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	<title>side-glance &#187; women in computing</title>
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		<title>Chaos Communication Congress (28c3) in Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 19:09:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich nun einige Jahre das Geschehen ausschließlich über's Internet verfolgt habe, war nach Weihnachten endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich selbst zu ersten Mal am Congress teilgenommen habe. Vier Tage habe ich in Berlin verbracht und dabei viele Leute getroffen, Vorträge gesehen und Workshops besucht. 

Nachdem ich vorab beim Ticketkauf kein Glück ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton478" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F02%2Fchaos-communication-congress-28c3-in-berlin%2F&amp;text=Chaos%20Communication%20Congress%20%2828c3%29%20in%20Berlin&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2012%2F01%2F02%2Fchaos-communication-congress-28c3-in-berlin%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nachdem ich nun einige Jahre das Geschehen ausschließlich über&#8217;s Internet verfolgt habe, war nach Weihnachten endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich selbst zu ersten Mal am <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Main_Page">Congress</a> teilgenommen habe. Vier Tage habe ich in Berlin verbracht und dabei viele Leute getroffen, <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/">Vorträge</a> gesehen und <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Workshops">Workshops</a> besucht. </p>
<p>Nachdem ich vorab beim Ticketkauf kein Glück hatte, haben sich dann doch einige super liebe Menschen gefunden die bereit waren jeweils ein Ticket für mich und meine Begleitung abzugeben. Hat dann auch alles reibungslos geklappt und ich habe am Tag 1 das bcc voller Vorfreude betreten können. Der erste Tag begann damit, dass ich gleich <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4897.en.html">den ersten Vortrag</a> sehen wollte und deshalb auf dem Boden sitzen musste, da der Saal 1 bereits brechend voll war. Leider konnte ich mich, trotz des interessanten Themas (Lieferung von Überwachungssoftware von westlichen Unternehmen an autoritäre Regimes), kaum auf den Vortrag konzentrieren und gegen Ende war ich sogar sehr froh, als es vorbei war. Kurz vor dem <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4876.en.html">zweiten Vortrag </a> lernte ich unter anderem <a href="https://hanhaiwen.wordpress.com/">Helga</a> von der <a href="http://maedchenmannschaft.net/">Mädchenmannschaft</a> und <a href="http://vollnhals.info/">yetzt</a> kennen. Dem Vortrag von <a href="http://annalist.noblogs.org">Anne Roth</a>, über die On- und Offline Überwachung in Sachsen im Zusammenhang mit Protesten gegen Nazis, konnte ich (dank Sitzplatz und Mate Cola) dann endlich besser folgen. Anschließend ging es an den ganzen Ständen vorbei zum Mittagessen mit <a href="http://philipsteffan.de/">Philip Steffan</a> und <a href="http://www.iheartdigitallife.de/">ihdl</a>. Nach einem Rundgang durch das bcc, ging es weiter mit dem großartigen Vortrag &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4766.en.html">Packets in Packets</a>&#8220;, der mich als Netzwerk-Interessierte besonders begeisterte und wozu ich mir auf jeden Fall noch das ein oder andere anlesen werde. Am ersten Tag habe ich das bcc ziemlich früh verlassen, da ich vom frühen Flug noch total erschöpft war und fiel dann auch recht schnell in mein bequemes Hostel-Bett.</p>
<p>Am zweiten Tag hatte ich mich überhaupt nicht drauf vorbereitet, was ich eigentlich machen möchte und somit bin ich nach ewigem Rumeiern schließlich bei den <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4905.en.html">Lightning Talks</a> gelandet, wo jede_r über ein Thema einen Kurzvortrag halten kann. Besonders negativ fiel mir leider ein <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&#038;v=UG6NaRlBcPY#t=2333s">Vortrag von Paul Brodeur</a> auf, der eigentlich recht nützliche Sicherheitsmaßnahmen für jede_n vorstellte und es zum Schluß für besonders witzig hielt &#8220;Don&#8217;t fuck Swedish women&#8221; (Bezug zu Julian Assange, der wegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange#Haftbefehl_in_Schweden_und_Verhaftung_in_Gro.C3.9Fbritannien">sexueller Nötigung und sexueller Belästigung angeklagt ist</a>) als Tipp rauszuhauen. Das Publikum lachte größtenteils und mir kam beinahe das Frühstück hoch. <a href="https://twitter.com/ultramegaman">Der Speaker</a> hat sich auf Twitter hinterher dafür entschuldigt und laut Aussage einzelner Personen gab es auch vom Moderator Nick Farr und anderen später an anderen Stellen Statements gegen Sexismus und Diskriminierung. Ich schaue mir sowieso noch einige Vorträge an und finde vielleicht die entsprechende Stelle. Anschließend habe ich einen meiner Lieblingsvorträge &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4763.en.html">The Science of Insecurity</a>&#8221; beusucht, welcher sich teilweise auf Packets in Packets bezog und dank der <a href="http://www.thesmartpolitenerd.com/">großartigen Referentin</a> Meredith L. Patterson und des spannenden Themas wirklich super war. Hat mich dazu angeregt, mir die threoretische Informatik und Sprachen noch mal näher anzuschauen. Gleich im Anschluss besuchte ich den nächsten super Vortrag von Helga Velroyen: &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4669.en.html">Bionic Ears</a>&#8221; über den technischen Stand aktueller Hörgeräte. Die Vortragende hat sich aufgrund persönlicher Umstände auf die Suche nach allerlei Informationen gemacht, Hörgeräte getestet, sich weiter gebildet und ihre Ergebnisse und wünsche an die Hackercommunity vorgestellt. Am Abend besuchte ich noch den <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Hackerbrause">Hackerbrause-Workshop</a> wo eine eigene Mate-Brause gebraut wurde und ich das <a href="http://www.amazon.de/Hackerbrause-kurz-geek-Kathrin-Ganz/dp/3868991417/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1325527009&#038;sr=8-1">Hackerbrause-Buch</a> inklusive Autogrammen der <a href="http://hacker.brau.se/">Autor_innen</a> erstand. Zum Abschluss des Tages gab&#8217;s noch &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4676.en.html">Apple vs. Google Client Platforms</a>&#8220;, wo wir alle mit extra vielen Penis-Witzen und &#8220;you&#8217;re fucked&#8221; unsere Männlichkeit *hust* bewiesen haben. Inhaltlich war der Vortrag in Ordnung, stilistisch dadurch aber leider eher nervig.</p>
<p>Am dritten Tag musste ich bereits um 11 Uhr im bcc sein um das <a href="https://haecksen.org/">Haecksen</a>-Frühstück nicht zu verpassen. Ein Come Together für die weiblichen Congressteilnehmerinnen. Nach Vorstellungsrunde habe ich einige interessante Unterhaltungen mit anderen Haecksen führen können und <a href="http://silkemeyer.net/">kteatime</a> dort getroffen. Im Anschluss ging es bei den Haecksen weiter mit der Diskussion &#8220;The social implications of free and open-source software&#8221;, die für alle Geschlechter geöffnet wurde. Und danach mit &#8220;Erfahrungen in der IT-Industrie aus der weiblichen Perspektive&#8221;, wo eine Haeckse aus ihrem Arbeitsalltag in einem Großunternehmen erzählte. Leider hat es auf mich so gewirkt, als sei sie mit ihrem Job allgemein ein wenig unzufrieden und zur weiblichen Perspektive konnte sie eigentlich nichts Spezielles erzählen, weshalb ich den Workshop recht bald verlassen habe um zum <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/wiki/Workshops/FeministFlashback">Netfeminism-Workshop</a> in den kleineren Raum zu gehen. Der Workshop wurde von <a href="http://blog.katrin-roenicke.net/">Katrin</a> und <a href="http://zombietetris.de/blog/">Lotte</a> veranstaltet. Hier wurden verschiedene Themen besprochen und es wird demnächst auch eine Aufzeichnung davon geben. Auch dort habe ich wieder meine halbe Twitter-Timeline getroffen. Nach einer Mittagspause bin ich dann im Vortrag &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4781.en.html">Deceiving Authorship Detection</a>&#8221; gelandet, habe aber nur mit einem Ohr mitgehört und muss mir diesen noch mal anschauen. Mit Abstand am Schrecklichsten (abgesehen von Sexismus-Fails) fand ich den Vortrag &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4663.en.html">Cellular protocol stacks for Internet</a>&#8221; bei dem ich schon nach wenigen Minuten aufgrund von akutem Abkürzungs-Overflow abgeschalten habe und den Eindruck hatte, sämtlichen Leuten um mich herum ging es ähnlich. In diesem Tempo ist es unmöglich sowas im Gedächtnis zu behalten (außer man kennt eh schon alle Protokolle in- und auswendig ;)). Abends ging es dann weg vom Congress und auf zur &#8220;<a href="http://blog.spackeria.org/0-spackeriade/">Spackeriade</a>&#8221; der Datenschutzkritischen Spackeria, was man in der ein oder anderen Hinsicht als Gegenveranstaltung verstehen konnte. Dort habe ich endlich <a href="https://puzzlestuecke.wordpress.com/">Puzzlestuecke</a> kennen gelernt und den ziemlich guten Vortrag &#8220;<a href="http://lanyrd.com/2011/spack0/smrrx/">Alles offen, alles gut?</a>&#8221; von Helga gesehen, den ihr unter dem angegebenen Link anschauen könnt. Danach bin ich noch zum <a href="http://netzfeminismus.org/">Netzfeministischen Biertrinken</a> aufgebrochen was durch eine lange Tafel erstmal sehr ungemütlich war. Später waren dann Umzug auf eine Sofalandschaft und noch ein paar Gespräche (unter anderem mit <a href="http://www.typotendency.net/">r4gni</a> und <a href="http://www.michael-kreil.de/">Michael</a>) drin. </p>
<p>Am letzten Tag habe ich nach gemütlichem Frühstück einen Vortrag gesehen, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. In &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4707.en.html">Your Disaster/Crisis/Revolution just got Pwned</a>&#8221; erzählen <a href="http://telecomix.org/">Herr Urbach</a> und <a href="http://gwob.org/">willowbl00</a> von ihren Projekten die Menschen in Krisengebieten bzw. Krisensituationen unterstützen und worauf bei der Arbeit an solchen Projekten ankommt. Danach ergatterte ich einen Platz im brechend vollen Saal 2 um den Vortrag &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4828.en.html">Antiforensik</a>&#8221; anzuschauen, welcher insgesamt recht unterhaltsam war. Gleich danach fand dort &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4587.en.html">bup: Git for backups</a>&#8221; statt, wo ich den Referenten recht sympathisch und witzig fand. Da dies der letzte Tag war, gönnte ich mir mit meiner Begleitung ein leckeres und ausgiebiges Mittagessen inklusive Nachspeise, bevor wir uns noch den schönen &#8220;<a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4648.en.html">Quantum of Science</a>&#8221; Vortrag anschauten, bei dem ich sehr froh über meine Mathematikkenntnisse war. Nachdem Puzzlestuecke mich verabschiedet und mein Bändchen ergattert hatte, ging es auch schon wieder (mit verspätetem Flug) ab nach Hause.</p>
<p>Im Nachinein habe ich mir noch die sehr berührende Diskussion über Depressionen angeschaut, die dort stattfand. Solltet ihr auch tun. <a href="http://stephanurbach.de/2012/01/geeks-and-depressions/">Stephan Urbach</a> hat auch hierzu was geschrieben und ein paar Links (unter anderem zur Diskussion) gepostet. Was ich sonst noch so verpasst habe und bereue:<br />
- <a href="http://naughtynerds.blogsport.eu/">Das Queer Geeks &#038; Naughty Nerds Treffen</a><br />
- Das <a href="http://signal.hackerspaces.org/archive/2011-12-28-2100-28c3-queer-geeks.mp3">Queer Geeks Panel</a> (Aufzeichnung hinter dem Link)<br />
- Treffen mit <a href="http://blog.adrianlang.de/">Adrian</a>, <a href="http://franziskaheine.de/">Franziska</a> und <a href="http://www.michaelkraemer.net/projekte/2ke/index.php?img=0407">Posiputt</a>. I&#8217;m sorry :-(<br />
- mehr Zeit mit anderen<br />
- mehr Zeit für mich und mit meiner Begleitung</p>
<p>Ich komme wieder!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=478&amp;md5=560baf0cd8de0fc7118db85675acd5ff" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage der Ada Initiative</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 17:38:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die von mir vor Kurzem vorgestellte Ada Initiative macht gerade eine Umfrage um herauszufinden wie momentan die Beteiligung von Frauen an Open Technology and Culture Projekten aussieht.

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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton348" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F10%2Fumfrage-der-ada-initiative%2F&amp;text=Umfrage%20der%20Ada%20Initiative&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F10%2Fumfrage-der-ada-initiative%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die von mir vor Kurzem vorgestellte Ada Initiative macht gerade eine Umfrage um herauszufinden wie momentan die Beteiligung von Frauen an Open Technology and Culture Projekten aussieht.</p>
<p><a href="https://www.surveymonkey.com/s/adacensus2011-button"><img src="http://adainitiative.org/wp-content/uploads/2011/03/census-button.png" alt="Take the Ada Initiative Census" height="234" width="200"/></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Stellvertreterin</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 16:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton342" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F&amp;text=Die%20Stellvertreterin&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F07%2Fdie-stellvertreterin%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Oft schon habe ich mich gefragt, ob es nicht weniger stressig und frustrierend gewesen wäre, das Thema Geschlecht und Informatik(studium) nie so weit zu denken und stattdessen einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Vermutlich würde ich dann bei sexistischen Witzen schmunzelnd in der Ecke sitzen und fröhlich, unbeschwert denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;. Ich würde Frauen, die sich diesen Situationen entziehen indem sie lieber gleich anderen Interessen nachgehen betrachten, mit den Schultern zucken und denken &#8220;hach, so sind sie halt&#8221;.</p>
<p>Doch meine Ansichten haben sich zum Glück anders entwickelt (und sie entwickeln sich noch immer, mit jeder Erfahrung), auch wenn ich manchmal ganz froh wäre, weniger über soziale Probleme zu grübeln. Wann immer ich Menschen kennenlerne wird das jedoch auf die ein oder andere Art zum Thema. Die Frage &#8220;und wie bist du dazu gekommen DAS zu machen&#8221; verfolgt mich vom Kaffeekränzchen mit der Familie bis zum Small Talk in der Bar. Allen scheint klar zu sein, dass es unter derzeitigen Bedingungen kaum möglich ist, dass ich mich vollkommen ohne je gründlich darüber nachgedacht zu haben für mein Studienfach entschieden habe. Doch jedes Mal, wenn ich versuche eine angemessene Erklärung zu finden, fällt mir auf, dass ich mich eigentlich in diesen Momenten gar nicht erklären will. Was geht es die Bankangestellte an, warum ich mich schon immer für Computer interessiere, wenn ich doch nur mein Konto kündigen möchte und mein Studium als Begründung dafür angebe, warum mich Anlagemöglichkeiten derzeit nicht interessieren.</p>
<p>Dennoch ist es meine Chance etwas zu sagen und Stellvertreterin zu sein, für die die ihr berufliches Glück abseits von gesellschaftlichen Erwartungen finden. Nehme ich die Rolle der Stellvertreterin an, versuche ich jedoch verzweifelt Menschen die beispielsweise an männliche und weibliche Gehirne glauben erstmals in ihrem Leben etwas von Sozialisation zu erzählen. Natürlich meistens erfolglos, denn ich allein als Beispiel bin noch lange kein Beweis für irgendwas. Dennoch lässt mich die Stellvertreterin nicht in Ruhe. Oft hole ich sie aus der Schublade, wenn ich meine eigene Leistung bewerte oder diese mit Leistungen anderer vergleiche. Dann kommen die Zweifel und Gedanken wie &#8220;wenn ich schon die Einzige bin, wäre es schon schöner, wenn ich noch etwas besser abschneiden würde&#8221; und Befürchtungen wie &#8220;vermutlich werden sie nun meine Leistungen als Referenz für alle Frauen nehmen&#8221;. Da ich in der Lage bin solche spontan auftretenden Gedankenfetzen zu hinterfragen, gelingt es mir zwar meistens diesen Blödsinn schnellstmöglich wieder zu verwerfen, jedoch schaffe ich es nicht solche Gedanken für immer zu verbannen. Das Gefühl immer möglichst besser sein zu müssen ist ein ekelhaftes und raubt den Raum, der eigentlich für Stolz und Erfolgserlebnisse reserviert sein sollte.</p>
<p>Trotzdem werde ich ihr wohl noch öfter begegnen, dieser Stellvertreterin. Sie hat übrigens keine Schwächen, nur die guten &#8220;weiblichen Eigenschaften&#8221;, sieht nicht schlecht aus und macht das alles mit Links.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>The Ada Initiative</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 14:25:14 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton340" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F02%2F20%2Fthe-ada-initiative%2F&amp;text=The%20Ada%20Initiative&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F02%2F20%2Fthe-ada-initiative%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Während im deutschsprachigen Raum bisher eigentlich nur über den Frauenanteil unter den Wikipedia Autor_innen gesprochen wurde, existieren darüber hinaus noch etliche andere Gebiete in Open Technology und Culture in denen Frauen (und allgemein Menschen die nicht dem Bild des typischen computersozialisierten Geeks entsprechen) bisher unterrepräsentiert sind. Vor einiger Zeit habe ich bereits das Ubuntu Women Projekt vorgestellt und eine Vielzahl ähnlicher Projekte kann den Links in meinem Blogroll entnommen werden. Nach und nach nehme ich mir die Zeit auch das ein oder andere dieser Projekte etwas näher zu betrachten, bin auf vielen Mailinglisten eingeschrieben und verfolge das Geschehen (leider noch immer sehr passiv).</p>
<p>Vor einigen Tagen/Wochen wurde ein völlig neues Projekt ins Leben gerufen. &#8220;The Ada Initiative&#8221;, welche sich weder als Ersatz, Konkurrenz oder Vereinigung anderer Projekte versteht, jedoch insgesamt ähnliche Ziele verfolgt und ähnliche Themen behandelt. Es geht dieser Initiative darum, die Teilnahme von Frauen an Open Technology und Culture Projekten zu erhöhen und entsprechend interessierte Frauen und Organisationen diesbezüglich umfangreich zu unterstützen. Mir gefällt dieser Ansatz bisher sehr gut, vor allem da die Gründer_innen zahlreiche, wichtige Erfahrungen aus anderen Organisationen und Projekten mitbringen.</p>
<p><a href="http://adainitiative.org">The Ada Initiative</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was zum Hören.</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2011/01/04/was-zum-horen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:06:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Sprache, Humor und Linux hat Silke Meyer bei der AG Queer Studies einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton326" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F&amp;text=Was%20zum%20H%C3%B6ren.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Über Sprache, Humor und Linux hat <a href="http://silkemeyer.net/">Silke Meyer</a> bei der <a href="http://agqueerstudies.de/">AG Queer Studies</a> einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User Groups oder Veranstaltungen. [<a href="http://agqueerstudies.de/silke-meyer-doing-difference-unter-linux/">Link</a>]</p>
<p>Um Feminismus und Internet geht es im Interview zwischen Radio Unerhört und <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/author/sv/">Svenja Schröder</a>. Es wird der Frage nachgegangen inwiefern im Internet Geschlechterungleichheiten reproduziert werden und wo die Grenzen und Nachteile für Frauen liegen. [<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38203">Link</a>]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von unterschiedlichen Lebenswelten</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 17:02:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit "was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton319" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F&amp;text=Von%20unterschiedlichen%20Lebenswelten&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit &#8220;was meinen Sie dazu junge Dame?&#8221; angesprochen werde (was ich nicht schlimm finde). Letzte Woche gab es dann eine kleine &#8220;anonyme&#8221; Meinungsumfrage zur Fakultät Informatik und als ich den Fragebogen vor mir liegen sah, wurde mir bewusst, dass Anonymität nun für mich irgendwie das falsche Wort ist, wenn Studiengang und Geschlecht von allen wahrheitsgemäß angekreuzt werden.</p>
<p>Diese Woche wurde mir mal wieder sehr bewusst, dass auch Informatikstudent_innen oft kaum mehr gemeinsam haben als die Studienrichtung. Mir wurde auch bewusst, warum es falsch wäre in diesem Blog für Frauen zu sprechen, warum es selbst falsch wäre für Frauen in der Informatik zu sprechen und warum ich nur für mich spreche und das hier nur ein kleiner Einblick ist in das, was anderen Menschen vielleicht auch so passiert oder passieren könnte. Anlass darüber noch mal nachzudenken war ein Gespräch mit zwei Mädels die einige Veranstaltung zusammen mit mir besuchen, da sie etwas Ähnliches (Softwareentwicklung) studieren. Beide sind schon älter als der durchschnittliche Rest der Leute im Semester und beide haben Kinder, bei denen sie neben dem Studium die Erziehungsarbeit leisten. Wir hatten also eine Pflichtveranstaltung in der es um Zeitmanagement ging und mussten herausarbeiten was für uns Zeit bedeutet und was wir unter guter oder schlechter Zeitplanung verstehen. Sehr viel Blabla eigentlich, aber das Ergebnis hat mich ein bisschen wachgerüttelt, da ich irgendwie auf diesem Auge blind war: Das Ergebnis zu dem meine Kommilitonen und ich kamen war ein völlig anderes, als das zu dem meine Kommilitoninnen kamen. Während der Großteil so um Prokrastination und Planungsmethoden herumlaberte, wurde klar, dass es noch mal etwas völlig Anderes ist &#8220;nebenher&#8221; ein oder mehrere Kind/er zu haben. Ich habe noch nie so klar gegenübergestellt gesehen, wie solch unterschiedliche Lebenswelten sich auch auf das Studierverhalten und Kontaktverhalten innerhalb des Studiums auswirken. Bisher hatte ich mich immer nur still gewundert, warum die beiden Mädels sich so stark und bewusst abgrenzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren-Serie: Nr. 3 Aufwachsen mit oder ohne Computer</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 20:41:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.

Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein Blogpost auf Geekfeminism ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton316" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F&amp;text=Barrieren-Serie%3A%20Nr.%203%20Aufwachsen%20mit%20oder%20ohne%20Computer&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.</p>
<p>Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein <a href="http://geekfeminism.org/2010/07/27/if-you-were-hacking-since-age-8-it-means-you-were-privileged/">Blogpost auf Geekfeminism</a> hat mich nun glücklicherweise daran erinnert. Dort geht es um Privilegien und darum, dass es in der Geekkultur allgemein bisher kein Thema war, aus welchen Gründen der Zugang zu Computern für verschiedene Personen völlig unterschiedlich aussieht. Vor allem auch, dass der frühe Besitz eines Computers keineswegs mit angeborenem Interesse oder besonderen Fähigkeiten zu tun hat. Dies ist auch, aber nicht ausschließlich ein Gender-Thema. Ebenso geht es um Dinge wie Herkunft, familiäre Hintergründe, sozialen Status und finanzielle Möglichkeiten.</p>
<p>Wenn wir uns daran erinnern, wie wir aufgewachsen sind, fallen uns nach und nach viele Dinge ein, mit denen wir uns gern beschäftigt haben. Mit Sicherheit gab es da auch Dinge mit denen wir uns weniger gern beschäftigt haben und Dinge, mit denen wir uns aus Gründen die uns nicht immer (sofort) bekannt sind gar nicht oder wenig beschäftigt haben. Unterhalte ich mich mit meinem Freund (der ebenfalls Informatik studiert), beginnt dieser sehr schnell in Erinnerungen zu schwelgen, die damit zu tun haben wie viel ihm während seiner Kindheit im Bereich der Informatik bereits spielerisch beigebracht wurde. Blicke ich auf seine bisherigen Vorkenntnisse im Programmieren, muss ich mich oft sehr anstrengen nicht vor Neid zu platzen. Die Tatsache, dass er damit bereits vor seinem zehnten Lebensjahr begann und es daher nicht an meiner Lernfähigkeit liegt, tröstet mich jedoch ein wenig darüber hinweg. Doch was hat er, was ich und einige andere in meinem Studium nicht haben?</p>
<p>Er hatte jemanden, der die nötigen Kenntnisse, die Zeit und das Engagement besaß ihn zu motivieren und ihm etwas beizubringen. Er hatte sehr früh den weitestgehend uneingeschränkten Zugang zu entsprechender Hardware und die Möglichkeiten sich diesbezüglich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Denn: Seine Interessen wurden nie von Freunden oder Familie in Frage gestellt, sie wurden sogar geweckt und gefördert.</p>
<p>Meine eigene Computervergangenheit sieht ein bisschen anders aus. Dennoch bin ich heute der Person dankbar, die mir doch recht früh in meinem Leben einen Computer schenkte. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich schätze ich müsste ungefähr 11 gewesen sein. Auch ohne großartige Anleitung wurde das nach und nach mehr und mehr mein Ding, mich mit diesem Teil zu beschäftigen. Dennoch beschränkte ich mich lange Zeit auf Spiele und später auf Internetchats, bis ich eines Tages begann, mir HTML beizubringen und sowohl allein, als auch gemeinsam mit einer damaligen Freundin Webseiten zu erstellen (sie studiert nun übrigens Sportwissenschaften und hat nach eigener Aussage überhaupt keine Ahnung von Computern). In der Schule besuchte ich dann einen Programmierkurs, wo ich schon damals das einzige Mädchen und noch dazu die einzige Person aus meiner Klasse war. Ich erinnere mich nur noch sehr düster daran, dass einige Jungs schon damals aus meiner Sicht mehr Erfahrung hatten und bereits mit zahlreichen Programmierideen zur Veranstaltung kamen. Leider sollte diese Veranstaltung nicht der Ort werden, an dem ich den Einstieg in die Programmierung fand, denn die Programmiersprache (IBM APL2) war für AnfängerInnen äußerst ungeeignet (mir ist bis heute nicht ganz klar, für wen oder was sie zu dieser Zeit und heute überhaupt geeignet sein sollte ;)) und somit ging ich jedes Mal eher entmutigt nach Hause. Erst Jahre später, als ich in meiner Ausbildung Java lernte, bekam ich ein bisschen mehr den Einstieg, den ich mir damals in der Schule gewünscht hätte. Leider aber der Lehrer Deutschlehrer, der irgendwie nebenbei Kurse belegte um SchülerInnen das Programmieren beizubringen. Bis zum Beginn meines Studiums konnte ich also die Unterrichtsversuche anderer unter &#8220;gut gemeint, aber weniger nützlich&#8221; ablegen.</p>
<p>Jedoch sind auch meine Erfahrungen keine Selbstverständlichkeit, denn auch wenn mein Weg eher holprig war, hatte ich ebenfalls bereits früh uneingeschränkten Zugang zum eigenen Computer und ein wenig später auch zum Internet. Meine Familie hat meine Interessen stets respektiert, auch wenn sie mich nur sehr sehr eingeschränkt mit eigenem Wissen unterstützen konnten.</p>
<p>Eltern und Angehörige treffen Kaufentscheidungen von finanziellen Mitteln abgesehen aufgrund verschiedener Annahmen, Erfahrungen, Hoffnungen und auch aufgrund von äußeren Einflüssen. Bestehende Stereotypen (Spielzeug für Mädchen, Spielzeug für Jungs) leisten ihren nicht unwesentlichen Beitrag dazu, wer in welchem Alter bereits Zugang zu Technologie in welcher Form erhält. Leider ist Informatik ein Studienfach, bei dem sich viele Menschen die in ihrer Kindheit und Schulzeit wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnten oft so fühlen, als ob sie das enorme Wissen anderer niemals einholen könnten. Manchmal entspricht dieses Gefühl auch der Realität und persönliche Pläne scheitern an mangelnden Vorkenntnissen, wenn sich der Stoff unmöglich in kürzester Zeit erlernen lässt.</p>
<p>Hier ist die Barriere, die Frauen und Mädchen zurückhält, der Vorsprung anderer erscheint unaufholbar und entmutigt. Manchmal ist diese Vorsprung real und messbar, oft täuschen jedoch einzelne Aussagen von Menschen die dazu tendieren sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Auch besteht in unserer Gesellschaft ein teilweise sehr falsches Bild davon, was genau Informatik, IT, &#8220;Technik&#8221; oder auch ganz allgemein die Beschäftigung mit Computern eigentlich sind.</p>
<p>Als sehr detaillierte Informationsquelle zum Thema aufwachsen mit oder ohne Computer empfehle ich die ersten Kapitel von &#8220;Unlocking the Clubhouse Women in Computing&#8221; von Jane Margolis und Allan Fisher.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei Semester.</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:47:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zweites Semester - Persönliches

Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton314" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F&amp;text=Zwei%20Semester.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fzwei-semester%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Zweites Semester &#8211; Persönliches</strong></p>
<p>Habe es geschafft für mich selbst ein wenig Geschwindigkeit aus meinem Studium zu nehmen, auch wenn ich das Tempo an sich nicht sonderlich beeinflussen kann. Das Semester war kurz, der Stoff nicht einfach und ich kann gar nicht mehr zählen, wie häufig ich kurz davor war, es einfach sein zu lassen. Nicht, weil mich die Inhalte nicht interessierten, sondern ganz einfach weil mir irgendwelche Abgabetermine und Klausuren und die bis dahin zu erledigende Fülle von Aufgaben überforderten. Aber ich hatte Hilfe und das war gut. Mein Wissen und Können hat sich innerhalb dieses Semesters enorm gesteigert. Am Ende bin ich zwar erneut an einer einzigen Klausur gescheitert, obwohl ich den Stoff vollkommen drauf hatte und jede Minute in den letzten Wochen der Lernerei gewidmet habe, jedoch sehe ich an der Durchfallquote von über 70%, dass das absolut nicht meine Schuld ist. Trotzdem verfolgen mich natürlich ein paar Gedanken daran, dass so ein Studium sehr schnell an solch unfairen Klausurbedingungen scheitern kann.</p>
<p><strong>Zweites Semester &#8211; Etwas mehr Sexistisches</strong></p>
<p>Im zweiten Semester haben die Menschen die anfangs noch etwas orientierungslos umherirrten zusammengefunden. Es bilden sich Grüppchen, man findet ab und zu mal etwas Zeit sich zu unterhalten und die Verhältnisse ändern sich. Erstmal ein bisschen was zur &#8220;Geschlechterverteilung&#8221;, weil ich immer wieder nach Zahlen gefragt werde. Wir sind zwei Informatikstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In meinem Schwerpunktfach sind nun noch (inlusive mir) zwei Frauen (von etwa 16-18 Menschen) übrig, während im anderen Schwerpunktfach noch vier studieren (etwas über 30 Personen dort). Zwei von den Vieren haben bereits Kinder und das Studium stellt somit teilweise eine Doppelbelastung dar. Die beiden anderen erschienen gar nicht bis wenig zu Vorlesungen und anderen Veranstaltungen, ebenso zu den Klausuren am Ende. Wir hatten dadurch leider nicht sehr viel miteinander zu tun, wobei sie für mich als &#8220;Außenstehende&#8221; doch alle vier eine mehr oder weniger feste Lerngruppe für sich waren. Auch eine bewusste Abgrenzung gegenüber den restlichen Leuten war nicht zu übersehen. Erst gegen Ende des Semesters haben wir ein paar Worte mehr gewechselt als sonst. Bisher hatte ich auch mit meiner einzigen Kommilitonin meines Schwerpunktes und Semesters nicht viel zu tun, was sich jedoch zur Klausurzeit hin komplett änderte und für mich gefühlsmäßig eine echte Erleichterung darstellte. Es ist wirklich eine größtenteils unbewusste Sache, dieses &#8220;sich allein unter Fremden fühlen&#8221;, was mich davor immer ein bisschen begleitet hat. Außerdem ist es schwer, dieses Gefühl zu beschreiben und meine männlichen Kommilitonen können es nicht wirklich nachvollziehen.</p>
<p>Jedenfalls wurde mir dieses Semester mal wieder bewusst, wie indirekt bestimmte Dinge vermittelt werden. Es gibt zwei Beispiele an die ich mich sicherlich noch eine Weile erinnern werde und die mir nun so spontan noch einfallen, weil sie noch nicht allzu lange her sind.</p>
<p>Ein guter Freund von mir hatte mir vom Linuxtag ein Android T-Shirt geschickt. Habe es dann sofort angezogen und ging damit zu einer Vorlesung, als ein Kommilitone auf mich zu kam und fragte &#8220;weißt du denn überhaupt, was das auf deinem T-Shirt bedeutet&#8221;? Ich antwortete nur &#8220;sonst würde ich es wohl kaum tragen, oder?&#8221; und war doch ein wenig verwundert, wie man dazu kommt jemanden sowas zu fragen. Gleichzeitig war mir mal wieder klar, dass er das einen anderen Kerl vermutlich kaum gefragt hätte.</p>
<p>Die zweite Situation war etwas weniger subtil. Sie ereignete sich vor irgendeiner Klausur als alle ganz nervös morgens vor dem Raum standen und sich unterhielten. Ein anderer Kommilitone als der im vorherigen Beispiel kam dazu und gab jedem zur Begrüßung die Hand. Er ging die ganze Reihe durch, obwohl es sehr viele Leute waren. Als er bei mir und einer anderen Frau ankam, stoppte er, drehte sich um und machte bei den restlichen Männern daneben weiter. Nicht, dass ich darauf bestünde, dass mir irgendein Kerl den ich nur flüchtig kenne die Hand zur Begrüßung gibt&#8230; diese komische Aktion jedoch war wieder wie so eine Art Ohrfeige, ein kleines &#8220;du gehörst nicht dazu&#8221; zur Erinnerung.</p>
<p>Neben diesen &#8220;Alltäglichkeiten&#8221; gab es dieses Semester auch noch die ein oder andere Vorlesung an die sich sehr viele wohl noch eine Weile erinnern werden. Es ging beispielsweise um das Thema Bussysteme und der Dozent wollte ein besonders anschauliches Beispiel &#8220;aus dem Leben&#8221; nutzen um den Zugriff auf einen Bus durch verschiedene Teilnehmer und dessen Verfügbarkeit möglichst einprägsam zu erklären. Jedenfalls verglich er im Zuge dessen den Bus mit einer Prostituierten in einem Bordell. Weitere Erläuterungen kann und sollte ich mir wohl sparen. Interessant ist vielleicht noch, dass er anschließend anmerkte &#8220;das war doch jetzt nicht frauenfeindlich oder?&#8221;, keine Antwort erhielt und daraufhin in der Pause von fünf anwesenden Frauen vier nach Hause gingen.</p>
<p>Bei einer anderen Vorlesung kann ich nur von den Informationen eines Kommilitonen berichten. Zu Beginn der Veranstaltung waren noch keine weiblichen Personen anwesend und der Dozent nutzte dies als Anlass um ein Video darüber zu präsentieren, in dem es scherzhaft darum ging, wie ein (natürlich männlicher) Nerd die passende Lebensabschnittsgefährtin findet. Habe das Video (was mir hinterher gezeigt wurde) jetzt nicht da, kann mich aber gut daran erinnern, dass es unter Anderem darum ging &#8220;wenn Frau labert, einfach so tun als ob dich das blöde Geschwätz interessiert&#8221; usw. Pünktlich zum Ende des Videos kamen eine Kommilitonin und ich gleichzeitig zu spät zur Vorlesung. Was für ein Timing.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rückmeldung, Interview, Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:28:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik.

Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton308" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fruckmeldung-interview-neuigkeiten%2F&amp;text=R%C3%BCckmeldung%2C%20Interview%2C%20Neuigkeiten&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F28%2Fruckmeldung-interview-neuigkeiten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach einer äußerst anstrengenden Klausurphase melde ich mich voller Vorfreude auf die ersten richtigen Ferien seit beginn meines Studiums wieder mit einem Lebenszeichen. Später folgen auch noch ein paar Wörtchen zum zweiten Semester Informatik.</p>
<p>Zuerst dürft ihr aber, wie bereits versprochen, das Interview lesen, welches Rosa Reitsamer von Grassroots Feminism vor einigen Wochen mit mir gemacht hat. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch für das nette Gespräch und die Umsetzung.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Interview auf <a href="http://grassrootsfeminism.net/cms/node/718">grassrootsfeminism.net</a>.</p>
<p>Ansonsten noch eine Sache, die ganz gut zu meinem letzten Post passt. Damals habe ich die SIGINT angekündigt, was jetzt auch schon einige Zeit her ist. Für Menschen die, wie ich, nicht daran teilnehmen konnten gibt es mittlerweile die Videomitschnitte beim CCC-TV zum Download. <a href="http://media.ccc.de/browse/conferences/sigint10/sigint10_3854_en_women_and_geek_culture.html">Hier findet ihr den Vortrag zu Women and Geek Culture</a>.</p>
<p>Außerdem findet im Moment die<a href="http://www.scientifica.de/netzwerkfit/informaticafeminale.html"> Informatica Feminale Baden-Württemberg</a> statt, wobei der Anmeldeschluss bereits vorbei ist. Dafür lädt im September die<a href="http://www.informatica-feminale.de/"> Universität Bremen zur 13. Informatica Feminale</a> ein. In Österreich findet außerdem im August die <a href="http://www.ditact.ac.at/">Ditact</a> für (Informatik-)Studentinnen statt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stille durchbrechen.</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:02:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Persönliches

Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton303" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F&amp;text=Stille%20durchbrechen.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F05%2F22%2Fstille-durchbrechen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Persönliches</strong></p>
<p>Es ist einige Zeit vergangen, seit ich angefangen habe zu bloggen. Während ich voller Themenideen startete und letztes Jahr einen Artikel nach dem anderen publizierte, wurde es zum Beginn meines Studiums sehr sehr still hier. Da ich sowieso persönlicher blogge, als ich das Ganze geplant hatte, kann ich an dieser Stelle auch erwähnen, dass die Stille hauptsächlich damit zu tun hat, dass es mir nicht sonderlich gut ging.</p>
<p>Während dieser Zeit war ich sehr passiv und habe zwischendurch sogar überlegt, ob ich die Beschäftigung mit dem Themengebiet Feminismus, Gender- und Nerdkram, Frauen und IT nicht lieber aufgeben sollte. Letztendlich habe ich mich jedoch dagegen entschieden und habe weiterhin verfolgt was sich so um mich herum und in diversen Social Networks diesbezüglich tut.</p>
<p><strong>side-glance</strong></p>
<p>Letzte Woche habe ich meinem Blog eine eigene DE-Domain verpasst, da mir die Adresse zu kompliziert erschien. Ihr könnt mich von nun an unter <strong>www.side-glance.de</strong> erreichen, verlinken, bookmarken, empfehlen.</p>
<p><strong>Andere Geekfeministinnen</strong></p>
<p><em>1. Blogs</em></p>
<p>Während ich meinen Winterschlaf hielt, haben sich glücklicherweise weiterhin viele andere Menschen mit den bisherigen Kernthemen meines Blogs beschäftigt. Sehr gefreut habe ich mich zum Beispiel über Kommentare der Informatikstudentin <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/">Zahlenzauberin</a> und der Physikerin <a href="http://pumpguntoursonline.blogspot.com/">DiePumpgun</a>, die in ihren Blogs ähnliche Dinge schildern wie ich, jedoch auch über ganz andere Themengebiete schreiben. Auch Helga (<a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/">hanhaiwen</a>) von der Mädchenmannschaft hat ein eigenes Blog begonnen.</p>
<p>Zwischendurch habe ich mal ein <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/03/blogger-portrait-series-melanie-of-side.html">Interview</a> mit<a href="http://www.girlscanblog.org/"> GirlsCanBlog</a> beantwortet. Ein super Projekt, welches ich nur als Lesestoff empfehlen kann.</p>
<p><em>2. Projekte und Barcamps</em></p>
<p>2.1 FrauenImNet</p>
<p>Eine weitere interessante Sache ist das Projekt <a href="http://www.frauenim.net/">FrauenImNet</a>, welches Anfang Juni zu einem ersten Vernetzungstreffen einlädt. Ich bedauere es sehr, dass ich gerade weder zeitlich noch finanziell in der Lage bin solche Veranstaltungen zu besuchen. Sehe dieses Projekt jedoch als vielversprechende Plattform an um das Thema &#8220;Frauen im Netz&#8221; und alles drumherum angemessen zu behandeln.</p>
<p>2.2 Piratinnen</p>
<p>Ganz besonders bewundere ich auch das Engagement von <a href="http://piratenweib.de/">Piratenweib</a> sowie <a href="http://blogs.fsfe.org/lsimon/">Leena</a>, welche den Mut fanden, das Thema Gender innerhalb der Piratenpartei anzusprechen und letztendlich das FrauenImNet Projekt anzustoßen. Über die Piratenpartei und die Genderdebatte möchte ich jedoch auch an dieser Stelle keinen weiteren Kommentar abgeben. Ich habe dennoch alles verfolgt und verweise an dieser Stelle gerne auf folgende Artikel:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/">http://maedchenmannschaft.net/gendern-kentern-schiff-ahoi/</a></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/">http://maedchenmannschaft.net/piratenpartei-post-gender-war-gestern/</a></p>
<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/">http://www.iheartdigitallife.de/postgender-in-bingen/</a></p>
<p>2.3 Gendercamp</p>
<p>Ein weiteres Event, welches ich leider verpasst habe, war das <a href="http://www.gendercamp.de/">Gendercamp</a>. Passend zum Thema Nerd/Geekfeminismus gab es dort eine Session zum Thema Female Nerds. Online könnt ihr die <a href="http://www.gendercamp.de/networks/wiki/index.FemaleNerds_">Female Nerds Hall of Fame</a> betrachten und ergänzen. <a href="http://gendercamp.posterous.com/aufnahme-weibliche-nerdz-in-der-popkultur">Hier</a> gibt es außerdem Audioaufzeichnungen zum entsprechenden Gespräch.</p>
<p>2.4 SIGINT</p>
<p>Heute beginnt übrigens die <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Willkommen">SIGINT 2010</a> Konferenz, welche sich den Diskursen im digitalen Zeitalter widmet. Morgen (am 23. Mai 2010) findet dort ein Diskussionspanel zum Thema &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3854.de.html">Women and Geek Culture</a>&#8221; statt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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