<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>side-glance &#187; studies</title>
	<atom:link href="http://www.side-glance.de/tag/studies/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.side-glance.de</link>
	<description>side-glance</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 13:34:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Aufatmen. Vier Semester.</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2011/08/17/aufatmen-vier-semester/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2011/08/17/aufatmen-vier-semester/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=446</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeit vergeht viel zu schnell, während ich durch die Semester, Prüfungen und Verpflichtungen hetze. Es ist soweit, ich habe vier Semester erfolgreich hinter mich gebracht und der letzte Semesterende-Artikel liegt schon über ein Jahr zurück. Vor drei Wochen habe ich mal wieder gespürt was es bedeutet, wenn alles genug bis zu viel ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton446" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F17%2Faufatmen-vier-semester%2F&amp;text=Aufatmen.%20Vier%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F17%2Faufatmen-vier-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die Zeit vergeht viel zu schnell, während ich durch die Semester, Prüfungen und Verpflichtungen hetze. Es ist soweit, ich habe vier Semester erfolgreich hinter mich gebracht und der letzte Semesterende-Artikel liegt schon über ein Jahr zurück. Vor drei Wochen habe ich mal wieder gespürt was es bedeutet, wenn alles genug bis zu viel ist und nach anschließendem Urlaub bin ich nun, wie beinahe schon gewohnt, in mein Nachprüfungsloch geplumpst. Die Anspannung und Belastung sind weg, Erfolge sind gefeiert, Misserfolge verkraftet, die Zukunft (ein praktisches Semester) steht bevor und ich sitze da mit einem kleinen Rest Zeit für mich. </p>
<p>Alle Ideen, alle aufgeschobenen Dinge brodeln in meinem Kopf und wollen am liebsten alle gleichzeitig herauskommen, während ich keine Ahnung hab womit ich beginnen soll und was überhaupt davon noch wichtig ist und was nicht. Vielleicht sollte ich meinem Gehirn einfach eine Auszeit gönnen und anschließend in Ruhe neu starten. Mein Luxusproblem Freizeitstress war aber schon immer da. Denn es gibt immer viel zu tun, zu hören, zu sehen, zu werkeln, zu lesen, zu schreiben, zu treffen, zu verbessern, zu verschönern, zu erleben&#8230; Und ich schaffe es regelmäßig, dass mein &#8220;mach ich wenn ich Zeit hab&#8221;-Puffer überläuft und mich so beinahe verzweifelt dastehen lässt wie im Moment. </p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=446&amp;md5=6c962ea5f5f574d82db85f6487cd1319" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2011/08/17/aufatmen-vier-semester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studium, Arbeit, Kinder(wunsch)</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2011/04/23/studium-arbeit-kinderwunsch/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2011/04/23/studium-arbeit-kinderwunsch/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[stupidity]]></category>
		<category><![CDATA[women in technology]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=369</guid>
		<description><![CDATA[Als ich die letzten Tage noch einmal gedanklich durchging, ist mir aufgefallen, dass die Gespräche die ich mit Menschen hatte und die mir im Gedächtnis blieben besonders mit einem Thema zu tun hatten. Möchte das nun schnell festhalten, damit es im ganzen Alltagsstress nicht wieder untergeht. 

Alles began mit dem Gespräch zwischen mir und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton369" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F04%2F23%2Fstudium-arbeit-kinderwunsch%2F&amp;text=Studium%2C%20Arbeit%2C%20Kinder%28wunsch%29&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F04%2F23%2Fstudium-arbeit-kinderwunsch%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Als ich die letzten Tage noch einmal gedanklich durchging, ist mir aufgefallen, dass die Gespräche die ich mit Menschen hatte und die mir im Gedächtnis blieben besonders mit einem Thema zu tun hatten. Möchte das nun schnell festhalten, damit es im ganzen Alltagsstress nicht wieder untergeht. </p>
<p>Alles began mit dem Gespräch zwischen mir und anderen Studentinnen anderer Fachrichtungen. Eine davon hat bereits (noch junge) Kinder und hat nun ihr Studium in einem naturwissenschaftlichen Fach erfolgreich abgeschlossen. Da nun die Frage des Berufseinstiegs im Raum steht, kommen auch riesige Probleme: Fehlende Kinderbetreuung macht eine Vollzeitstelle unmöglich, in ihrer Branche gibt es jedoch keine Teilzeitstellen. Vor allem keine, die nicht das Studium total nutzlos machen.</p>
<p>Einige Tage dachte ich darüber nach und hatte es schon beinahe &#8220;verdrängt&#8221;, als ich ein Telefonat mit einer guten Freundin führte. Sie ist im moment arbeitssuchend, da ihr letzter Arbeitgeber sie extrem mies behandelt und verarscht hat (sie hat auch nach Monaten keinen Arbeitsvertrag bekommen, war dadurch nicht krankenversichert und und und&#8230;.). Nach einem Gespräch bei der Agentur für Arbeit wurde Sie zu einem Bewerbungscoach geschickt. An sich eine gute Sache, doch was sie mir davon berichtet hat ließ mich beinahe aus den Latschen kippen. &#8220;Er hat einen Persönlichkeitstest mit mir gemacht und als da rauskam, ich sei zu &#8216;über 90% Mensch&#8217; riet er mir, dass ich doch am besten Mutter werden sollte&#8221;. Ich hatte gar keine Zeit mich darüber aufzuregen, denn sie setzte dann noch einen drauf: &#8220;als ich aber darauf bestand, dass wir meinen Lebenslauf optimieren, erzählte er mir von einer seiner letzten Kundinnen die sich auf eine Stelle als Verkäuferin bewerben wollte. Er hat ihr laut eigener Aussage geraten, da sie ja so große Titten hätte, ins Anschreiben zu schreiben &#8216;Kassiererin mit weiteren Qualitäten&#8217;&#8221;. Denke mal das kann ich unkommentiert stehen lassen, vielleicht noch ihren letzten Satz &#8220;als ich nach Hause kam hab ich erstmal geheult&#8221;. Die Agentur für Arbeit vermittelt also Coaches die &#8220;Mutter werden&#8221; als Berufsziel für junge, qualifizierte Frauen empfehlen, aha.</p>
<p>Nächster Tag, langweilige Vorlesung. Ein Kommilitone stupst mich von der Seite an und stammelt aufgeregt &#8220;schau mal da raus, schau mal da raus&#8221;. Ich blicke aus dem Fenster und sehe einen anderen Studenten der vor einigen Wochen noch als Tutor für uns da war, nun aber sein Studium beendet hat. Er strahlt und auf dem arm hält er ein Baby mit pinkfarbenem Strampelanzug. Nächster Kommentar: &#8220;wie alt ist denn der, dass der schon ein Kind hat!11?&#8221;.</p>
<p>Das letzte Gespräch diese Woche hatte ich dann mit einer Studentin, die gemeinsam mit mir das Praxissemester in einem Unternehmen diesen Winter antreten wird. Für das Praktkum ist eine Vergütung vorgesehen, es steht jedoch noch die Information der Personalabteilung aus, da es sich bei Praktikant_innengehältern in dieser Firma um einen festen Betrag handelt. Während es mir wichtig wäre, möglichst viel zu verdienen, da ich mich im Herbst krankenversichern muss und mir kein Kindergeld mehr zusteht, wäre es ihr am Liebsten möglichst wenig zu verdienen. Warum? Naja, sie hat mehrere Kinder und sollte das Gehalt eine bestimmte Summe übersteigen, werden ihr diverse Leistungen gekürzt oder gestrichen und sie kommt am Ende weitaus schlechter weg. </p>
<p>Eine Woche, ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben von Menschen. Aber es reicht um zu sehen, dass es einige Probleme gibt in unserem Gesellschaftssystem.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=369&amp;md5=99a5c3eb8783acb4ef0d881991131799" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2011/04/23/studium-arbeit-kinderwunsch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Stellvertreterin</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2011/03/07/die-stellvertreterin/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2011/03/07/die-stellvertreterin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=342</guid>
		<description><![CDATA[Oft schon habe ich mich gefragt, ob es nicht weniger stressig und frustrierend gewesen wäre, das Thema Geschlecht und Informatik(studium) nie so weit zu denken und stattdessen einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Vermutlich würde ich dann bei sexistischen Witzen schmunzelnd in der Ecke sitzen und fröhlich, unbeschwert denken "hach, so sind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton342" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F&amp;text=Die%20Stellvertreterin&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Oft schon habe ich mich gefragt, ob es nicht weniger stressig und frustrierend gewesen wäre, das Thema Geschlecht und Informatik(studium) nie so weit zu denken und stattdessen einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Vermutlich würde ich dann bei sexistischen Witzen schmunzelnd in der Ecke sitzen und fröhlich, unbeschwert denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;. Ich würde Frauen, die sich diesen Situationen entziehen indem sie lieber gleich anderen Interessen nachgehen betrachten, mit den Schultern zucken und denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;.</p>
<p>Doch meine Ansichten haben sich zum Glück anders entwickelt (und sie entwickeln sich noch immer, mit jeder Erfahrung), auch wenn ich manchmal ganz froh wäre, weniger über soziale Probleme zu grübeln. Wann immer ich Menschen kennenlerne wird das jedoch auf die ein oder andere Art zum Thema. Die Frage &#8220;und wie bist du dazu gekommen DAS zu machen&#8221; verfolgt mich vom Kaffeekränzchen mit der Familie bis zum Small Talk in der Bar. Allen scheint klar zu sein, dass es unter derzeitigen Bedingungen kaum möglich ist, dass ich mich vollkommen ohne je gründlich darüber nachgedacht zu haben für mein Studienfach entschieden habe. Doch jedes Mal, wenn ich versuche eine angemessene Erklärung zu finden, fällt mir auf, dass ich mich eigentlich in diesen Momenten gar nicht erklären will. Was geht es die Bankangestellte an, warum ich mich schon immer für Computer interessiere, wenn ich doch nur mein Konto kündigen möchte und mein Studium als Begründung dafür angebe, warum mich Anlagemöglichkeiten derzeit nicht interessieren.</p>
<p>Dennoch ist es meine Chance etwas zu sagen und Stellvertreterin zu sein, für die die ihr berufliches Glück abseits von gesellschaftlichen Erwartungen finden. Nehme ich die Rolle der Stellvertreterin an, versuche ich jedoch verzweifelt Menschen die beispielsweise an männliche und weibliche Gehirne glauben erstmals in ihrem Leben etwas von Sozialisation zu erzählen. Natürlich meistens erfolglos, denn ich allein als Beispiel bin noch lange kein Beweis für irgendwas. Dennoch lässt mich die Stellvertreterin nicht in Ruhe. Oft hole ich sie aus der Schublade, wenn ich meine eigene Leistung bewerte oder diese mit Leistungen anderer vergleiche. Dann kommen die Zweifel und Gedanken wie &#8220;wenn ich schon die Einzige bin, wäre es schon schöner, wenn ich noch etwas besser abschneiden würde&#8221; und Befürchtungen wie &#8220;vermutlich werden sie nun meine Leistungen als Referenz für alle Frauen nehmen&#8221;. Da ich in der Lage bin solche spontan auftretenden Gedankenfetzen zu hinterfragen, gelingt es mir zwar meistens diesen Blödsinn schnellstmöglich wieder zu verwerfen, jedoch schaffe ich es nicht solche Gedanken für immer zu verbannen. Das Gefühl immer möglichst besser sein zu müssen ist ein ekelhaftes und raubt den Raum, der eigentlich für Stolz und Erfolgserlebnisse reserviert sein sollte.</p>
<p>Trotzdem werde ich ihr wohl noch öfter begegnen, dieser Stellvertreterin. Sie hat übrigens keine Schwächen, nur die guten &#8220;weiblichen Eigenschaften&#8221;, sieht nicht schlecht aus und macht das alles mit Links.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2011/03/07/die-stellvertreterin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Darüber stehen oder darunter leiden</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2011/01/20/daruber-stehen-oder-darunter-leiden/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2011/01/20/daruber-stehen-oder-darunter-leiden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 21:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[sexism]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in technology]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=330</guid>
		<description><![CDATA[Es ist Dienstag, es ist Mittag und ich habe Hunger, weshalb es mich in die Mensa zieht. Als ich mich mit meinem Essen bis zum Tisch vor gekämpft habe ist es bereits brechend voll und ich esse und lausche einer Unterhaltung ein paar Stühle weiter. Zwei Studenten sitzen sich gegenüber und der eine versucht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton330" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F20%2Fdaruber-stehen-oder-darunter-leiden%2F&amp;text=Dar%C3%BCber%20stehen%20oder%20darunter%20leiden&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F20%2Fdaruber-stehen-oder-darunter-leiden%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Es ist Dienstag, es ist Mittag und ich habe Hunger, weshalb es mich in die Mensa zieht. Als ich mich mit meinem Essen bis zum Tisch vor gekämpft habe ist es bereits brechend voll und ich esse und lausche einer Unterhaltung ein paar Stühle weiter. Zwei Studenten sitzen sich gegenüber und der eine versucht dem Anderen zu erklären, warum es nicht auf die Anzahl der Frauen in seinem Studiengang ankommt, sondern auf die Optik. Obwohl sein Gegenüber nicht wirklich darauf einzugehen scheint, geht er weiter ins Detail und versucht ihm eine Bewertungsskala näher zu bringen, die er wohl regelmäßig anwendet. Ich muss aufpassen, dass mir das Essen nicht hochkommt. In solchen Situationen würde ich mich immer ganz gerne in Gespräche einmischen, jedoch weiß ich auch, dass ich mit Menschen die solche Ansichten haben gar nicht erst anfangen möchte zu diskutieren.</p>
<p>Es ist Mittwoch und ich betrete einen Raum voller Informatikstudenten hinter Computerbildschirmen, die wie ich die Zeit bis zur nächsten Vorlesung totschlagen wollen. Da ich nicht wirklich etwas zu tun habe lausche ich einfach mal den Gesprächen. Fasziniert scheinen sie sich alle über ein gemeinsam gefundenes Thema zu unterhalten und als irgendwo der Satz fiel &#8220;worin sollte eine Frau wohl sonst einen Weltrekordversuch starten?&#8221; hätte ich meine Ohren doch besser sofort wieder zu gesperrt. Anschließend folgte nämlich eine besonders detaillierte Diskussion darüber, wie viele Männer eine Frau wohl innerhalb welcher Zeit oral befriedigen muss um einen neuen Rekord aufzustellen.</p>
<p>Heute ist Donnerstag und eine weitere Woche meines Studiums ist fast geschafft. Manchmal wünschte ich es wäre wirklich eine persönliche Entscheidung, dieses &#8220;darüber stehen oder darunter leiden&#8221;. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,736153,00.html">Spiegel Online schreibt was über Frauenstudiengänge</a> und ich möchte heute einfach nur sagen: Ja verdammt, das ist wirklich notwendig. Aber morgen werde ich natürlich wieder drüber stehen, weil ja eh alles nur witzig gemeint war und so.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2011/01/20/daruber-stehen-oder-darunter-leiden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von unterschiedlichen Lebenswelten</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2010/11/06/von-unterschiedlichen-lebenswelten/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2010/11/06/von-unterschiedlichen-lebenswelten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 17:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>
		<category><![CDATA[women in technology]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=319</guid>
		<description><![CDATA[Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit "was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton319" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F&amp;text=Von%20unterschiedlichen%20Lebenswelten&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit &#8220;was meinen Sie dazu junge Dame?&#8221; angesprochen werde (was ich nicht schlimm finde). Letzte Woche gab es dann eine kleine &#8220;anonyme&#8221; Meinungsumfrage zur Fakultät Informatik und als ich den Fragebogen vor mir liegen sah, wurde mir bewusst, dass Anonymität nun für mich irgendwie das falsche Wort ist, wenn Studiengang und Geschlecht von allen wahrheitsgemäß angekreuzt werden.</p>
<p>Diese Woche wurde mir mal wieder sehr bewusst, dass auch Informatikstudent_innen oft kaum mehr gemeinsam haben als die Studienrichtung. Mir wurde auch bewusst, warum es falsch wäre in diesem Blog für Frauen zu sprechen, warum es selbst falsch wäre für Frauen in der Informatik zu sprechen und warum ich nur für mich spreche und das hier nur ein kleiner Einblick ist in das, was anderen Menschen vielleicht auch so passiert oder passieren könnte. Anlass darüber noch mal nachzudenken war ein Gespräch mit zwei Mädels die einige Veranstaltung zusammen mit mir besuchen, da sie etwas Ähnliches (Softwareentwicklung) studieren. Beide sind schon älter als der durchschnittliche Rest der Leute im Semester und beide haben Kinder, bei denen sie neben dem Studium die Erziehungsarbeit leisten. Wir hatten also eine Pflichtveranstaltung in der es um Zeitmanagement ging und mussten herausarbeiten was für uns Zeit bedeutet und was wir unter guter oder schlechter Zeitplanung verstehen. Sehr viel Blabla eigentlich, aber das Ergebnis hat mich ein bisschen wachgerüttelt, da ich irgendwie auf diesem Auge blind war: Das Ergebnis zu dem meine Kommilitonen und ich kamen war ein völlig anderes, als das zu dem meine Kommilitoninnen kamen. Während der Großteil so um Prokrastination und Planungsmethoden herumlaberte, wurde klar, dass es noch mal etwas völlig Anderes ist &#8220;nebenher&#8221; ein oder mehrere Kind/er zu haben. Ich habe noch nie so klar gegenübergestellt gesehen, wie solch unterschiedliche Lebenswelten sich auch auf das Studierverhalten und Kontaktverhalten innerhalb des Studiums auswirken. Bisher hatte ich mich immer nur still gewundert, warum die beiden Mädels sich so stark und bewusst abgrenzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2010/11/06/von-unterschiedlichen-lebenswelten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Semester.</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2010/07/28/zwei-semester/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2010/07/28/zwei-semester/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:47:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[chauvinist idiots]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[stupidity]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[Zweites Semester - Persönliches

Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton314" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F&amp;text=Zwei%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Zweites Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. Nicht, weil mich die Inhalte nicht interessierten, sondern ganz einfach weil mir irgendwelche Abgabetermine und Klausuren und die bis dahin zu erledigende Fülle von Aufgaben überforderten. Aber ich hatte Hilfe und das war gut. Mein Wissen und Können hat sich innerhalb dieses Semesters enorm gesteigert. Am Ende bin ich zwar erneut an einer einzigen Klausur gescheitert, obwohl ich den Stoff vollkommen drauf hatte und jede Minute in den letzten Wochen der Lernerei gewidmet habe, jedoch sehe ich an der Durchfallquote von über 70%, dass das absolut nicht meine Schuld ist. Trotzdem verfolgen mich natürlich ein paar Gedanken daran, dass so ein Studium sehr schnell an solch unfairen Klausurbedingungen scheitern kann.</p>
<p><strong>Zweites Semester &#8211; Etwas mehr Sexistisches</strong></p>
<p>Im zweiten Semester haben die Menschen die anfangs noch etwas orientierungslos umherirrten zusammengefunden. Es bilden sich Grüppchen, man findet ab und zu mal etwas Zeit sich zu unterhalten und die Verhältnisse ändern sich. Erstmal ein bisschen was zur &#8220;Geschlechterverteilung&#8221;, weil ich immer wieder nach Zahlen gefragt werde. Wir sind zwei Informatikstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In meinem Schwerpunktfach sind nun noch (inlusive mir) zwei Frauen (von etwa 16-18 Menschen) übrig, während im anderen Schwerpunktfach noch vier studieren (etwas über 30 Personen dort). Zwei von den Vieren haben bereits Kinder und das Studium stellt somit teilweise eine Doppelbelastung dar. Die beiden anderen erschienen gar nicht bis wenig zu Vorlesungen und anderen Veranstaltungen, ebenso zu den Klausuren am Ende. Wir hatten dadurch leider nicht sehr viel miteinander zu tun, wobei sie für mich als &#8220;Außenstehende&#8221; doch alle vier eine mehr oder weniger feste Lerngruppe für sich waren. Auch eine bewusste Abgrenzung gegenüber den restlichen Leuten war nicht zu übersehen. Erst gegen Ende des Semesters haben wir ein paar Worte mehr gewechselt als sonst. Bisher hatte ich auch mit meiner einzigen Kommilitonin meines Schwerpunktes und Semesters nicht viel zu tun, was sich jedoch zur Klausurzeit hin komplett änderte und für mich gefühlsmäßig eine echte Erleichterung darstellte. Es ist wirklich eine größtenteils unbewusste Sache, dieses &#8220;sich allein unter Fremden fühlen&#8221;, was mich davor immer ein bisschen begleitet hat. Außerdem ist es schwer, dieses Gefühl zu beschreiben und meine männlichen Kommilitonen können es nicht wirklich nachvollziehen.</p>
<p>Jedenfalls wurde mir dieses Semester mal wieder bewusst, wie indirekt bestimmte Dinge vermittelt werden. Es gibt zwei Beispiele an die ich mich sicherlich noch eine Weile erinnern werde und die mir nun so spontan noch einfallen, weil sie noch nicht allzu lange her sind.</p>
<p>Ein guter Freund von mir hatte mir vom Linuxtag ein Android T-Shirt geschickt. Habe es dann sofort angezogen und ging damit zu einer Vorlesung, als ein Kommilitone auf mich zu kam und fragte &#8220;weißt du denn überhaupt, was das auf deinem T-Shirt bedeutet&#8221;? Ich antwortete nur &#8220;sonst würde ich es wohl kaum tragen, oder?&#8221; und war doch ein wenig verwundert, wie man dazu kommt jemanden sowas zu fragen. Gleichzeitig war mir mal wieder klar, dass er das einen anderen Kerl vermutlich kaum gefragt hätte.</p>
<p>Die zweite Situation war etwas weniger subtil. Sie ereignete sich vor irgendeiner Klausur als alle ganz nervös morgens vor dem Raum standen und sich unterhielten. Ein anderer Kommilitone als der im vorherigen Beispiel kam dazu und gab jedem zur Begrüßung die Hand. Er ging die ganze Reihe durch, obwohl es sehr viele Leute waren. Als er bei mir und einer anderen Frau ankam, stoppte er, drehte sich um und machte bei den restlichen Männern daneben weiter. Nicht, dass ich darauf bestünde, dass mir irgendein Kerl den ich nur flüchtig kenne die Hand zur Begrüßung gibt&#8230; diese komische Aktion jedoch war wieder wie so eine Art Ohrfeige, ein kleines &#8220;du gehörst nicht dazu&#8221; zur Erinnerung.</p>
<p>Neben diesen &#8220;Alltäglichkeiten&#8221; gab es dieses Semester auch noch die ein oder andere Vorlesung an die sich sehr viele wohl noch eine Weile erinnern werden. Es ging beispielsweise um das Thema Bussysteme und der Dozent wollte ein besonders anschauliches Beispiel &#8220;aus dem Leben&#8221; nutzen um den Zugriff auf einen Bus durch verschiedene Teilnehmer und dessen Verfügbarkeit möglichst einprägsam zu erklären. Jedenfalls verglich er im Zuge dessen den Bus mit einer Prostituierten in einem Bordell. Weitere Erläuterungen kann und sollte ich mir wohl sparen. Interessant ist vielleicht noch, dass er anschließend anmerkte &#8220;das war doch jetzt nicht frauenfeindlich oder?&#8221;, keine Antwort erhielt und daraufhin in der Pause von fünf anwesenden Frauen vier nach Hause gingen.</p>
<p>Bei einer anderen Vorlesung kann ich nur von den Informationen eines Kommilitonen berichten. Zu Beginn der Veranstaltung waren noch keine weiblichen Personen anwesend und der Dozent nutzte dies als Anlass um ein Video darüber zu präsentieren, in dem es scherzhaft darum ging, wie ein (natürlich männlicher) Nerd die passende Lebensabschnittsgefährtin findet. Habe das Video (was mir hinterher gezeigt wurde) jetzt nicht da, kann mich aber gut daran erinnern, dass es unter Anderem darum ging &#8220;wenn Frau labert, einfach so tun als ob dich das blöde Geschwätz interessiert&#8221; usw. Pünktlich zum Ende des Videos kamen eine Kommilitonin und ich gleichzeitig zu spät zur Vorlesung. Was für ein Timing.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2010/07/28/zwei-semester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rückmeldung, Interview, Neuigkeiten</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2010/07/28/ruckmeldung-interview-neuigkeiten/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2010/07/28/ruckmeldung-interview-neuigkeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[nerdism]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=308</guid>
		<description><![CDATA[Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik.

Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton308" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fruckmeldung-interview-neuigkeiten%2F&amp;text=R%C3%BCckmeldung%2C%20Interview%2C%20Neuigkeiten&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fruckmeldung-interview-neuigkeiten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik.</p>
<p>Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir gemacht hat. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch für das nette Gespräch und die Umsetzung.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Interview auf <a href="http://grassrootsfeminism.net/cms/node/718">grassrootsfeminism.net</a>.</p>
<p>Ansonsten noch eine Sache, die ganz gut zu meinem letzten Post passt. Damals habe ich die SIGINT angekündigt, was jetzt auch schon einige Zeit her ist. Für Menschen die, wie ich, nicht daran teilnehmen konnten gibt es mittlerweile die Videomitschnitte beim CCC-TV zum Download. <a href="http://media.ccc.de/browse/conferences/sigint10/sigint10_3854_en_women_and_geek_culture.html">Hier findet ihr den Vortrag zu Women and Geek Culture</a>.</p>
<p>Außerdem findet im Moment die<a href="http://www.scientifica.de/netzwerkfit/informaticafeminale.html"> Informatica Feminale Baden-Württemberg</a> statt, wobei der Anmeldeschluss bereits vorbei ist. Dafür lädt im September die<a href="http://www.informatica-feminale.de/"> Universität Bremen zur 13. Informatica Feminale</a> ein. In Österreich findet außerdem im August die <a href="http://www.ditact.ac.at/">Ditact</a> für (Informatik-)Studentinnen statt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2010/07/28/ruckmeldung-interview-neuigkeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Semester.</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2010/02/25/ein-semester/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2010/02/25/ein-semester/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 17:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Erstes Semester - Persönliches

Das erste Semester war unheimlich anstrengend. Nein, ich habe mir das erste Semester unheimlich anstrengend gemacht, in dem ich mich unheimlich angestrengt habe. Viel zu spät wurde mir bewusst, dass das nicht immer der richtige Weg ist um Dinge anzugehen.

Das erste Semester hat mir meine eigenen Grenzen zu spüren gegeben, hat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton295" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F02%2F25%2Fein-semester%2F&amp;text=Ein%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F02%2F25%2Fein-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Erstes Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Das erste Semester war unheimlich anstrengend. Nein, ich habe mir das erste Semester unheimlich anstrengend gemacht, in dem ich mich unheimlich angestrengt habe. Viel zu spät wurde mir bewusst, dass das nicht immer der richtige Weg ist um Dinge anzugehen.</p>
<p>Das erste Semester hat mir meine eigenen Grenzen zu spüren gegeben, hat mich oft an mir selbst und meinen Vorstellungen, Plänen und Erwartungen zweifeln lassen und hat mich letztendlich vollkommen verwirrt.</p>
<p>Das erste Semester hat mir dann am Ende noch gezeigt, wie sich Scheitern so anfühlt und mich damit gezwungen über Alternativen, Perspektiven und Erwartungen nachzudenken. Ob sich das Scheitern noch in ein Erfolgserlebnis verwandeln lässt, wird sich erst noch herausstellen.</p>
<p>Liebes Informatik-Bachelor(grund)studium, du bleibst vorerst meine Herausforderung. Auch wenn wir beide wissen, dass du in Wirklichkeit ein ziemlich menschenverachtendes und zermürbendes System bist.</p>
<p><strong>Erstes Semester &#8211; Wenig Sexistisches</strong></p>
<p>Das erste Semester hat mich äußerst selten an meinen Exotinnenstatus erinnert. Das Leben als Exotin beschert einem trotzdem in regelmäßigen Abständen immer gleich verlaufende Gespräche. Diese sind aber eigentlich so langweilig, dass man eigentlich gar keine Lust hat, sich noch um Antworten zu bemühen. Die Klassiker:</p>
<ul>
<li>&#8230; warum studierst DU eigentlich Informatik?</li>
<li>&#8230; du siehst ja gar nicht so aus wie man sich eine typische Informatikerin vorstellt!</li>
<li>&#8230; wie kommt&#8217;s, dass du xy (hier als weiblich markiertes Interessengebiet einfügen) magst und Informatik studierst?</li>
<li>mhm ja.. du bist ja auch eine Frau, deshalb .. (hier irgendeinen Bullshit einsetzen)</li>
</ul>
<p>und so weiter und so weiter.</p>
<p>Das erste Semester bescherte mir zum Beispiel folgende Situationen, die ich persönlich dümmlich amüsant bis echt ärgerlich (in genau dieser Reihenfolge) fand:</p>
<ul>
<li>&#8220;WOW du warst in der Probeklausur die BESTE FRAU&#8221;</li>
<li>Getuschel auf dem Flur: &#8220;boah guck mal, die studiert Technische Informatik&#8221;</li>
<li>der Rat eines Bekannten, den Versuch zu starten meine verkackte Klausur durch aufreizende Kleidung im Nachgespräch zu retten (jaja&#8230;. sehr lustig, sehr originell und gar nicht beleidigend sexistisch)</li>
</ul>
<p>Das erste Semester hat mich aber ansonsten vor allem respektvolle Menschen treffen lassen, was ziemlich gut ist, denn mit andern werde ich mich eh nicht freiwillig beschäftigen. Sie könnten höchstens mal hier zitiert werden. ;)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2010/02/25/ein-semester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oh, ihr habt ja auch Frauen.</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/12/01/studienbeginn/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2009/12/01/studienbeginn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 16:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=284</guid>
		<description><![CDATA[Heute, fast zwei Monate nachdem mein Informatikstudium so richtig begonnen hat, mag ich mal ein bisschen was darüber schreiben. Wie man an meinem Letzten Artikel schon sehen kann, bin ich sehr sehr vorsichtig geworden und es fällt mir noch schwer konkrete Situationen zu beschreiben.

Smalltalk - Wie man(n)'s besser nicht macht

Er kam also Anfang Oktober, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton284" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F01%2Fstudienbeginn%2F&amp;text=Oh%2C%20ihr%20habt%20ja%20auch%20Frauen.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F01%2Fstudienbeginn%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Heute, fast zwei Monate nachdem mein Informatikstudium so richtig begonnen hat, mag ich mal ein bisschen was darüber schreiben. Wie man an meinem Letzten Artikel schon sehen kann, bin ich sehr sehr vorsichtig geworden und es fällt mir noch schwer konkrete Situationen zu beschreiben.</p>
<p><strong>Smalltalk &#8211; Wie man(n)&#8217;s besser nicht macht</strong></p>
<p>Er kam also Anfang Oktober, der Moment auf den ich ewig hingearbeitet hatte: der Beginn meines Studiums. Viele neue Menschen sehen, sich vorsichtig beschnuppern, Inhalte erfahren, Organisatorisches, all sowas. Wenn man sich gerade das erste Mal sieht, fällt es oft schwer ein passendes Gesprächsthema zu finden und so kam es, dass jede einzelne Person mit der ich ins Gespräch kam die gleiche Idee hatte was ein scheinbar passendes Thema anging:</p>
<p>&#8220;So wenig Frauen hier&#8221;&#8230;. &#8220;Frauen und Informatik, schon komisch&#8221;&#8230;&#8221;Wow, als Frau, das ist aber ungewöhnlich&#8221;&#8230; blahblah blah blah blah.. und so verging der erste Tag und ich konnte es einfach nicht mehr hören. Ich konnte niemandem einen Vorwurf machen und trotzdem hat mich das so sauer und traurig gemacht, dass mir niemand etwas anderes zu sagen hatte. Irgendwie war das anstrengend, aber kein Grund sich entmutigen zu lassen.</p>
<p><strong>Motivation &#8211; wie ma(n)n&#8217;s besser nicht macht</strong></p>
<p>Nach dem allgemeinen Blahblah folgte die fachspezifische Einführung, bei der erstmals die Möglichkeit bestand mit Studierenden aus höheren Semestern zu sprechen. Ich hatte Hoffnung und wurde dann ganz schnell ganz enttäuscht. Vermutlich sollten die Vorträge motivieren, hatten aber eher Schwerpunkt darauf, wie schwer gewisse Fächer sein werden und wie viele Menschen so allgemein im Grundstudium scheitern. Als ich dann die Möglichkeit hatte mit einzelnen Personen höherer Semester zu sprechen kamen sehr schnell wieder Sätze wie &#8220;Oh, ihr habt ja auch Frauen, wir hatten keine/nur wenige&#8230;&#8221;. Von einem bekam ich zum Abschied dann noch den persönlichen Hinweis, dass es schon Frauen vor mir gab, die die Hochschule wechseln <em>mussten</em>. Auf die Gründe wollte er jedoch nicht eingehen und wünschte mir nur sowas wie viel Glück und ein dickes Fell. Aha.</p>
<p>So stürzte ich mich also hinein, in den neuen Alltag&#8230;.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2009/12/01/studienbeginn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich sehe keinen Sexismus&#8221; vs. &#8220;Es gibt keinen Sexismus&#8221;</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/</link>
		<comments>http://www.side-glance.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 14:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[personal]]></category>
		<category><![CDATA[sexism]]></category>
		<category><![CDATA[studies]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sideglance.melan-chol-ie.de/?p=281</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton281" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F11%2F22%2Fich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus%2F&amp;text=%26%238220%3BIch%20sehe%20keinen%20Sexismus%26%238221%3B%20vs.%20%26%238220%3BEs%20gibt%20keinen%20Sexismus%26%238221%3B&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F11%2F22%2Fich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die ersten Monate hatte ich mich in diesem Blog und darüber hinaus sehr intensiv mit den verschiedensten Formen von Sexismus auseinandergesetzt. Dies führte dazu, dass ich sehr aufmerksam wurde und Alltagssituationen immer kritischer betrachtete, Menschen beobachtete und Dinge hinterfragte. Aus verschiedensten Gründen kam es aber anschließend dazu, dass ich mich nicht mehr mit der Thematik beschäftigen konnte, weshalb sich mein Blog momentan in einer Art Tiefschlaf befindet.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass ich durch meine angespannte Gesamtsituation auf einem Auge blind wurde und eine Wahrnehmung sexistischer Situationen kaum mehr stattfand. Diese Woche hatte ich erstmals wieder Momente in denen ich dazu kam bestimmte Situationen Revue passieren zu lassen und mir einzugestehen, dass die Art von Sexismus die ich bisher thematisiert hatte auch in diesem Umfeld in dem ich mich nun befinde existiert. Ich empfinde das noch immer als himmelschreiendes Unrecht, fühle mich jedoch gleichzeitig gelähmter als je zuvor.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.side-glance.de/2009/11/22/ich-sehe-keinen-sexismus-vs-es-gibt-keinen-sexismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

