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	<title>side-glance &#187; personal</title>
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		<title>Eine Erfahrung.</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 13:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton497" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F28%2Feine-erfahrung%2F&amp;text=Eine%20Erfahrung.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F28%2Feine-erfahrung%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Ich bin bestimmt die 2.147.483.647ste Person (naja vielleicht nicht ganz, aber nicht die erste) die diesen Versuch gemacht hat, den ich im letzten Artikel beschrieb. Heute ist Samstag und ich bin bei Twitter online. Eigentlich wären die zwei Wochen erst morgen rum und man könnte mir jetzt unterstellen, dass ich nicht durchgehalten habe. Aber das habe ich, denn der Drang danach endlich bei Facebook oder Twitter reinzuschauen ist weg. Nur noch in ganz langweiligen Momenten denke ich daran, dass ich vielleicht dort noch was Unterhaltsames finden könnte.</p>
<p>Ständig hatte ich vorher diesen Drang nachzuschauen und ich hatte auch den Horror, dass ich in meiner Abwesenheit da sitze, mit zitternden Händen und denke &#8220;ich will ins Internet, ich will ins Internet&#8221;, aber nein.</p>
<p>Was passiert ist&#8230;</p>
<p>Meine zwei Wochen waren wie immer voller Termine, jedoch habe ich bereits nach zwei Tagen gemerkt, dass ich viel Energie und oft gute Laune habe. Keine Ahnung ob das was mit der Abstinenz zu tun hatte. Jedenfalls habe ich es geschafft viele dieser Dinge die ich sonst ewig vor mir herschiebe einfach sofort zu erledigen und letzten Samstag hatte ich dann plötzlich so ein Gefühl von &#8220;wow, ich habe alles erledigt was ich mir vorgenommen hatte&#8221;. Ein unheimliches Gefühl.</p>
<p>Bei der Arbeit habe ich viele Seiten in meinen Praktikumsbericht getippt und dabei LaTeX gelernt, mich stundenlang durch Programmierchallenges und Tutorials gelesen, endlich besser Java gelernt und war entzückt davon was ich mit diesem Android alles tolles machen kann. Nebenbei habe ich so ein Dokument fertig gestellt was ich seit September vor mir rumschiebe. Ich hab sogar schon Dinge für&#8217;s Studium angefangen, die ich erst mitte März abgeben muss und bin entschlossen die auch möglichst bald fertig zu kriegen um dann doch vor Semesterbeginn tatsächlich mal so was wie Freizeit zu haben. Nicht, dass ich ansonsten nur Däumchen gedreht hätte aber irgendwie ging das alles leichter und ich hatte oft so ein Flow-Gefühl, dass mir einfach alles gelingt wenn ich nur dran bleibe. Und ich konnte mir Dinge merken! Ich musste nicht siebzig mal in hundert verschiedenen Quellen nachlesen, sondern ich konnte mir Dinge einfach so merken. Gekrönt wurde es dann davon, dass ich mich frühzeitig um einen Job für nächstes Semester gekümmert habe und das dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch klappen wird.</p>
<p>Da ich privat total überlastet bin mit Terminen (dank vielen interessanten Dingen an denen ich so arbeite) habe ich mir die Zeit (die sonst für Tweets draufging) genommen um Prioritäten zu setzen und ein bisschen herausgefunden was ich will und was ich gar nicht will. Ich gehe jetzt wieder mehrmals die Woche zum Sport (irgendwie krass wie ich mir einreden konnte, dass ich keine Zeit habe) und ich nehme mir die Zeit um meinen Körper gut zu ernähren und mehr selbst zu kochen. Heim zu kommen und nicht gleich an den Rechner zu sitzen hilft mir da ziemlich dabei. Außerdem habe ich festgestellt, dass es dann auch gar nicht mehr so schlimm ist einfach in Ruhe die Paprika zu schnibbeln ohne an zwanzig andere Dinge zu denken oder nebenbei Tweets zu lesen. Ich stelle mir auch nicht mehr die Frage, ob ich lieber die Nachrichten des Tages lesen will oder gleich zum Sport, denn nach dem Sport fühle ich mich gut und nach den Nachrichten oft leider nicht so. Ich habe ein paar Dinge gecancelt die ich ursprünglich unbedingt machen wollte. Nicht weil es mich plötzlich nicht mehr interessierte, sondern weil ich realistisch sein will und mir mehr Zeit wünsche.</p>
<p>Das Internet hab ich natürlich trotzdem genutzt für die Arbeit und abends. Lustigerweise habe ich sämtliche Dinge aus meinen Lesezeichen angeschaut und war positiv überrascht, was für schöne Dinge ich da gesammelt habe. Schöne Dinge die ich nach hinten geschoben hatte um sie &#8220;irgendwann&#8221; zu lesen. Vielleicht ist das ein guter Ansatz, &#8220;irgendwann&#8221; einfach öfter zu &#8220;jetzt&#8221; zu machen.</p>
<p>Nun zur Frage, wie ich nun weiter vorgehen werde wo mein Versuch vorbei ist. Ich werde wieder ein paar Tweets und andere Posts auf anderen Plattformen lesen, aber nicht mehr stundenlang. Und ich werde das Ganze hauptsächlich auf das Wochenende verlegen und unter der Woche möglichst nur wenige Minuten reinschauen. Ich nehme es in Kauf, dass dann Themen an mir vorbei gehen die mich interessiert hätten. Aber letztendlich muss ich ehrlich sagen, dass gerade das was ich häufig konsumiert habe ((Netz-)Politik, Feminismus und sowas) mich oft auch nervt und fertig macht und ich habe keinen Bock mehr drauf, dass mich was fertig macht. Ich möchte lieber mehr konkret an positiven Dingen arbeiten oder auch einfach mal gar nichts.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=497&amp;md5=2cbf9bfaa31b2559c443d291143f3a3a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Versuch.</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 15:06:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Artikel von Katrin, in dem sie erklärt warum sie die nächste Zeit ohne Twitter und Facebook verbringen wird, geistert mir seit Tagen durch den Kopf. 

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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton493" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F15%2Fein-versuch%2F&amp;text=Ein%20Versuch.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F15%2Fein-versuch%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Der <a href="http://blog.katrin-roenicke.net/?p=620">Artikel von Katrin</a>, in dem sie erklärt warum sie die nächste Zeit ohne Twitter und Facebook verbringen wird, geistert mir seit Tagen durch den Kopf. </p>
<p>Ich verbringe verdammt viel Zeit im Internet und genau genommen betreibe ich das nicht erst seit gestern so extrem, sondern schon seit gut zehn Jahren. Zwischendurch haben sich Pausen eigentlich nur durch Urlaub oder extremen Stress ergeben, auch wenn ich immer mal wieder versucht habe das von mir aus zu reduzieren.</p>
<p>In letzter Zeit merke ich, wie mir das ein bisschen zu viel wird. Ich folge recht vielen Leuten bei Twitter und lese eigentlich rund um die Uhr immer mal wieder in meine Timeline. Klicke auf Links, lese Blogposts, Neuigkeiten, vefolge Memes und Shitstorms und rege mich das ein oder andere Mal auf. Manchmal bin ich auch erfreut und inspiriert, aber oft vergehen Stunden zwischen nach Hause kommen und mich mal um mich selbst kümmern (essen machen, Lebensmittel einkaufen, Körperpflege, Sport, Ruhe, Schlaf) und jedes Mal bin ich entsetzt, dass ich schon wieder so zum nächsten Termin hetzen muss, bzw. es wieder erst so spät ins Bett schaffe. Informationen rauschen so an mir vorbei und vor lauter tollen Sachen, die ich mir unbedingt irgendwann mal näher anschauen möchte, kann ich mich nicht mehr auf einzelne Dinge konzentrieren. Ab und zu ist es sogar so weit, dass ich eigentlich eine Serie schauen möchte und sogar noch nebenbei auf Twitter vorbeischaue. Und sollte dort einmal nichts los sein, dann schaue ich eben auf Facebook, Google+ oder in irgendelche Tumblrs und Soups. </p>
<p>Irgendwas hält mich immer sinnlos beschäftigt und jetzt ist so ein Moment gekommen, wo ich sagen muss: mir reicht&#8217;s, ich möchte, dass alles still ist und ich mich auf das konzentrieren kann was mir wichtig ist. Denn oftmals kann ich schon gar nicht mehr spüren was mir überhaupt wichtig ist. Ich schätze die Menschen denen ich folge und ihre Themen und Gedanken sehr, aber im Moment bringt mich das alles so weit weg von mir selbst und meinen Zielen.</p>
<p>Aus diesem Grund setze ich mir jetzt das Ziel, erst mal die kommenden zwei Wochen ohne den ganzen Kram auszukommen. Das Internet muss ich berufsbedingt natürlich weiterhin nutzen, jedoch möchte ich die oben genannten Sachen meiden, an denen ich mich jedes Mal so festbeisse. Ab morgen werde ich dann einfach nur noch per Mail erreichbar sein. Mal sehen ob das was bringt und ob ich das aushalte.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=493&amp;md5=29c8aee9d454f715af95274acb33389d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein Blog und ich</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 19:24:50 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton455" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F09%2F18%2Fmein-blog-und-ich%2F&amp;text=Mein%20Blog%20und%20ich&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F09%2F18%2Fmein-blog-und-ich%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Das Wochenende ist vorbei und ich sitze müde, ruhig und an einem Stück Brot kauend an meinem Schreibtisch und überfliege meine Twitter-Timeline. Solche Rituale die mit dem Internet zu tun haben pflege ich nun schon ziemlich lange. Vermutlich könnte man, wenn man wollte, schon seit Ewigkeiten ein suchtähnliches Verhalten feststellen. In meinem Hinterkopf irgendwo, da schlummert der Gedanke an mein Blog. Wie es da irgendwo im Netz herumliegt zwischen Interessen und Belanglosigkeiten und darauf wartet von mir mit irgendwelchen eigenen Interessen oder Belanglosigkeiten gefüttert zu werden. Bei meiner Themenwahl habe ich mich stark eingeschränkt und versuche seither möglichst Passendes zu produzieren und zu sammeln. Wenn das manchmal ganz gut klappt (auch wenn ich dann doch nicht immer darüber blogge) und ich zum Beispiel Dinge über Frauen lese die tolle, für mich interessante Dinge auf die Beine stellen, dann macht mich das glücklich und ich habe das Gefühl, dass das hier irgendwie passt und richtig ist. Es gibt aber auch Tage, Zeiten oder Momente wo das nicht so gut klappt und ich mir vorkomme, als ob ich wochenlang nur die gleichen ollen Diskussionen über Frauenbeteiligung an wasauchimmer lese oder eh nur bescheuerte, sexistische Neuigkeiten. Das zermürbt mich, das macht mir keinen Spaß. Das gibt mir das Gefühl ich müsste hinsichtlich dieser Themen langsam in Rente gehen, noch bevor ich überhaupt angefangen habe mich ausreichend zu engagieren. Deshalb frage ich mich oft, wie es mit meinem Blog und mir denn nun weitergehen soll. Oft spiele ich mit dem Gedanken, es zu erweitern um die Dinge, die mir sonst noch so einfallen und die hier vielleicht eher Off-Topic sind. Lustigerweise wurde ich schon mehrfach als Technikbloggerin bezeichnet und habe mich über die Bezeichnung dann doch ein bisschen gewundert. Denn über die Inhalte meines Studiums, meiner Arbeit oder Freizeit habe ich dann doch recht wenige Worte verloren. Ein weiterer Gedanke der immer wiederkehrt ist: aufhören, am Besten sofort. Aufhören und ein Stück weit auch aufgeben. Meine Meinung und Perspektive für mich behalten und mich stattdessen still freuen oder aufregen oder nur noch Informationsfetzen auf Twitter teilen und Links oder Bildchen in irgendwelchen Soups zu sammeln. Es ist als gäbe es so viel und gleichzeitig so wenig zu schreiben, je nachdem wie man es betrachtet.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=455&amp;md5=e62cc228841e8335e94e78ae4a8b31aa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Aufatmen. Vier Semester.</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:21:22 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton446" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F17%2Faufatmen-vier-semester%2F&amp;text=Aufatmen.%20Vier%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F17%2Faufatmen-vier-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die Zeit vergeht viel zu schnell, während ich durch die Semester, Prüfungen und Verpflichtungen hetze. Es ist soweit, ich habe vier Semester erfolgreich hinter mich gebracht und der letzte Semesterende-Artikel liegt schon über ein Jahr zurück. Vor drei Wochen habe ich mal wieder gespürt was es bedeutet, wenn alles genug bis zu viel ist und nach anschließendem Urlaub bin ich nun, wie beinahe schon gewohnt, in mein Nachprüfungsloch geplumpst. Die Anspannung und Belastung sind weg, Erfolge sind gefeiert, Misserfolge verkraftet, die Zukunft (ein praktisches Semester) steht bevor und ich sitze da mit einem kleinen Rest Zeit für mich. </p>
<p>Alle Ideen, alle aufgeschobenen Dinge brodeln in meinem Kopf und wollen am liebsten alle gleichzeitig herauskommen, während ich keine Ahnung hab womit ich beginnen soll und was überhaupt davon noch wichtig ist und was nicht. Vielleicht sollte ich meinem Gehirn einfach eine Auszeit gönnen und anschließend in Ruhe neu starten. Mein Luxusproblem Freizeitstress war aber schon immer da. Denn es gibt immer viel zu tun, zu hören, zu sehen, zu werkeln, zu lesen, zu schreiben, zu treffen, zu verbessern, zu verschönern, zu erleben&#8230; Und ich schaffe es regelmäßig, dass mein &#8220;mach ich wenn ich Zeit hab&#8221;-Puffer überläuft und mich so beinahe verzweifelt dastehen lässt wie im Moment. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=446&amp;md5=6c962ea5f5f574d82db85f6487cd1319" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Facebook. Verpasste Chancen?</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:03:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich mich zum ersten Mal bei Facebook registrierte, waren dort verdammt wenige Menschen angemeldet, die ich überhaupt irgendwie kannte. Da mich unter meinem gewählten Fake-Namen eh keine_r finden konnte, blieb der Account einfach mal lange Zeit inaktiv. Als ich dann mein Studium begann, fand ich plötzlich die Idee gut mit Leuten von hier ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton321" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F02%2Fkein-facebook-verpasste-chancen%2F&amp;text=Kein%20Facebook.%20Verpasste%20Chancen%3F&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F02%2Fkein-facebook-verpasste-chancen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Als ich mich zum ersten Mal bei Facebook registrierte, waren dort verdammt wenige Menschen angemeldet, die ich überhaupt irgendwie kannte. Da mich unter meinem gewählten Fake-Namen eh keine_r finden konnte, blieb der Account einfach mal lange Zeit inaktiv. Als ich dann mein Studium begann, fand ich plötzlich die Idee gut mit Leuten von hier und dort und überall in Kontakt zu stehen. Völlig ungezwungen über dieses Netzwerk, wo kurz chatten, still verfolgen oder einfach ignorieren nur wenige von vielen alltäglichen Optionen darstellen. Schnell wurde mein Fake-Name zu meinem Echten und da mittlerweile beinahe jede_r registriert war mir auch die Anzahl der Kontakte nicht mehr so unangenehm.</p>
<p>Doch ziemlich bald kam eine von mir besonders ungeliebte Zeit auf mich zu: Klausurzeit. Zusätzlich zu all den Nebenbeschäftigungen die mich vom Lernen abhalten sollten, gewöhnte ich mir ganz schnell an viele viele Stunden auf Facebook zu verbringen und mich dabei nicht mal schlecht zu fühlen, denn Kontaktpflege ist ja auch super wichtig. Das schlechte Gefühl folgte jedoch später und da es sowieso schon immer genügend Gründe gab Facebook zu meiden (bei mir vor allem Privatsphäre und Wut auf Menschen die dumme Sachen posten), löschte ich meinen Account einfach so, ohne mich dort zu verabschieden.</p>
<p>Erstmal passierte gar nichts. Und als sich dann nach Wochen und Monaten meine Kontakte zu wundern begannen, war ich (dachte ich) längst darüber hinweg. Dieses Bedürfnis nach Information war beinahe vollkommen ausgelöscht und ich konnte mich gut damit abfinden, dass sich Menschen, denen ich irgendwie wichtig bin auch sonst zu helfen wissen was Kommunikationsmittel angeht. Eines Tages (mittlerweile war eine geliebte Zeit gekommen: Semesterferien) wollte ich mich bei einer Freundin melden. Ich schrieb einfach eine SMS, dass ich nicht mehr bei Facebook sei und daher mal wissen wollte, wie es so geht und so. Nach einigen Tagen kam die knappe Antwort: &#8220;Warum bist du nicht mehr bei Facebook??&#8221; und auf meine sofortige Antwort darauf&#8230;.. einfach nichts mehr. Plötzlich wurde mir klar, dass ich doch ein bisschen falsch lag und sich Facebook mittlerweile zum Kommunikationsmittelpunkt vieler Menschen entwickelt hatte. Meine Enttäuschung war so groß, dass ich sofort einen Versuch startete meinen Account zu reaktivieren. Da ich diesen wohl blöderweise nicht richtig gelöscht hatte, war das auch sofort möglich. Und als wäre ich nie weg gewesen schauten mich all meine Kontakte freundlich von ihren Bildchen aus an. Noch dazu fand ich plötzlich noch viele Menschen, die sich frisch angemeldet hatten und von denen ich seit Jahren nichts gehört hatte. Somit fand ich diese Entscheidung plötzlich doch ganz gut.</p>
<p>Nach einigen Tagen kam jedoch schon wieder ein ungutes Gefühl in mir hoch, denn statt einmal am Tag reinzuschauen war ich von heute auf morgen einfach wieder permanent online. Da ich mittlerweile wusste, wie der Account richtig gelöscht werden kann, setzte ich das einfach ohne zu überlegen in die Tat um und war von nun an für all meine Kontakte,  wieder verschwunden.</p>
<p>Seither denke ich alle paar Wochen darüber nach, ob dies nicht vielleicht doch ein Fehler war. Die Nutzungsweise meiner Freunde und Kontakte ist vollkommen unterschiedlich und dennoch, sind die meisten mittlerweile dort vertreten. Diese Woche habe ich zwei Artikel von Bloggerinnen gelesen, die mich doch ein bisschen nachdenklich gestimmt haben. So schreibt Paula: <a href="http://puzzleteile.wordpress.com/2010/12/29/kein-facebook-account-pech-gehabt/">Kein Facebook Account? Pech gehabt!</a> Und auch wenn ich beim Lesen am liebsten aufstehen wollte und rufen &#8220;Aber,&#8230;&#8221;, steckt doch ein bisschen Wahrheit drin. Kurz darauf schrieb auch <a href="http://antjeschrupp.com/2011/01/01/farewell-fur-meine-%E2%80%9Eschwachen-freundinnen%E2%80%9C/">Antje Schrupp</a> über verschiedene Arten von Beziehungen und die heutigen Möglichkeiten diese zu erhalten. Vor allem aber auch wie diese Möglichkeiten von Leuten wie mir &#8220;abgelehnt&#8221; werden.</p>
<p>In den nächsten Minuten werde ich jedenfalls darüber nachdenken, ob ich gerne wieder einen Facebook Account hätte und ob das nicht auch etwas damit zu tun hat, dass nun bald wieder Klausurzeit ist.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren-Serie: Nr. 3 Aufwachsen mit oder ohne Computer</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 20:41:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.

Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein Blogpost auf Geekfeminism ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton316" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F&amp;text=Barrieren-Serie%3A%20Nr.%203%20Aufwachsen%20mit%20oder%20ohne%20Computer&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.</p>
<p>Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein <a href="http://geekfeminism.org/2010/07/27/if-you-were-hacking-since-age-8-it-means-you-were-privileged/">Blogpost auf Geekfeminism</a> hat mich nun glücklicherweise daran erinnert. Dort geht es um Privilegien und darum, dass es in der Geekkultur allgemein bisher kein Thema war, aus welchen Gründen der Zugang zu Computern für verschiedene Personen völlig unterschiedlich aussieht. Vor allem auch, dass der frühe Besitz eines Computers keineswegs mit angeborenem Interesse oder besonderen Fähigkeiten zu tun hat. Dies ist auch, aber nicht ausschließlich ein Gender-Thema. Ebenso geht es um Dinge wie Herkunft, familiäre Hintergründe, sozialen Status und finanzielle Möglichkeiten.</p>
<p>Wenn wir uns daran erinnern, wie wir aufgewachsen sind, fallen uns nach und nach viele Dinge ein, mit denen wir uns gern beschäftigt haben. Mit Sicherheit gab es da auch Dinge mit denen wir uns weniger gern beschäftigt haben und Dinge, mit denen wir uns aus Gründen die uns nicht immer (sofort) bekannt sind gar nicht oder wenig beschäftigt haben. Unterhalte ich mich mit meinem Freund (der ebenfalls Informatik studiert), beginnt dieser sehr schnell in Erinnerungen zu schwelgen, die damit zu tun haben wie viel ihm während seiner Kindheit im Bereich der Informatik bereits spielerisch beigebracht wurde. Blicke ich auf seine bisherigen Vorkenntnisse im Programmieren, muss ich mich oft sehr anstrengen nicht vor Neid zu platzen. Die Tatsache, dass er damit bereits vor seinem zehnten Lebensjahr begann und es daher nicht an meiner Lernfähigkeit liegt, tröstet mich jedoch ein wenig darüber hinweg. Doch was hat er, was ich und einige andere in meinem Studium nicht haben?</p>
<p>Er hatte jemanden, der die nötigen Kenntnisse, die Zeit und das Engagement besaß ihn zu motivieren und ihm etwas beizubringen. Er hatte sehr früh den weitestgehend uneingeschränkten Zugang zu entsprechender Hardware und die Möglichkeiten sich diesbezüglich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Denn: Seine Interessen wurden nie von Freunden oder Familie in Frage gestellt, sie wurden sogar geweckt und gefördert.</p>
<p>Meine eigene Computervergangenheit sieht ein bisschen anders aus. Dennoch bin ich heute der Person dankbar, die mir doch recht früh in meinem Leben einen Computer schenkte. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich schätze ich müsste ungefähr 11 gewesen sein. Auch ohne großartige Anleitung wurde das nach und nach mehr und mehr mein Ding, mich mit diesem Teil zu beschäftigen. Dennoch beschränkte ich mich lange Zeit auf Spiele und später auf Internetchats, bis ich eines Tages begann, mir HTML beizubringen und sowohl allein, als auch gemeinsam mit einer damaligen Freundin Webseiten zu erstellen (sie studiert nun übrigens Sportwissenschaften und hat nach eigener Aussage überhaupt keine Ahnung von Computern). In der Schule besuchte ich dann einen Programmierkurs, wo ich schon damals das einzige Mädchen und noch dazu die einzige Person aus meiner Klasse war. Ich erinnere mich nur noch sehr düster daran, dass einige Jungs schon damals aus meiner Sicht mehr Erfahrung hatten und bereits mit zahlreichen Programmierideen zur Veranstaltung kamen. Leider sollte diese Veranstaltung nicht der Ort werden, an dem ich den Einstieg in die Programmierung fand, denn die Programmiersprache (IBM APL2) war für AnfängerInnen äußerst ungeeignet (mir ist bis heute nicht ganz klar, für wen oder was sie zu dieser Zeit und heute überhaupt geeignet sein sollte ;)) und somit ging ich jedes Mal eher entmutigt nach Hause. Erst Jahre später, als ich in meiner Ausbildung Java lernte, bekam ich ein bisschen mehr den Einstieg, den ich mir damals in der Schule gewünscht hätte. Leider aber der Lehrer Deutschlehrer, der irgendwie nebenbei Kurse belegte um SchülerInnen das Programmieren beizubringen. Bis zum Beginn meines Studiums konnte ich also die Unterrichtsversuche anderer unter &#8220;gut gemeint, aber weniger nützlich&#8221; ablegen.</p>
<p>Jedoch sind auch meine Erfahrungen keine Selbstverständlichkeit, denn auch wenn mein Weg eher holprig war, hatte ich ebenfalls bereits früh uneingeschränkten Zugang zum eigenen Computer und ein wenig später auch zum Internet. Meine Familie hat meine Interessen stets respektiert, auch wenn sie mich nur sehr sehr eingeschränkt mit eigenem Wissen unterstützen konnten.</p>
<p>Eltern und Angehörige treffen Kaufentscheidungen von finanziellen Mitteln abgesehen aufgrund verschiedener Annahmen, Erfahrungen, Hoffnungen und auch aufgrund von äußeren Einflüssen. Bestehende Stereotypen (Spielzeug für Mädchen, Spielzeug für Jungs) leisten ihren nicht unwesentlichen Beitrag dazu, wer in welchem Alter bereits Zugang zu Technologie in welcher Form erhält. Leider ist Informatik ein Studienfach, bei dem sich viele Menschen die in ihrer Kindheit und Schulzeit wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnten oft so fühlen, als ob sie das enorme Wissen anderer niemals einholen könnten. Manchmal entspricht dieses Gefühl auch der Realität und persönliche Pläne scheitern an mangelnden Vorkenntnissen, wenn sich der Stoff unmöglich in kürzester Zeit erlernen lässt.</p>
<p>Hier ist die Barriere, die Frauen und Mädchen zurückhält, der Vorsprung anderer erscheint unaufholbar und entmutigt. Manchmal ist diese Vorsprung real und messbar, oft täuschen jedoch einzelne Aussagen von Menschen die dazu tendieren sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Auch besteht in unserer Gesellschaft ein teilweise sehr falsches Bild davon, was genau Informatik, IT, &#8220;Technik&#8221; oder auch ganz allgemein die Beschäftigung mit Computern eigentlich sind.</p>
<p>Als sehr detaillierte Informationsquelle zum Thema aufwachsen mit oder ohne Computer empfehle ich die ersten Kapitel von &#8220;Unlocking the Clubhouse Women in Computing&#8221; von Jane Margolis und Allan Fisher.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Semester.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweites Semester - Persönliches

Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton314" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F&amp;text=Zwei%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Zweites Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. Nicht, weil mich die Inhalte nicht interessierten, sondern ganz einfach weil mir irgendwelche Abgabetermine und Klausuren und die bis dahin zu erledigende Fülle von Aufgaben überforderten. Aber ich hatte Hilfe und das war gut. Mein Wissen und Können hat sich innerhalb dieses Semesters enorm gesteigert. Am Ende bin ich zwar erneut an einer einzigen Klausur gescheitert, obwohl ich den Stoff vollkommen drauf hatte und jede Minute in den letzten Wochen der Lernerei gewidmet habe, jedoch sehe ich an der Durchfallquote von über 70%, dass das absolut nicht meine Schuld ist. Trotzdem verfolgen mich natürlich ein paar Gedanken daran, dass so ein Studium sehr schnell an solch unfairen Klausurbedingungen scheitern kann.</p>
<p><strong>Zweites Semester &#8211; Etwas mehr Sexistisches</strong></p>
<p>Im zweiten Semester haben die Menschen die anfangs noch etwas orientierungslos umherirrten zusammengefunden. Es bilden sich Grüppchen, man findet ab und zu mal etwas Zeit sich zu unterhalten und die Verhältnisse ändern sich. Erstmal ein bisschen was zur &#8220;Geschlechterverteilung&#8221;, weil ich immer wieder nach Zahlen gefragt werde. Wir sind zwei Informatikstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In meinem Schwerpunktfach sind nun noch (inlusive mir) zwei Frauen (von etwa 16-18 Menschen) übrig, während im anderen Schwerpunktfach noch vier studieren (etwas über 30 Personen dort). Zwei von den Vieren haben bereits Kinder und das Studium stellt somit teilweise eine Doppelbelastung dar. Die beiden anderen erschienen gar nicht bis wenig zu Vorlesungen und anderen Veranstaltungen, ebenso zu den Klausuren am Ende. Wir hatten dadurch leider nicht sehr viel miteinander zu tun, wobei sie für mich als &#8220;Außenstehende&#8221; doch alle vier eine mehr oder weniger feste Lerngruppe für sich waren. Auch eine bewusste Abgrenzung gegenüber den restlichen Leuten war nicht zu übersehen. Erst gegen Ende des Semesters haben wir ein paar Worte mehr gewechselt als sonst. Bisher hatte ich auch mit meiner einzigen Kommilitonin meines Schwerpunktes und Semesters nicht viel zu tun, was sich jedoch zur Klausurzeit hin komplett änderte und für mich gefühlsmäßig eine echte Erleichterung darstellte. Es ist wirklich eine größtenteils unbewusste Sache, dieses &#8220;sich allein unter Fremden fühlen&#8221;, was mich davor immer ein bisschen begleitet hat. Außerdem ist es schwer, dieses Gefühl zu beschreiben und meine männlichen Kommilitonen können es nicht wirklich nachvollziehen.</p>
<p>Jedenfalls wurde mir dieses Semester mal wieder bewusst, wie indirekt bestimmte Dinge vermittelt werden. Es gibt zwei Beispiele an die ich mich sicherlich noch eine Weile erinnern werde und die mir nun so spontan noch einfallen, weil sie noch nicht allzu lange her sind.</p>
<p>Ein guter Freund von mir hatte mir vom Linuxtag ein Android T-Shirt geschickt. Habe es dann sofort angezogen und ging damit zu einer Vorlesung, als ein Kommilitone auf mich zu kam und fragte &#8220;weißt du denn überhaupt, was das auf deinem T-Shirt bedeutet&#8221;? Ich antwortete nur &#8220;sonst würde ich es wohl kaum tragen, oder?&#8221; und war doch ein wenig verwundert, wie man dazu kommt jemanden sowas zu fragen. Gleichzeitig war mir mal wieder klar, dass er das einen anderen Kerl vermutlich kaum gefragt hätte.</p>
<p>Die zweite Situation war etwas weniger subtil. Sie ereignete sich vor irgendeiner Klausur als alle ganz nervös morgens vor dem Raum standen und sich unterhielten. Ein anderer Kommilitone als der im vorherigen Beispiel kam dazu und gab jedem zur Begrüßung die Hand. Er ging die ganze Reihe durch, obwohl es sehr viele Leute waren. Als er bei mir und einer anderen Frau ankam, stoppte er, drehte sich um und machte bei den restlichen Männern daneben weiter. Nicht, dass ich darauf bestünde, dass mir irgendein Kerl den ich nur flüchtig kenne die Hand zur Begrüßung gibt&#8230; diese komische Aktion jedoch war wieder wie so eine Art Ohrfeige, ein kleines &#8220;du gehörst nicht dazu&#8221; zur Erinnerung.</p>
<p>Neben diesen &#8220;Alltäglichkeiten&#8221; gab es dieses Semester auch noch die ein oder andere Vorlesung an die sich sehr viele wohl noch eine Weile erinnern werden. Es ging beispielsweise um das Thema Bussysteme und der Dozent wollte ein besonders anschauliches Beispiel &#8220;aus dem Leben&#8221; nutzen um den Zugriff auf einen Bus durch verschiedene Teilnehmer und dessen Verfügbarkeit möglichst einprägsam zu erklären. Jedenfalls verglich er im Zuge dessen den Bus mit einer Prostituierten in einem Bordell. Weitere Erläuterungen kann und sollte ich mir wohl sparen. Interessant ist vielleicht noch, dass er anschließend anmerkte &#8220;das war doch jetzt nicht frauenfeindlich oder?&#8221;, keine Antwort erhielt und daraufhin in der Pause von fünf anwesenden Frauen vier nach Hause gingen.</p>
<p>Bei einer anderen Vorlesung kann ich nur von den Informationen eines Kommilitonen berichten. Zu Beginn der Veranstaltung waren noch keine weiblichen Personen anwesend und der Dozent nutzte dies als Anlass um ein Video darüber zu präsentieren, in dem es scherzhaft darum ging, wie ein (natürlich männlicher) Nerd die passende Lebensabschnittsgefährtin findet. Habe das Video (was mir hinterher gezeigt wurde) jetzt nicht da, kann mich aber gut daran erinnern, dass es unter Anderem darum ging &#8220;wenn Frau labert, einfach so tun als ob dich das blöde Geschwätz interessiert&#8221; usw. Pünktlich zum Ende des Videos kamen eine Kommilitonin und ich gleichzeitig zu spät zur Vorlesung. Was für ein Timing.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stille durchbrechen.</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Persönliches

Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton303" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F&amp;text=Stille%20durchbrechen.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Persönliches</strong></p>
<p>Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Stille hauptsächlich damit zu tun hat, dass es mir nicht sonderlich gut ging.</p>
<p>Während dieser Zeit war ich sehr passiv und habe zwischendurch sogar überlegt, ob ich die Beschäftigung mit dem Themengebiet Feminismus, Gender- und Nerdkram, Frauen und IT nicht lieber aufgeben sollte. Letztendlich habe ich mich jedoch dagegen entschieden und habe weiterhin verfolgt was sich so um mich herum und in diversen Social Networks diesbezüglich tut.</p>
<p><strong>side-glance</strong></p>
<p>Letzte Woche habe ich meinem Blog eine eigene DE-Domain verpasst, da mir die Adresse zu kompliziert erschien. Ihr könnt mich von nun an unter <strong>www.side-glance.de</strong> erreichen, verlinken, bookmarken, empfehlen.</p>
<p><strong>Andere Geekfeministinnen</strong></p>
<p><em>1. Blogs</em></p>
<p>Während ich meinen Winterschlaf hielt, haben sich glücklicherweise weiterhin viele andere Menschen mit den bisherigen Kernthemen meines Blogs beschäftigt. Sehr gefreut habe ich mich zum Beispiel über Kommentare der Informatikstudentin <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/">Zahlenzauberin</a> und der Physikerin <a href="http://pumpguntoursonline.blogspot.com/">DiePumpgun</a>, die in ihren Blogs ähnliche Dinge schildern wie ich, jedoch auch über ganz andere Themengebiete schreiben. Auch Helga (<a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/">hanhaiwen</a>) von der Mädchenmannschaft hat ein eigenes Blog begonnen.</p>
<p>Zwischendurch habe ich mal ein <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/03/blogger-portrait-series-melanie-of-side.html">Interview</a> mit<a href="http://www.girlscanblog.org/"> GirlsCanBlog</a> beantwortet. Ein super Projekt, welches ich nur als Lesestoff empfehlen kann.</p>
<p><em>2. Projekte und Barcamps</em></p>
<p>2.1 FrauenImNet</p>
<p>Eine weitere interessante Sache ist das Projekt <a href="http://www.frauenim.net/">FrauenImNet</a>, welches Anfang Juni zu einem ersten Vernetzungstreffen einlädt. Ich bedauere es sehr, dass ich gerade weder zeitlich noch finanziell in der Lage bin solche Veranstaltungen zu besuchen. Sehe dieses Projekt jedoch als vielversprechende Plattform an um das Thema &#8220;Frauen im Netz&#8221; und alles drumherum angemessen zu behandeln.</p>
<p>2.2 Piratinnen</p>
<p>Ganz besonders bewundere ich auch das Engagement von <a href="http://piratenweib.de/">Piratenweib</a> sowie <a href="http://blogs.fsfe.org/lsimon/">Leena</a>, welche den Mut fanden, das Thema Gender innerhalb der Piratenpartei anzusprechen und letztendlich das FrauenImNet Projekt anzustoßen. Über die Piratenpartei und die Genderdebatte möchte ich jedoch auch an dieser Stelle keinen weiteren Kommentar abgeben. Ich habe dennoch alles verfolgt und verweise an dieser Stelle gerne auf folgende Artikel:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/">http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/</a></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/">http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/</a></p>
<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/">http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/</a></p>
<p>2.3 Gendercamp</p>
<p>Ein weiteres Event, welches ich leider verpasst habe, war das <a href="http://www.gendercamp.de/">Gendercamp</a>. Passend zum Thema Nerd/Geekfeminismus gab es dort eine Session zum Thema Female Nerds. Online könnt ihr die <a href="http://www.gendercamp.de/networks/wiki/index.FemaleNerds_">Female Nerds Hall of Fame</a> betrachten und ergänzen. <a href="http://gendercamp.posterous.com/aufnahme-weibliche-nerdz-in-der-popkultur">Hier</a> gibt es außerdem Audioaufzeichnungen zum entsprechenden Gespräch.</p>
<p>2.4 SIGINT</p>
<p>Heute beginnt übrigens die <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Willkommen">SIGINT 2010</a> Konferenz, welche sich den Diskursen im digitalen Zeitalter widmet. Morgen (am 23. Mai 2010) findet dort ein Diskussionspanel zum Thema &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3854.de.html">Women and Geek Culture</a>&#8221; statt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Ich sehe keinen Sexismus&#8221; vs. &#8220;Es gibt keinen Sexismus&#8221;</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton281" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F11%2F22%2Fich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus%2F&amp;text=%26%238220%3BIch%20sehe%20keinen%20Sexismus%26%238221%3B%20vs.%20%26%238220%3BEs%20gibt%20keinen%20Sexismus%26%238221%3B&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F11%2F22%2Fich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der Thematik beschäftigen konnte, weshalb sich mein Blog momentan in einer Art Tiefschlaf befindet.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass ich durch meine angespannte Gesamtsituation auf einem Auge blind wurde und eine Wahrnehmung sexistischer Situationen kaum mehr stattfand. Diese Woche hatte ich erstmals wieder Momente in denen ich dazu kam bestimmte Situationen Revue passieren zu lassen und mir einzugestehen, dass die Art von Sexismus die ich bisher thematisiert hatte auch in diesem Umfeld in dem ich mich nun befinde existiert. Ich empfinde das noch immer als himmelschreiendes Unrecht, fühle mich jedoch gleichzeitig gelähmter als je zuvor.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zweifel.</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 16:35:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So sollte der Titel dieses Blogposts lauten, der schon über einen Monat in meinem Kopf herumspukt. Jedoch rauben die Zweifel so viel Kraft, dass ich es derzeit nicht schaffe alles in passende Worte zu fassen. Ich hoffe nicht, dass mein Blog daran kaputt geht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton278" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F10%2F10%2Fzweifel%2F&amp;text=Zweifel.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F10%2F10%2Fzweifel%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>So sollte der Titel dieses Blogposts lauten, der schon über einen Monat in meinem Kopf herumspukt. Jedoch rauben die Zweifel so viel Kraft, dass ich es derzeit nicht schaffe alles in passende Worte zu fassen. Ich hoffe nicht, dass mein Blog daran kaputt geht.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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