. soll es darum gehen, dass ihr den netzfeministischen Austausch aktiv mitgestalten könnt. Die Teilnahme ist unabhängig vom Aufenthaltsort und Ideen sollen unabhängig vom Wissensstand kommuniziert werden können. Mitmachen kann jede_r und wie es geht erfahrt ihr unten. Ihr könnt direkt über euren Browser (Firefox, Opera, Safari, Internet Explorer usw.) in den Chat einsteigen oder einen Client eurer Wahl benutzen. Solltet ihr noch Fragen zum Chat haben, dürft ihr gerne einfach hier in den Kommentaren fragen.</p>
<p>Der Chat selbst wird moderiert sein, was bedeutet, dass ihr zunächst den Channel betretet und erst dann von den Moderierenden ein Schreibrecht erteilt bekommt. Dies dient nicht dazu Meinungen auszusieben, sondern den Chat vor Trollen und Spam zu schützen um einen guten Austausch möglich zu machen. Unabhängig davon ist der Chat jedoch öffentlich und das dort Besprochene kann von den Anwesenden (deren Identität nicht überprüft werden kann) gelesen und evtl. auch kopiert werden. Die Möglichkeit später in “privaterer” Atmosphäre weiter zu chatten besteht und kann, falls gewünscht, weiter verfolgt werden. Beim ersten Treffen soll der Chat jedoch möglichst offen sein.</p>
<p>Teilnahme am Chat über euren Browser:<br />
1. Besucht diese Seite: http://chat.indymedia.org<br />
2. Unten in der Channelliste ist ein Häkchen bei #indymedia gesetzt, dieses durch Klicken entfernen (sonst seid ihr auch automatisch in diesem Chatroom)<br />
3. Nun unter “Spitzname” euren gewünschten Namen ins Eingabefeld schreiben (sollte möglichst noch nicht im Chat existieren)<br />
4. Unter “Zusätzliche Channels (‘,’-getrennt):” nfc eintragen<br />
5. auf “Chat!” klicken<br />
Falls ihr Befehle für den Chat verwenden wollt, könnt ihr diese auf http://www.irc-mania.de/?go=ircbefehle nachlesen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=475&amp;md5=ec9b5dfda2eee90a1b5bd24de0d3e2bd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Sie hat Piratin gesagt&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 18:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[feminism]]></category>
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		<description><![CDATA[Empfehlung: Ein paar Leute von der Piratinnenpartei ;-) haben sich zusammen gesetzt und ein Gespräch über Piratenfeminismus aufgenommen. Hier klicken und hören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton385" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F05%2F28%2Fsie-hat-piratin-gesagt%2F&amp;text=%26%238220%3BSie%20hat%20Piratin%20gesagt%26%238221%3B&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F05%2F28%2Fsie-hat-piratin-gesagt%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Empfehlung: Ein paar Leute von der Piratinnenpartei ;-) haben sich zusammen gesetzt und ein Gespräch über Piratenfeminismus aufgenommen. <a href="http://mueslikind.de/?p=123">Hier klicken und hören.</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=385&amp;md5=ee1dc348c3dd746116889916d1e55c8a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Feminist Coming Out</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 15:14:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[feminism]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Jahren befand ich mich mitten in meiner Ausbildung und durfte in verschiedene Bereiche des Unternehmens reinschnuppern in Form von mehrwöchigen oder -monatigen Betriebseinsätzen. Damals hatte ich mir so ein richtiges Girlyleben geschaffen und meine Gedanken drehten sich oft um mein Äußeres, mein Gewicht, Klamotten, Party und Schminke.
Exakt diesen Klischees entsprechend genervt war ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton346" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F08%2Ffeminist-coming-out%2F&amp;text=Feminist%20Coming%20Out&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F08%2Ffeminist-coming-out%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Vor einigen Jahren befand ich mich mitten in meiner Ausbildung und durfte in verschiedene Bereiche des Unternehmens reinschnuppern in Form von mehrwöchigen oder -monatigen Betriebseinsätzen. Damals hatte ich mir so ein richtiges Girlyleben geschaffen und meine Gedanken drehten sich oft um mein Äußeres, mein Gewicht, Klamotten, Party und Schminke.<br />
Exakt diesen Klischees entsprechend genervt war ich dann, als ich einen Einsatz im technischen Außendienst machen musste. Im Laufe der Zeit hat es mir dann aber doch Spaß gemacht und ich habe die Zeit dort gut rumgebracht. Als dann der Tag kam, an dem ich meine Beurteilung abholen durfte, ahnte ich noch nicht, dass dieser Tag und die folgende Zeit darauf mein Leben und meine Einstellung verändern würden.</p>
<p>Saß also meinem &#8220;Chef&#8221; gegenüber, der mir den ausgefüllten Bewertungsbogen präsentierte, welcher eine äußerst mittelmäßig-sauschlechte Beurteilung enthielt. Er sagte zur Einleitung des Gesprächs fröhlich &#8220;von Frauen kann man eh nicht viel erwarten&#8221; und begründete schlecht bewertete Punkte mit meiner körperlichen Schwäche, meiner unpassenden Kleidung und seinen persönlichen Ansichten wie, dass ich ja als Frau allgemein nicht in der Lage sei z.B. Werkzeuge voneinander zu unterscheiden. Dazu sei vielleicht noch erwähnt, dass ich mit diesem Mann selbst die ganzen Wochen kein einziges Mal zusammen gearbeitet hatte. Die ganze Bewertung über war ich ganz still und habe meine Tränen runtergeschluckt, bis ich das Betriebsgelände verlassen hatte. Eigentlich habe ich es nur geschafft, die Beurteilung ohne meine Unterschrift in meiner Tasche verschwinden zu lassen. Es waren allerlei unangenehme Gespräche und einiges an Schriftkram notwendig um diese unfaire Bewertung wenigstens als ungültig erklären zu lassen. Zunächst war ich noch sehr optimistisch als mir sofort von Seiten der Gewerkschaft und Kolleg_innen Unterstützung zugesagt wurde. Der nächste Schlag ins Gesicht kam jedoch dann, als mein Ausbilder mir ebenfalls seine Unterstützung zusagte und sich aber dann hinter meinem Rücken mit diesem &#8220;Chef&#8221; darauf einigte, dass das doch alles ein riesengroßes Missverständnis gewesen sei (er kam mir dann mit einem: weißte ja&#8230;. Männer und Frauen..) und eigenmächtig beschloss das Thema sei von nun an erledigt, weil man(n) ja keinen Stress möchte (nachher nimmt der Betrieb keine Azubis mehr und es müssen neue Plätze gefunden werden).<br />
Gerne hätte ich das ganze Thema damals unter &#8220;Einzelfall&#8221; abgehakt, jedoch erfuhr ich zur gleichen Zeit von einer ganz anderen Person, der im gleichen Unternehmen an einer anderen Stelle ebenfalls sehr erschütternde Dinge passierten. Es ging in diesem Fall um sexuelle Belästigung und weil es von der Person so gewünscht wurde (und ich das respektiere), hat das Unternehmen bis heute nichts davon erfahren.</p>
<p>Diese Vorfälle haben mich zunächst hellhörig und vorsichtig gemacht. Ich hatte all die Unterstützung von meinen Kolleginnen und Kollegen, von meiner Familie und Freunden und versuchte von da an auch selbst Unterstützung zu sein. Ich begann mich nach und nach über all die Dinge zu informieren, die mir meine Bücher über &#8220;Freche Powerfrauen&#8221; nicht verraten wollten. Fassungslos war ich auf der Suche nach Gründen und Ursachen. Es dauerte noch fast zwei Jahre, bis ich mich zum ersten Mal selbst als Feministin bezeichnete. Oft musste ich noch darüber nachdenken, wie sich das mit meinem selbsterschaffenen inneren Girly vereinbaren lässt dem doch Gleichberechtigung als Selbstverständlichkeit versprochen wurde. Das Girly, das Monate vorher noch geschimpft hat, als es mit Kolleg_innen eine Präsentation zum Thema Gender ausarbeiten musste. Das sich nur ein bisschen wunderte, als Gewerkschaftsmenschen es am 8. März im hintersten Büro aufsuchten um ihm eine Blume zu überreichen.</p>
<p>Heute ist mal wieder dieser 8. März.<br />
This is what a feminist looks like.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Stellvertreterin</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:10:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Oft schon habe ich mich gefragt, ob es nicht weniger stressig und frustrierend gewesen wäre, das Thema Geschlecht und Informatik(studium) nie so weit zu denken und stattdessen einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Vermutlich würde ich dann bei sexistischen Witzen schmunzelnd in der Ecke sitzen und fröhlich, unbeschwert denken "hach, so sind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton342" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F&amp;text=Die%20Stellvertreterin&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Oft schon habe ich mich gefragt, ob es nicht weniger stressig und frustrierend gewesen wäre, das Thema Geschlecht und Informatik(studium) nie so weit zu denken und stattdessen einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Vermutlich würde ich dann bei sexistischen Witzen schmunzelnd in der Ecke sitzen und fröhlich, unbeschwert denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;. Ich würde Frauen, die sich diesen Situationen entziehen indem sie lieber gleich anderen Interessen nachgehen betrachten, mit den Schultern zucken und denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;.</p>
<p>Doch meine Ansichten haben sich zum Glück anders entwickelt (und sie entwickeln sich noch immer, mit jeder Erfahrung), auch wenn ich manchmal ganz froh wäre, weniger über soziale Probleme zu grübeln. Wann immer ich Menschen kennenlerne wird das jedoch auf die ein oder andere Art zum Thema. Die Frage &#8220;und wie bist du dazu gekommen DAS zu machen&#8221; verfolgt mich vom Kaffeekränzchen mit der Familie bis zum Small Talk in der Bar. Allen scheint klar zu sein, dass es unter derzeitigen Bedingungen kaum möglich ist, dass ich mich vollkommen ohne je gründlich darüber nachgedacht zu haben für mein Studienfach entschieden habe. Doch jedes Mal, wenn ich versuche eine angemessene Erklärung zu finden, fällt mir auf, dass ich mich eigentlich in diesen Momenten gar nicht erklären will. Was geht es die Bankangestellte an, warum ich mich schon immer für Computer interessiere, wenn ich doch nur mein Konto kündigen möchte und mein Studium als Begründung dafür angebe, warum mich Anlagemöglichkeiten derzeit nicht interessieren.</p>
<p>Dennoch ist es meine Chance etwas zu sagen und Stellvertreterin zu sein, für die die ihr berufliches Glück abseits von gesellschaftlichen Erwartungen finden. Nehme ich die Rolle der Stellvertreterin an, versuche ich jedoch verzweifelt Menschen die beispielsweise an männliche und weibliche Gehirne glauben erstmals in ihrem Leben etwas von Sozialisation zu erzählen. Natürlich meistens erfolglos, denn ich allein als Beispiel bin noch lange kein Beweis für irgendwas. Dennoch lässt mich die Stellvertreterin nicht in Ruhe. Oft hole ich sie aus der Schublade, wenn ich meine eigene Leistung bewerte oder diese mit Leistungen anderer vergleiche. Dann kommen die Zweifel und Gedanken wie &#8220;wenn ich schon die Einzige bin, wäre es schon schöner, wenn ich noch etwas besser abschneiden würde&#8221; und Befürchtungen wie &#8220;vermutlich werden sie nun meine Leistungen als Referenz für alle Frauen nehmen&#8221;. Da ich in der Lage bin solche spontan auftretenden Gedankenfetzen zu hinterfragen, gelingt es mir zwar meistens diesen Blödsinn schnellstmöglich wieder zu verwerfen, jedoch schaffe ich es nicht solche Gedanken für immer zu verbannen. Das Gefühl immer möglichst besser sein zu müssen ist ein ekelhaftes und raubt den Raum, der eigentlich für Stolz und Erfolgserlebnisse reserviert sein sollte.</p>
<p>Trotzdem werde ich ihr wohl noch öfter begegnen, dieser Stellvertreterin. Sie hat übrigens keine Schwächen, nur die guten &#8220;weiblichen Eigenschaften&#8221;, sieht nicht schlecht aus und macht das alles mit Links.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was zum Hören.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:06:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Sprache, Humor und Linux hat Silke Meyer bei der AG Queer Studies einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton326" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F&amp;text=Was%20zum%20H%C3%B6ren.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Über Sprache, Humor und Linux hat <a href="http://silkemeyer.net/">Silke Meyer</a> bei der <a href="http://agqueerstudies.de/">AG Queer Studies</a> einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User Groups oder Veranstaltungen. [<a href="http://agqueerstudies.de/silke-meyer-doing-difference-unter-linux/">Link</a>]</p>
<p>Um Feminismus und Internet geht es im Interview zwischen Radio Unerhört und <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/author/sv/">Svenja Schröder</a>. Es wird der Frage nachgegangen inwiefern im Internet Geschlechterungleichheiten reproduziert werden und wo die Grenzen und Nachteile für Frauen liegen. [<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38203">Link</a>]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stille durchbrechen.</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:02:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Persönliches

Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton303" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F&amp;text=Stille%20durchbrechen.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Persönliches</strong></p>
<p>Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Stille hauptsächlich damit zu tun hat, dass es mir nicht sonderlich gut ging.</p>
<p>Während dieser Zeit war ich sehr passiv und habe zwischendurch sogar überlegt, ob ich die Beschäftigung mit dem Themengebiet Feminismus, Gender- und Nerdkram, Frauen und IT nicht lieber aufgeben sollte. Letztendlich habe ich mich jedoch dagegen entschieden und habe weiterhin verfolgt was sich so um mich herum und in diversen Social Networks diesbezüglich tut.</p>
<p><strong>side-glance</strong></p>
<p>Letzte Woche habe ich meinem Blog eine eigene DE-Domain verpasst, da mir die Adresse zu kompliziert erschien. Ihr könnt mich von nun an unter <strong>www.side-glance.de</strong> erreichen, verlinken, bookmarken, empfehlen.</p>
<p><strong>Andere Geekfeministinnen</strong></p>
<p><em>1. Blogs</em></p>
<p>Während ich meinen Winterschlaf hielt, haben sich glücklicherweise weiterhin viele andere Menschen mit den bisherigen Kernthemen meines Blogs beschäftigt. Sehr gefreut habe ich mich zum Beispiel über Kommentare der Informatikstudentin <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/">Zahlenzauberin</a> und der Physikerin <a href="http://pumpguntoursonline.blogspot.com/">DiePumpgun</a>, die in ihren Blogs ähnliche Dinge schildern wie ich, jedoch auch über ganz andere Themengebiete schreiben. Auch Helga (<a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/">hanhaiwen</a>) von der Mädchenmannschaft hat ein eigenes Blog begonnen.</p>
<p>Zwischendurch habe ich mal ein <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/03/blogger-portrait-series-melanie-of-side.html">Interview</a> mit<a href="http://www.girlscanblog.org/"> GirlsCanBlog</a> beantwortet. Ein super Projekt, welches ich nur als Lesestoff empfehlen kann.</p>
<p><em>2. Projekte und Barcamps</em></p>
<p>2.1 FrauenImNet</p>
<p>Eine weitere interessante Sache ist das Projekt <a href="http://www.frauenim.net/">FrauenImNet</a>, welches Anfang Juni zu einem ersten Vernetzungstreffen einlädt. Ich bedauere es sehr, dass ich gerade weder zeitlich noch finanziell in der Lage bin solche Veranstaltungen zu besuchen. Sehe dieses Projekt jedoch als vielversprechende Plattform an um das Thema &#8220;Frauen im Netz&#8221; und alles drumherum angemessen zu behandeln.</p>
<p>2.2 Piratinnen</p>
<p>Ganz besonders bewundere ich auch das Engagement von <a href="http://piratenweib.de/">Piratenweib</a> sowie <a href="http://blogs.fsfe.org/lsimon/">Leena</a>, welche den Mut fanden, das Thema Gender innerhalb der Piratenpartei anzusprechen und letztendlich das FrauenImNet Projekt anzustoßen. Über die Piratenpartei und die Genderdebatte möchte ich jedoch auch an dieser Stelle keinen weiteren Kommentar abgeben. Ich habe dennoch alles verfolgt und verweise an dieser Stelle gerne auf folgende Artikel:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/">http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/</a></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/">http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/</a></p>
<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/">http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/</a></p>
<p>2.3 Gendercamp</p>
<p>Ein weiteres Event, welches ich leider verpasst habe, war das <a href="http://www.gendercamp.de/">Gendercamp</a>. Passend zum Thema Nerd/Geekfeminismus gab es dort eine Session zum Thema Female Nerds. Online könnt ihr die <a href="http://www.gendercamp.de/networks/wiki/index.FemaleNerds_">Female Nerds Hall of Fame</a> betrachten und ergänzen. <a href="http://gendercamp.posterous.com/aufnahme-weibliche-nerdz-in-der-popkultur">Hier</a> gibt es außerdem Audioaufzeichnungen zum entsprechenden Gespräch.</p>
<p>2.4 SIGINT</p>
<p>Heute beginnt übrigens die <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Willkommen">SIGINT 2010</a> Konferenz, welche sich den Diskursen im digitalen Zeitalter widmet. Morgen (am 23. Mai 2010) findet dort ein Diskussionspanel zum Thema &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3854.de.html">Women and Geek Culture</a>&#8221; statt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hass auf Feminismus</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/12/06/hass-auf-feminismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand.
Heute vor 20 Jahren wurden an der École Polytechnique in Montréal, Kanada, 14 Studentinnen erschossen. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten.
Link zum Artikel ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton287" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F06%2Fhass-auf-feminismus%2F&amp;text=Hass%20auf%20Feminismus&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F06%2Fhass-auf-feminismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand.</p>
<blockquote><p>Heute vor 20 Jahren wurden an der <a title="École Polytechnique de Montréal" href="http://en.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_Polytechnique_de_Montr%C3%A9al">École Polytechnique</a> in Montréal, Kanada, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_der_Polytechnischen_Hochschule_Montr%C3%A9al_1989">14 Studentinnen erschossen</a>. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten.</p></blockquote>
<p><a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/12/06/heute-vor-20-jahren-wurden-14-technik-studentinnen-in-montr-al-erschossen">Link zum Artikel </a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nerd-Geek-Feminismus</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/08/28/nerd-geek-feminismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 23:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[nerdism]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Tatsache, dass weibliche Nerds und Geeks existieren ist leider für einige Menschen schon schwer genug zu verkraften. Denn die gängigen Klischees Nerd bzw. Geek schließen die Eigenschaft "weiblich" grundsätzlich erstmal komplett aus. Umso unmöglicher erscheinen daher die Begriffe Nerd- und Geekfeminismus, welche so eigentlich (noch) gar nicht richtig existieren. Im Laufe meiner Beschäftigung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton276" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F08%2F28%2Fnerd-geek-feminismus%2F&amp;text=Nerd-Geek-Feminismus&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F08%2F28%2Fnerd-geek-feminismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die Tatsache, dass weibliche Nerds und Geeks existieren ist leider für einige Menschen schon schwer genug zu verkraften. Denn die gängigen Klischees Nerd bzw. Geek schließen die Eigenschaft &#8220;weiblich&#8221; grundsätzlich erstmal komplett aus. Umso unmöglicher erscheinen daher die Begriffe Nerd- und Geekfeminismus, welche so eigentlich (noch) gar nicht richtig existieren. Im Laufe meiner Beschäftigung mit der Computer-Technik-Gender Thematik wurde mir bewusst, dass feministische Ansätze unglaublich wichtig und hilfreich sind um Probleme innerhalb von geekigen oder nerdigen Kreisen zu thematisieren. Es gibt schon Menschen, die auf diesem Gebiet großartige Arbeit leisten und einige Projekte habe ich bereits in Vergangenheit vorgestellt. Drei neue, wichtige und interessante Projekte sind mir in den letzten Wochen und gestern als erwähnenswert aufgefallen.</p>
<p><strong>1. Das Geek Feminism Wiki</strong></p>
<p>Meine erste Begegnung mit dem Begriff Geekfeminismus. Das englischsprachige Geek Feminism Wiki wurde vor nicht allzu langer Zeit, kurz nach der Gründung meines Blogs, ins Leben gerufen. Einige AutorInnen sammeln dort Beiträge über Frauen in Geekgemeinschaften und damit verbundene Probleme. (<a href="http://geekfeminism.wikia.com/wiki/Geek_Feminism_Wiki">Link</a>)</p>
<p><strong>2. Das Geek Feminism Blog</strong></p>
<p>Kurz nach dem Geek Feminism Wiki, wurde das ebenfalls englischsprachige Geek Feminism Blog gegründet. Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsblog von (aus anderen Projekten bekannten) Frauen, welche alle in irgendeiner Weise in geekigen Bereichen beschäftigt sind. Alle haben bereits in vergangenheit über geekig-feministische Themen gebloggt und vereinen nun ihre Erfahrungen und Ideen in einem einzigen Blogprojekt. (<a href="http://geekfeminism.org/">Link</a>)</p>
<p><strong>3. Der Nrrrdz Podcast</strong></p>
<p>Nachdem ich auf Geekfeminismus Blog und Wiki stieß, wurde mir wie so oft bewusst, dass es im deutschsprachigen Raum sehr viel weniger Projekte mit dieser Themenkombination gibt. Glücklicherweise gibt es aber auch deutschsprachige Geek- bzw. Nerdfeministinnen (außer mir ;)). Zu diesen gehören Marlen (<a href="http://www.scheitern.org/">heiter scheitern</a>) und Kathrin (<a href="http://www.iheartdigitallife.de/">ihdl)</a>, welche gestern einen interessanten Podcast zum Thema Feminismus und Netzkultur gestartet haben. Die erste Folge enthält bereits wichtige und gut beschriebene Themen (Selbst-Wiederkennungsrate bzgl. beschriebener Situationen und Ansichten bei mir SEHR HOCH). (<a href="http://www.iheartdigitallife.de/nrrrdz000001-woher-wohin/">link</a>)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren-Serie: Nr 2. Aussehen und Ansehen</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/06/21/barrieren-serie-nr-2-aussehen-und-ansehen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 00:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[barrier-series]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer Gesellschaft spielt das Aussehen (leider) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vorallem Frauen verbringen oft sehr viel Zeit damit das eigene Erscheinungsbild zu optimieren, verschönern und im extremsten Fall Schönheitsidealen so nah wie möglich zu kommen. Kein Mensch möchte gerne als hässlich bezeichnet werden, doch während meiner Erfahrung nach Männer eher über solche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton130" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F06%2F21%2Fbarrieren-serie-nr-2-aussehen-und-ansehen%2F&amp;text=Barrieren-Serie%3A%20Nr%202.%20Aussehen%20und%20Ansehen&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F06%2F21%2Fbarrieren-serie-nr-2-aussehen-und-ansehen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>In unserer Gesellschaft spielt das Aussehen (leider) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vorallem Frauen verbringen oft sehr viel Zeit damit das eigene Erscheinungsbild zu optimieren, verschönern und im extremsten Fall Schönheitsidealen so nah wie möglich zu kommen. Kein Mensch möchte gerne als hässlich bezeichnet werden, doch während meiner Erfahrung nach Männer eher über solche Kommentare hinwegsehen, werden diese von Frauen oft sehr zu Herzen genommen und können das Ego sehr belasten. Dieser &#8220;Schwachpunkt&#8221; wird daher oft bewusst und unbewusst genutzt um auszugrenzen, Leistungen schlechtzureden und Personen ganz allgemein in Frage zu stellen.</p>
<p>Sicherlich fragt sich manch eine/r nun, wovon ich überhaupt rede, denn schließlich geht es hier um Frauen in der IT oder Technik. Hierzu möchte ich daher gerne ein Zitat anbringen, welches ich im Laufe der Zeit mehrfach von verschiedenen Männern in Naturwissenschaften und Technik gehört habe:</p>
<blockquote><p>Klar, in meiner Ausbildung/meinem Studium gab es schon auch Frauen, aber die sahen eben auch nicht so aus wie Frauen!</p></blockquote>
<p>Darauf folgt meistens ein Lachen und zustimmendes Nicken bei den ZuhörerInnen und eine Übelkeit in der Magengegend bei mir. Die erste Frage die ich mir daraufhin stelle ist: Wie sieht überhaupt eine Frau aus? Doch leider denke ich nicht, dass sich die meisten meiner Mitmenschen sich diese Frage überhaupt je gestellt haben. Denn die Antworten liefern uns Schönheitsideale und Negativbeispiele in Form von Klischees. In diesem Fall ist es das alte Klischee vom &#8220;Mannsweib&#8221;.</p>
<p>Unabhängig vom eigenen Aussehen muss man sich als Frau diesem Klischee früher oder später in irgendeiner Form stellen, wenn man mit Themen, Beschäftigungen oder Interessen zu tun hat die von der Gesellschaft als &#8220;männlich&#8221; angesehen werden. Dies reicht von der scherzhaften Bemerkung bis zu übelstem Mobbing.</p>
<p><strong>Wo ist aber die tatsächliche Barriere?</strong><br />
Meine Ansicht nach wird bei der Leistungsbewertung von Frauen viel zu oft und grundlos der Punkt &#8220;Aussehen&#8221; mit ins Spiel gebracht. Nehmen wir mal an eine Frau ist verantwortlich für eine wichtige Erfindung oder wissenschaftliche Erkenntnis und gerät dadurch in die Öffentlichkeit. Neben Anerkennung und Kritik sind Aussagen wie &#8220;naja, aber dafür sieht sie halt scheiße aus&#8221; vorprogrammiert, sofern die Person nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Hat mit der Leistung selbst nichts zu tun, dient aber immer wieder super dazu diese schlecht zu reden. Ein Kriterium welches hingegen bei der Beurteilung der Leistun von männlichen Personen absolut keine Rolle spielt.</p>
<p>Man könnte jetzt annehmen, dass solche Vorfälle im Internetbereich durch &#8220;Anonymität&#8221; einfacher zu handhaben sind. Dummerweise begegnen einem da aber ähnliche Merkwürdigkeiten. Gibt man sich ganz offensichtlich als Frau zu erkennen, wird beispielsweise mit dem Kommentar &#8220;this post is useless without pictures&#8221; klargemacht, dass man sich als Frau noch lange nicht Frau nennen darf. Außerdem sinkt durch die Scheinanonymität auch die Hemmschwelle und so kommt es auch sehr viel eher zu einem beleidigenden Kommentar zum Aussehen.</p>
<p>Solche Tatsachen halten meiner Meinung nach selbstkritische Frauen davon ab, sich mit gewissen Themengebieten zu beschäftigen und mit sich anderen Personen auszutauschen. Vielleicht hindert es manche auch daran, mit eigenen Ideen in die Öffentlichkeit zu treten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Konsumentin. Rosa, Frauengadgets und so.</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 00:00:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[gadgets]]></category>

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		<description><![CDATA[Da Computer, Handys und coole Elektronikgadgets mittlerweile in fast jedem Haushalt in irgendeiner Form vorhanden sind, wird es für die Hersteller und ihre Marketingmenschen immer schwerer das Bedürfnis nach etwas Neuem zu wecken. Seit einiger Zeit scheinen diese sich deshalb immer wieder auf eine bestimmte Zielgruppe zu konzentrieren: Frauen und Mädchen.

Dabei wird gänzlich missachtet, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton132" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F05%2F20%2Fdie-konsumentin-rosa-frauengadgets-und-so%2F&amp;text=Die%20Konsumentin.%20Rosa%2C%20Frauengadgets%20und%20so.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F05%2F20%2Fdie-konsumentin-rosa-frauengadgets-und-so%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Da Computer, Handys und coole Elektronikgadgets mittlerweile in fast jedem Haushalt in irgendeiner Form vorhanden sind, wird es für die Hersteller und ihre Marketingmenschen immer schwerer das Bedürfnis nach etwas Neuem zu wecken. Seit einiger Zeit scheinen diese sich deshalb immer wieder auf eine bestimmte Zielgruppe zu konzentrieren: Frauen und Mädchen.</p>
<p>Dabei wird gänzlich missachtet, dass es sich bei einem solchen Gegenstand grundsätzlich um ein geschlechtsneutrales Objekt handelt. Mit der Betrachtung als Lifestyleprodukt scheint hingegen bei vielen der merkwürdige Gedanke ausgebrochen zu sein, dass ein Elektrogerät so lange männlich ist, bis es einen rosa Anstrich, Plüschüberzug oder Gold- und Brilliantenschmuck erhält.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es nichts daran auszusetzen, dass man Produkte durch individuelles Design heraushebt, wenn allein durch den technischen Fortschritt und Unterschied nicht mehr KundInneninteresse zu holen ist. Apple hat bereits vor etwa zehn jahren diesen Trend gesetzt, als andere Computer und sämtliche Peripherie noch in eintönigem Graubeige erstahlten. Seither ist individuelles Design zu einem wichtigen Markenzeichen geworden, dem auch andere Hersteller (nachdem sie es teilweise verpennt haben) längst nacheifern. Seit ein paar Jahren beginnt man damit, sich nun also Gedanken zu machen wie man durch bestimmtes Design bestimmte Zielgruppen erreicht. Dabei hilft man sich, wie so oft in der Werbung, mit einfachen Klischees auf die Sprünge: Mädchen mögen rosa, Jungs mögen hellblau. Es scheint für jedes Kind das Erste zu sein, was es im Kindergarten lernt und damit das Leben nach Barbie für die Mädchen erträglicher wird, gibt es nun genau die richtigen Gadgets.</p>
<p>Nun, ich bin weiblich und ich mag rosa und pink. Also wo ist das Problem? Anscheinend entspreche ich doch genau der Zielgruppe. Nicht ganz, denn es gibt da ein paar Tatsachen, die dem knuffig-pinken Erscheinungsbild eine unheimliche Hässlichkeit mitgeben.</p>
<p><strong>Gadgets bekommen Geschlechter</strong></p>
<p>Nein, ich spreche hier nicht von den Kontakten der Steckverbinder. ;)<br />
Es wird mit der Werbung und Produktbeschreibung nicht der Kundin oder dem Kunden selbst überlassen, welche Farbe er oder sie wählt. Mit der Farbe Pink kommt gleichzeitig die Botschaft, dass das Gerät ausschließlich für den weiblichen Gebrauch gemacht ist. Das beweisst zum Beispiel SanDisk mit dem <a href="http://www.sandisk.de/Products/Item(2600)-SDCZ12-8192-E11-SanDisk_Cruzer_Fleur_USBFlashLaufwerk8_GB.aspx">UBS-Stick Cruzer Fleur</a>:</p>
<blockquote><p>wurden speziell für Frauen entwickelt</p></blockquote>
<blockquote><p>Das schlanke, feminine Design und der einziehbare USB-Anschluss (keine Kappe) machen es ideal für Frauen jeden Alters.</p></blockquote>
<p>Wow, jetzt muss sogar mein USB-Stick schon so sein wie es die Gesellschaft von mir verlangt: schlank und feminin. Was es mit dem einziehbaren Anschluss auf sich hat, kann ich jedoch nicht so recht deuten.</p>
<p>Aber auch Garmin hat es sich 2007 nicht nehmen lassen ein <a href="http://www.pressebox.de/pressemeldungen/garmin-deutschland-gmbh/boxid-130968.html">Navigatonssystem speziell für Frauen</a> zu präsentieren:</p>
<blockquote><p>pink nüvi: Das neue Must-Have-Accessiore für Frauen</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; pink glänzendes Navigationsgerät im handtaschenfreundlichen Design.</p></blockquote>
<p>Kombination mit einem weiteren Klischee, tricky!</p>
<p><strong>Pink aber nutzlos</strong></p>
<p>Diese Werbebotschaften sollten keine Einzelfälle bleiben. Und auch andere Branchen begannen langsam sich einen neuen Trend einzubilden. So kann ich mich noch gut erinnern, dass Tchibo im letzten Jahr ein <a href="http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchDisplayProductInformation-Start?ProductSKU=0014149">Werkzeugset </a> im Sortiment hatte, welches durch sein rosa Blümchendesign hervorstach. Entgegen den anderen Artikeln (z.B. <a href="http://www.amazon.de/Werkzeug-Set-GIRL-POWER-rosa/dp/B0018A0O48/">sowas</a>), die eher &#8220;scherzhaft&#8221; auf dem Markt sind, war dieses Set eher ernst gemeint. Ganz klar ist für mich jedoch an was es diesen Rosa-Ungeheuern fehlt: Qualität. Es wird aus dem Gedanken heraus vermarktet, dass Frauen eh kein hochwertiges Werkzeug benötigen, hauptsache es ist pink und sieht nett aus.</p>
<p><strong>Die eigentlichen Kundinnen fühlen sich verarscht</strong></p>
<p>Einen weiteren Höhepunkt was geschlechtsspezifische Lifestylegadgets betrifft, bescherte Dell mit der <a href="http://content.dell.com/us/en/home/della-wired-life.aspx">Della</a> Werbung. Mittlerweile wurden die sexistischsten Werbebotschaften durch Dell von der Website größtenteils entfernt bzw. &#8220;abgemildert&#8221;.<br />
Die Mädchenmannschaft hat sie jedoch unter anderem noch entdeckt:</p>
<blockquote><p>Mit Anregungen wie “Once you get beyond how cute they are, you’ll find that netbooks can do a lot more than check your email.”, wird erklärt, dass ein Notebook dabei helfen kann, “smarter” und “healthier” zu werden, dabei besser zu essen und gut organisiert zu sein.</p></blockquote>
<p>Für Dell ging der Schuss eindeutig nach hinten los, denn zahlreiche Frauen die im Gegensatz zu Dell genau wissen, wofür sie ihr Notebook benötigen, haben ihrem Ärger in Blogs und Communities Luft gemacht (<a href="http://news.cnet.com/8301-17938_105-10241299-1.html">FAIL!</a>). Dabei dürften auch einige sein, die bereits Kundinnen sind oder in Zukunft eher <em>waren</em>.</p>
<p>Pink ist super, rosa ist schick, her mit stylischen Gadgets. Aber liebe Hersteller, bitte verkneift euch eure altbackenen, engstirnigen und sexistischen Werbesprüche und lasst gefälligst Menschen selbst entscheiden, was sie mit den Produkten anstellen. Außerdem: letzte Schrott wird auch durch pinken Anstrich nicht besser und das merkt man früher oder später auch mit rosa Brille.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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