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	<title>side-glance &#187; linux</title>
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		<title>Das Ubuntu Women Projekt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 12:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[free/libre and open source software]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 27. April bis 1. Mai fand die UbuntuOpenWeek statt, welche Anwender rund um die Linuxdistribution informiert. Neben zahlreichen Online-Workshops wurde am 29. April Ubuntu Women durch Elizabeth Krumbach vorgestellt. Leider hat es mir die Zeit nicht erlaubt, an der OpenWeek teilzunehmen, deshalb habe ich mir im Anschluss die MeetingLogs angeschaut. Der Beitrag des Women Projektes ist sehr informativ und man bekommt eine gute Vorstellung davon, was Ubuntu Women eigentlich ist und warum das Projekt so wichtig ist. Deshalb folgt an dieser Stelle eine kleine deutsche Zusammenfassung von mir.</p>
<p><strong>Was ist Ubuntu Women?</strong></p>
<p><a href="http://ubuntu-women.org">Ubuntu Women</a> wurde 2005 im IRC und den Foren ins Leben gerufen. Im anschließenden Jahr folgten Mailingliste und Website, sodass dem offiziellen Team nichts mehr im Wege stand. Anfänglich hatte man dabei Debian Women zum Vorbild, doch man merkte sehr schnell, dass das Hauptziel weibliche Entwickler zu gewinnen, wie es Debian zum Ziel hat, nicht ausreicht. Stattdessen möchte Ubuntu Women Frauen ermutigen Teil jeder einzelnen Facette von Ubuntu zu werden.</p>
<p><strong>Dürfen nur Frauen &#8220;mitspielen&#8221;?</strong></p>
<p>Es gibt keine Anforderungen was das Geschlecht angeht. jede Person die daran interessiert ist, dass Frauen bei Ubuntu mit einbezogen werden ist willkommen. Deshalb findet man auf den Mailinglisten, im Chat und in den Foren sowohl Frauen als auch Männer. Ubuntu Women bietet eine Plattform zur Diskussion. Abgrenzung würde dem Ziel, die Beteiligung von Frauen an der gesamten Ubuntu Community zu erhöhen, entgegenwirken.</p>
<p><strong>Worauf sich Ubuntu Women deshalb konzentriert</strong></p>
<p><strong>1. Unterstützung und Ermutigung</strong></p>
<p>So sehr man sich auch wünschen mag es sei nicht der Fall, es gibt dennoch Sexismus innerhalb der Ubuntu Community. Dieser äußert sich teilweise unauffällig, zum Beispiel durch die Anrede einer Personengruppe als &#8220;gentlemen&#8221;, teilweise jedoch auch durch völlig offensichtlich sexistische an Frauen adressierte Witze die sowohl von Frauen als auch von Männern als beleidigend empfunden werden können. Aus diesem Grund ist es hilfreich eine Diskussionsplattform zu haben um sich mit anderen Menschen auszutauschen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel um zu erfahren, was andere über bestimmte Aussagen/Situationen denken, die für einen selbst unangenehm sind. Aber auch um sich darüber auszutauschen, ob es sich lohnt solche Vorfälle zu melden. Dieser Erfahrungsaustausch trägt dazu bei, dass Menschen (Frauen) auch an Projekten beteiligt bleiben, wenn Probleme entstehen sollten. Außerdem dient die Ubuntu Women Community dem Austausch von aktuellen Ereignissen die Frauen in F/OSS im Allgemeinen betreffen, wie Erfolgsgeschichten aus anderen Projekten.</p>
<p><strong>2. Mentoring und Führung</strong></p>
<p>Da die Beteiligung von Frauen im F/OSS Bereich allgemein sehr niedrig ist, ist Ubuntu oftmals das erste Projekt mit dem Frauen in Berührung kommen. Die erste Frage lautet oft &#8220;Wie kann ich Ubuntu helfen?&#8221;. Ubuntu Women beantwortet diese Frage, indem dort versucht wird passende Projekte und Kontakte (manchmal MentorInnen) zu vermitteln. Dass es Männern beim Einstieg ähnlich geht, ist Ubuntu Women durchaus bewusst, der Schwerpunkt des Projektes ist jedoch die Erhöhung der weiblichen Beteiligung.</p>
<p>(Allgemeine) Links für den Einstieg:<br />
<a href="http://www.ubuntu.com/community/participate">http://www.ubuntu.com/community/participate</a><br />
<a href="https://wiki.ubuntu.com/ContributeToUbuntu">https://wiki.ubuntu.com/ContributeToUbuntu</a><br />
<a href="http://ubuntu-women.org/getinv.html">http://ubuntu-women.org/getinv.html</a></p>
<p><strong>3. Aktive Frauen innerhalb der Community hervorheben</strong></p>
<p>Für viele Menschen ist es hilfreich, wenn sie innerhalb des F/OSS Bereiches Menschen haben, mit denen sie sich identifizieren können, vielleicht auch Menschen des eigenen Geschlechts. Um auf Frauen aufmerksam zu machen hat Ubuntu Women eine Interview-Serie gestartet, welche im Full Circle Magazine erscheint:</p>
<p><a href="http://wiki.ubuntu-women.org/Interviews">http://wiki.ubuntu-women.org/Interviews</a><br />
<a href="http://fullcirclemagazine.org/">http://fullcirclemagazine.org/</a></p>
<p>Außerdem gibt es eine Profilseite im Wiki wo man Informationen über andere an Projekten beteiligte Frauen findet:</p>
<p><a href="http://wiki.ubuntu-women.org/Profiles">http://wiki.ubuntu-women.org/Profiles</a></p>
<p>Zusätzlich werden interessante Neuigkeiten über Frauen in spannenden Projekten, sowie andere beeindruckende Geschichten auf der Mailingliste gepostet.</p>
<p><strong>4. Aufklärung über Sexismus und Feminismus</strong></p>
<p>Wenn vielleicht auch eher unbeabsichtigt, wurde Ubuntu Women zu einer beliebten Diskussionsplattform was Feminismus (Gleichberechtigung) und Sexismus im Allgemeinen betrifft. Daher gibt es zu diesem Thema eine Wikiseite mit Links:</p>
<p><a href="http://wiki.ubuntu-women.org/ChallengingSexism">http://wiki.ubuntu-women.org/ChallengingSexism</a></p>
<p>Wer nun mehr erfahren möchte, ist sicherlich herzlich willkommen beim Ubuntu Women Projekt. Den kompletten MeetingLog im Original gibt es <a href="https://wiki.ubuntu.com/MeetingLogs/openweekJaunty/UbuntuWomen">hier</a>.</p>
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		<title>Frauen und Linux</title>
		<link>http://sideglance.melan-chol-ie.de/2009/04/14/frauen-und-linux/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
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		<description><![CDATA[Als mir von einigen Jahren ein Freund und damaliger Arbeitskollege auf meinen Wunsch hin eine Ubuntu CD ( Hoary Hedgehog) überreichte, war dies neben diversen Knoppix-Spielereien meine erste Begegnung mit Linux. Nach kurzer Testphase auf einem alten Rechner und anschließendem Dual-Boot-Betrieb neben Windows, beschloss ich, dass mir nichts anderes als Linux mehr auf die Festplatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als mir von einigen Jahren ein Freund und damaliger Arbeitskollege auf meinen Wunsch hin eine Ubuntu CD ( Hoary Hedgehog) überreichte, war dies neben diversen Knoppix-Spielereien meine erste Begegnung mit Linux. Nach kurzer Testphase auf einem alten Rechner und anschließendem Dual-Boot-Betrieb neben Windows, beschloss ich, dass mir nichts anderes als Linux mehr auf die Festplatte kommt (aus Neugier habe ich mich dennoch ein weiteres Jahr später zusätzlich noch an einen Mac gewagt).</p>
<p>Für mich war das einfach selbstverständlich. Ich musste mich von da an immer nur wundern, wie viele Vorurteile und angsterfüllte, ehrfürchtige Blicke man so ernten kann, wenn man von &#8220;Linux&#8221; erzählt. Dabei handelte es sich bei meinem Umfeld nicht um die üblichen DAUs, sondern um meine Kollegen und Kolleginnen in einem IT-Ausbildungsberuf. In anderen Kreisen begegnen mir diese Blicke und Kommentare auch, jedoch nicht nur aufgrund der noch immer &#8220;geringen&#8221; Verbreitung von Linux, sondern mal wieder aus dem guten alten Grund: Ich bin weiblich.</p>
<p>Gibt man heute Frauen und Linux in die deutsche Googlesuche ein, ist der erste Treffer noch immer ein Forenbeitrag, welcher das Foto eines Waschmittels namens Linux zeigt, gefolgt von &#8220;superlustigen&#8221; Spaßvögeln, die Linuxdistributionen oder Software mit Frauentypen vergleichen. Wie man <a href="http://home.arcor.de/voodooqueen/linux/2004/09/linux-und-frauen.html">dort</a> nachlesen kann hat sich also in den letzten 5 Jahren nicht viel verändert.</p>
<p>Obwohl eine Google-Suche (man sucht ja auch nicht ernsthaft nach &#8220;Männer und Linux&#8221;) kein guter Beleg dafür ist, sind die Frauen unter den Linuxusern (wer hätte es gedacht) noch immer stark unterrepräsentiert. Macht man sich auf die Suche nach den Gründen, sei an dieser Stelle der mittlerweile bald 7 Jahre alte und unschlagbar treffende Artikel von <a href="http://www.tldp.org/HOWTO/Encourage-Women-Linux-HOWTO/">Val Henson</a> erwähnt. Der Text hat in all der Zeit nicht an Aktualität verloren und wurde übrigens teilweise auf Deutsch übersetzt. Die deutsche Fassung ist auf der <a href="http://www.haecksen.org/index.php/HowtoEncourageWomenToLinux">Website der Haecksen</a> zu finden. Er ist wirklich unheimlich lesenswert und seine Aussage trifft nicht nur auf den Bereich Linux zu, sondern auf viele Bereiche, in welchen die Zahl der Frauen noch immer sehr niedrig ist.</p>
<p>Schon seit einiger Zeit gibt es interessante Projekte, welche besonders Frauen welche sich mit Linux beschäftigen ansprechen.</p>
<p>1. <a href="http://www.linuxchix.org/">Die LinuxChix</a><br />
Be Polite. Be Helpful.<br />
Und das wird hier, wie ich persönlich bestätigen kann, gelebt.<br />
Die Mailingliste ist sehr aktiv und vernetzt Frauen (und interessierte Mäner) auf der ganzen Welt.</p>
<p>2. <a href="http://www.technixen.net/">Die TechNixen</a><br />
Da sich auf der LinuxChix Liste verhältnismäßig wenig deutsche Nutzerinnen tummeln, begab ich mich auf die Suche und fand tatsächlich auch eine deutsche Mailingliste zum Thema bei den TechNixen: &#8220;lynn &#8211; Linux ist weiblich ;)&#8221;. Leider ist es dort (momentan) ein wenig stiller als bei den LinuxChix, es gibt sie aber, die deutschen Linuxnutzerinnen!</p>
<p>Auch in Richtung Entwicklung und Teilnahme an Linuxprojekten gibt es schöne Communities, welche täglich wachsen. Erwähnen möchte ich daher außerdem:</p>
<p>3. <a href="http://ubuntu-women.org/">Ubuntu Women</a><br />
4. <a href="http://women.debian.org/">Debian Women</a><br />
5. <a href="http://live.gnome.org/GnomeWomen">Gnome Women</a><br />
6. <a href="http://women.kde.org/">KDE Women</a><br />
7. <a href="http://fedoraproject.org/wiki/Women">Fedora Women</a></p>
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