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	<title>side-glance &#187; women in technology</title>
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		<title>Zielgruppenfrage.</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 18:11:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im September ist es so weit, da kommt WIRED nach Deutschland. WIRED ist ein US-amerikanisches Magazin, welches sich aufgrund der Thematik eindeutig an Geeks richtet. Es geht nämlich um so ziemlich alles, was man auch nur ansatzweise mit zukünftiger und gegenwärtiger Technologie verbindet. Eigentlich gab es für viele also Grund zur Freude, wäre da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton449" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F20%2Fzielgruppenfrage%2F&amp;text=Zielgruppenfrage.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F08%2F20%2Fzielgruppenfrage%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Im September ist es so weit, da kommt <a href="http://www.wired.com">WIRED</a> nach Deutschland. WIRED ist ein US-amerikanisches Magazin, welches sich aufgrund der Thematik eindeutig an Geeks richtet. Es geht nämlich um so ziemlich alles, was man auch nur ansatzweise mit zukünftiger und gegenwärtiger Technologie verbindet. Eigentlich gab es für viele also Grund zur Freude, wäre da nicht, neben einer iPad-App, dieser äußerst merkwürdige Vertriebsweg im Printbereich. Das <a href="http://www.wired.de/">deutsche WIRED</a>, welches eigentlich bereits durch fragwürdiges Schwarz-Rot-Gold auf der zugehörigen Website schon genug Fremdschämpotenzial mitbrachte, wird nämlich im Bündel mit einem Männermagazin (&#8220;GQ&#8221;) erscheinen. GQ ist (auf den ersten Blick, einen Weiteren habe ich mir bisher erspart) so eine Art typisches Frauenmagazin (Mode, Sex, Blahblahgähn..) nur, aus Marketingperspektive mit einem binären Geschlechtermodell, mit umgekehrten Vorzeichen. &#8220;Verrückte Welt&#8221;, war da mein erster Gedanke und der nächste: &#8220;wer zum &#8230; denkt sich sowas aus?&#8221;. Bevor jetzt jedoch die Zielgruppenstatistikblahkeule als Antwort kommt: Auch ich lebe nicht in einer eigenen schönen geekfeministischen Welt. Im Gegenteil, würde ich mich nur mit Technologie beschäftigen wäre ich noch beinahe immer und ausschließlich von sich als männlich definierenden Wesen umgeben, ja und die gehören teilweise zur gedachten und auf jeden Fall zur realen Zielgruppe. Aber die eine oder andere und Leute die sich generell einen Dreck um Mode oder Sexratgeber scheren und ich auch. Vielleicht liegt es an der fehlenden Relevanz die dem Printbereich im Allgemeinen so zugesprochen wird, vielleicht an Ignoranz, vielleicht war es ein Kompromiss, vielleich auch einfach nur eine sehr dumme Entscheidung. Selbstverständlich bin ich in der Lage ein Männermagazin zu kaufen, aber trotz alledem frage ich mich immer wieder: für wen halten die mich? Für wen halten die uns? What the fuck? </p>
<p>Neben dem Webseitendesign macht auch diese Tatsache leider keinen sonderlich modernen oder zukunftsgerichteten Eindruck. Das amerikanische Original war sicherlich auch nicht immer frei von ollen Stereotypen und Sexismen, aber Artikel mit <a href="http://www.wired.com/magazine/2011/03/ff_adafruit/">Limor Fried</a> und How-Tos mit <a href="http://about.me/redgirl">Christina Bonnington </a> zeigen meiner Meinung nach wie es auch geht. Auch das Redaktionsblog der deutschen Ausgabe lässt zumindest  wieder Hoffnung aufkommen. Mal sehen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=449&amp;md5=9c74663c2e27694497780e4a3adeb2cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Studium, Arbeit, Kinder(wunsch)</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:16:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich die letzten Tage noch einmal gedanklich durchging, ist mir aufgefallen, dass die Gespräche die ich mit Menschen hatte und die mir im Gedächtnis blieben besonders mit einem Thema zu tun hatten. Möchte das nun schnell festhalten, damit es im ganzen Alltagsstress nicht wieder untergeht. 

Alles began mit dem Gespräch zwischen mir und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton369" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F04%2F23%2Fstudium-arbeit-kinderwunsch%2F&amp;text=Studium%2C%20Arbeit%2C%20Kinder%28wunsch%29&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F04%2F23%2Fstudium-arbeit-kinderwunsch%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Als ich die letzten Tage noch einmal gedanklich durchging, ist mir aufgefallen, dass die Gespräche die ich mit Menschen hatte und die mir im Gedächtnis blieben besonders mit einem Thema zu tun hatten. Möchte das nun schnell festhalten, damit es im ganzen Alltagsstress nicht wieder untergeht. </p>
<p>Alles began mit dem Gespräch zwischen mir und anderen Studentinnen anderer Fachrichtungen. Eine davon hat bereits (noch junge) Kinder und hat nun ihr Studium in einem naturwissenschaftlichen Fach erfolgreich abgeschlossen. Da nun die Frage des Berufseinstiegs im Raum steht, kommen auch riesige Probleme: Fehlende Kinderbetreuung macht eine Vollzeitstelle unmöglich, in ihrer Branche gibt es jedoch keine Teilzeitstellen. Vor allem keine, die nicht das Studium total nutzlos machen.</p>
<p>Einige Tage dachte ich darüber nach und hatte es schon beinahe &#8220;verdrängt&#8221;, als ich ein Telefonat mit einer guten Freundin führte. Sie ist im moment arbeitssuchend, da ihr letzter Arbeitgeber sie extrem mies behandelt und verarscht hat (sie hat auch nach Monaten keinen Arbeitsvertrag bekommen, war dadurch nicht krankenversichert und und und&#8230;.). Nach einem Gespräch bei der Agentur für Arbeit wurde Sie zu einem Bewerbungscoach geschickt. An sich eine gute Sache, doch was sie mir davon berichtet hat ließ mich beinahe aus den Latschen kippen. &#8220;Er hat einen Persönlichkeitstest mit mir gemacht und als da rauskam, ich sei zu &#8216;über 90% Mensch&#8217; riet er mir, dass ich doch am besten Mutter werden sollte&#8221;. Ich hatte gar keine Zeit mich darüber aufzuregen, denn sie setzte dann noch einen drauf: &#8220;als ich aber darauf bestand, dass wir meinen Lebenslauf optimieren, erzählte er mir von einer seiner letzten Kundinnen die sich auf eine Stelle als Verkäuferin bewerben wollte. Er hat ihr laut eigener Aussage geraten, da sie ja so große Titten hätte, ins Anschreiben zu schreiben &#8216;Kassiererin mit weiteren Qualitäten&#8217;&#8221;. Denke mal das kann ich unkommentiert stehen lassen, vielleicht noch ihren letzten Satz &#8220;als ich nach Hause kam hab ich erstmal geheult&#8221;. Die Agentur für Arbeit vermittelt also Coaches die &#8220;Mutter werden&#8221; als Berufsziel für junge, qualifizierte Frauen empfehlen, aha.</p>
<p>Nächster Tag, langweilige Vorlesung. Ein Kommilitone stupst mich von der Seite an und stammelt aufgeregt &#8220;schau mal da raus, schau mal da raus&#8221;. Ich blicke aus dem Fenster und sehe einen anderen Studenten der vor einigen Wochen noch als Tutor für uns da war, nun aber sein Studium beendet hat. Er strahlt und auf dem arm hält er ein Baby mit pinkfarbenem Strampelanzug. Nächster Kommentar: &#8220;wie alt ist denn der, dass der schon ein Kind hat!11?&#8221;.</p>
<p>Das letzte Gespräch diese Woche hatte ich dann mit einer Studentin, die gemeinsam mit mir das Praxissemester in einem Unternehmen diesen Winter antreten wird. Für das Praktkum ist eine Vergütung vorgesehen, es steht jedoch noch die Information der Personalabteilung aus, da es sich bei Praktikant_innengehältern in dieser Firma um einen festen Betrag handelt. Während es mir wichtig wäre, möglichst viel zu verdienen, da ich mich im Herbst krankenversichern muss und mir kein Kindergeld mehr zusteht, wäre es ihr am Liebsten möglichst wenig zu verdienen. Warum? Naja, sie hat mehrere Kinder und sollte das Gehalt eine bestimmte Summe übersteigen, werden ihr diverse Leistungen gekürzt oder gestrichen und sie kommt am Ende weitaus schlechter weg. </p>
<p>Eine Woche, ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben von Menschen. Aber es reicht um zu sehen, dass es einige Probleme gibt in unserem Gesellschaftssystem.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.side-glance.de/?flattrss_redirect&amp;id=369&amp;md5=99a5c3eb8783acb4ef0d881991131799" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Umfrage der Ada Initiative</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 17:38:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die von mir vor Kurzem vorgestellte Ada Initiative macht gerade eine Umfrage um herauszufinden wie momentan die Beteiligung von Frauen an Open Technology and Culture Projekten aussieht.

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			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton348" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F10%2Fumfrage-der-ada-initiative%2F&amp;text=Umfrage%20der%20Ada%20Initiative&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F03%2F10%2Fumfrage-der-ada-initiative%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Die von mir vor Kurzem vorgestellte Ada Initiative macht gerade eine Umfrage um herauszufinden wie momentan die Beteiligung von Frauen an Open Technology and Culture Projekten aussieht.</p>
<p><a href="https://www.surveymonkey.com/s/adacensus2011-button"><img src="http://adainitiative.org/wp-content/uploads/2011/03/census-button.png" alt="Take the Ada Initiative Census" height="234" width="200"/></a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Darüber stehen oder darunter leiden</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 21:38:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist Dienstag, es ist Mittag und ich habe Hunger, weshalb es mich in die Mensa zieht. Als ich mich mit meinem Essen bis zum Tisch vor gekämpft habe ist es bereits brechend voll und ich esse und lausche einer Unterhaltung ein paar Stühle weiter. Zwei Studenten sitzen sich gegenüber und der eine versucht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton330" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F20%2Fdaruber-stehen-oder-darunter-leiden%2F&amp;text=Dar%C3%BCber%20stehen%20oder%20darunter%20leiden&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F20%2Fdaruber-stehen-oder-darunter-leiden%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Es ist Dienstag, es ist Mittag und ich habe Hunger, weshalb es mich in die Mensa zieht. Als ich mich mit meinem Essen bis zum Tisch vor gekämpft habe ist es bereits brechend voll und ich esse und lausche einer Unterhaltung ein paar Stühle weiter. Zwei Studenten sitzen sich gegenüber und der eine versucht dem Anderen zu erklären, warum es nicht auf die Anzahl der Frauen in seinem Studiengang ankommt, sondern auf die Optik. Obwohl sein Gegenüber nicht wirklich darauf einzugehen scheint, geht er weiter ins Detail und versucht ihm eine Bewertungsskala näher zu bringen, die er wohl regelmäßig anwendet. Ich muss aufpassen, dass mir das Essen nicht hochkommt. In solchen Situationen würde ich mich immer ganz gerne in Gespräche einmischen, jedoch weiß ich auch, dass ich mit Menschen die solche Ansichten haben gar nicht erst anfangen möchte zu diskutieren.</p>
<p>Es ist Mittwoch und ich betrete einen Raum voller Informatikstudenten hinter Computerbildschirmen, die wie ich die Zeit bis zur nächsten Vorlesung totschlagen wollen. Da ich nicht wirklich etwas zu tun habe lausche ich einfach mal den Gesprächen. Fasziniert scheinen sie sich alle über ein gemeinsam gefundenes Thema zu unterhalten und als irgendwo der Satz fiel &#8220;worin sollte eine Frau wohl sonst einen Weltrekordversuch starten?&#8221; hätte ich meine Ohren doch besser sofort wieder zu gesperrt. Anschließend folgte nämlich eine besonders detaillierte Diskussion darüber, wie viele Männer eine Frau wohl innerhalb welcher Zeit oral befriedigen muss um einen neuen Rekord aufzustellen.</p>
<p>Heute ist Donnerstag und eine weitere Woche meines Studiums ist fast geschafft. Manchmal wünschte ich es wäre wirklich eine persönliche Entscheidung, dieses &#8220;darüber stehen oder darunter leiden&#8221;. <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,736153,00.html">Spiegel Online schreibt was über Frauenstudiengänge</a> und ich möchte heute einfach nur sagen: Ja verdammt, das ist wirklich notwendig. Aber morgen werde ich natürlich wieder drüber stehen, weil ja eh alles nur witzig gemeint war und so.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was zum Hören.</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 22:06:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Sprache, Humor und Linux hat Silke Meyer bei der AG Queer Studies einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton326" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F&amp;text=Was%20zum%20H%C3%B6ren.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2011%2F01%2F04%2Fwas-zum-horen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Über Sprache, Humor und Linux hat <a href="http://silkemeyer.net/">Silke Meyer</a> bei der <a href="http://agqueerstudies.de/">AG Queer Studies</a> einen Vortrag gehalten, der mir persönlich sehr gut gefallen hat und bei dem ich immer wieder das Bedürfnis hatte zustimmend zu nicken. Sie vereint in ihren Erlebnissen (Teil ihrer Dissertation) ihr Interesse an Linux und and den Strukturen in entsprechenden User Groups oder Veranstaltungen. [<a href="http://agqueerstudies.de/silke-meyer-doing-difference-unter-linux/">Link</a>]</p>
<p>Um Feminismus und Internet geht es im Interview zwischen Radio Unerhört und <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/author/sv/">Svenja Schröder</a>. Es wird der Frage nachgegangen inwiefern im Internet Geschlechterungleichheiten reproduziert werden und wo die Grenzen und Nachteile für Frauen liegen. [<a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=38203">Link</a>]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von unterschiedlichen Lebenswelten</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 17:02:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit "was ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton319" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F&amp;text=Von%20unterschiedlichen%20Lebenswelten&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F11%2F06%2Fvon-unterschiedlichen-lebenswelten%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Wie immer gab es zum Semesterwechsel ziemliche Veränderungen was die Anzahl meiner Mitstudierenden angeht und diesmal kam es  dazu, dass ich nun in meinem Studiengang in diesem Semester die einzige Frau bin. Meine letzte Kommilitonin hat also den Studiengang gewechselt, was zum Beispiel dazu führte, dass ich nun in Vorlesungen öfter mal mit &#8220;was meinen Sie dazu junge Dame?&#8221; angesprochen werde (was ich nicht schlimm finde). Letzte Woche gab es dann eine kleine &#8220;anonyme&#8221; Meinungsumfrage zur Fakultät Informatik und als ich den Fragebogen vor mir liegen sah, wurde mir bewusst, dass Anonymität nun für mich irgendwie das falsche Wort ist, wenn Studiengang und Geschlecht von allen wahrheitsgemäß angekreuzt werden.</p>
<p>Diese Woche wurde mir mal wieder sehr bewusst, dass auch Informatikstudent_innen oft kaum mehr gemeinsam haben als die Studienrichtung. Mir wurde auch bewusst, warum es falsch wäre in diesem Blog für Frauen zu sprechen, warum es selbst falsch wäre für Frauen in der Informatik zu sprechen und warum ich nur für mich spreche und das hier nur ein kleiner Einblick ist in das, was anderen Menschen vielleicht auch so passiert oder passieren könnte. Anlass darüber noch mal nachzudenken war ein Gespräch mit zwei Mädels die einige Veranstaltung zusammen mit mir besuchen, da sie etwas Ähnliches (Softwareentwicklung) studieren. Beide sind schon älter als der durchschnittliche Rest der Leute im Semester und beide haben Kinder, bei denen sie neben dem Studium die Erziehungsarbeit leisten. Wir hatten also eine Pflichtveranstaltung in der es um Zeitmanagement ging und mussten herausarbeiten was für uns Zeit bedeutet und was wir unter guter oder schlechter Zeitplanung verstehen. Sehr viel Blabla eigentlich, aber das Ergebnis hat mich ein bisschen wachgerüttelt, da ich irgendwie auf diesem Auge blind war: Das Ergebnis zu dem meine Kommilitonen und ich kamen war ein völlig anderes, als das zu dem meine Kommilitoninnen kamen. Während der Großteil so um Prokrastination und Planungsmethoden herumlaberte, wurde klar, dass es noch mal etwas völlig Anderes ist &#8220;nebenher&#8221; ein oder mehrere Kind/er zu haben. Ich habe noch nie so klar gegenübergestellt gesehen, wie solch unterschiedliche Lebenswelten sich auch auf das Studierverhalten und Kontaktverhalten innerhalb des Studiums auswirken. Bisher hatte ich mich immer nur still gewundert, warum die beiden Mädels sich so stark und bewusst abgrenzen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren-Serie: Nr. 3 Aufwachsen mit oder ohne Computer</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2010/07/29/barrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 20:41:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.

Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein Blogpost auf Geekfeminism ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton316" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F&amp;text=Barrieren-Serie%3A%20Nr.%203%20Aufwachsen%20mit%20oder%20ohne%20Computer&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2010%2F07%2F29%2Fbarrieren-serie-nr-3-aufwachsen-mit-oder-ohne-computer%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Nach über einem Jahr setze ich sie nun endlich fort. Dies ist meine kleine Serie von Artikeln über die Barrieren, die Frauen davon abhalten sich einem noch männlich dominierten Interessengebiet zuzuwenden und die bereits interessierte Frauen sogar dazu bringen, sich davon abzuwenden.</p>
<p>Über dieses Thema wollte ich schon sehr lange schreiben. Ein <a href="http://geekfeminism.org/2010/07/27/if-you-were-hacking-since-age-8-it-means-you-were-privileged/">Blogpost auf Geekfeminism</a> hat mich nun glücklicherweise daran erinnert. Dort geht es um Privilegien und darum, dass es in der Geekkultur allgemein bisher kein Thema war, aus welchen Gründen der Zugang zu Computern für verschiedene Personen völlig unterschiedlich aussieht. Vor allem auch, dass der frühe Besitz eines Computers keineswegs mit angeborenem Interesse oder besonderen Fähigkeiten zu tun hat. Dies ist auch, aber nicht ausschließlich ein Gender-Thema. Ebenso geht es um Dinge wie Herkunft, familiäre Hintergründe, sozialen Status und finanzielle Möglichkeiten.</p>
<p>Wenn wir uns daran erinnern, wie wir aufgewachsen sind, fallen uns nach und nach viele Dinge ein, mit denen wir uns gern beschäftigt haben. Mit Sicherheit gab es da auch Dinge mit denen wir uns weniger gern beschäftigt haben und Dinge, mit denen wir uns aus Gründen die uns nicht immer (sofort) bekannt sind gar nicht oder wenig beschäftigt haben. Unterhalte ich mich mit meinem Freund (der ebenfalls Informatik studiert), beginnt dieser sehr schnell in Erinnerungen zu schwelgen, die damit zu tun haben wie viel ihm während seiner Kindheit im Bereich der Informatik bereits spielerisch beigebracht wurde. Blicke ich auf seine bisherigen Vorkenntnisse im Programmieren, muss ich mich oft sehr anstrengen nicht vor Neid zu platzen. Die Tatsache, dass er damit bereits vor seinem zehnten Lebensjahr begann und es daher nicht an meiner Lernfähigkeit liegt, tröstet mich jedoch ein wenig darüber hinweg. Doch was hat er, was ich und einige andere in meinem Studium nicht haben?</p>
<p>Er hatte jemanden, der die nötigen Kenntnisse, die Zeit und das Engagement besaß ihn zu motivieren und ihm etwas beizubringen. Er hatte sehr früh den weitestgehend uneingeschränkten Zugang zu entsprechender Hardware und die Möglichkeiten sich diesbezüglich im Laufe der Zeit weiterzuentwickeln. Denn: Seine Interessen wurden nie von Freunden oder Familie in Frage gestellt, sie wurden sogar geweckt und gefördert.</p>
<p>Meine eigene Computervergangenheit sieht ein bisschen anders aus. Dennoch bin ich heute der Person dankbar, die mir doch recht früh in meinem Leben einen Computer schenkte. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich schätze ich müsste ungefähr 11 gewesen sein. Auch ohne großartige Anleitung wurde das nach und nach mehr und mehr mein Ding, mich mit diesem Teil zu beschäftigen. Dennoch beschränkte ich mich lange Zeit auf Spiele und später auf Internetchats, bis ich eines Tages begann, mir HTML beizubringen und sowohl allein, als auch gemeinsam mit einer damaligen Freundin Webseiten zu erstellen (sie studiert nun übrigens Sportwissenschaften und hat nach eigener Aussage überhaupt keine Ahnung von Computern). In der Schule besuchte ich dann einen Programmierkurs, wo ich schon damals das einzige Mädchen und noch dazu die einzige Person aus meiner Klasse war. Ich erinnere mich nur noch sehr düster daran, dass einige Jungs schon damals aus meiner Sicht mehr Erfahrung hatten und bereits mit zahlreichen Programmierideen zur Veranstaltung kamen. Leider sollte diese Veranstaltung nicht der Ort werden, an dem ich den Einstieg in die Programmierung fand, denn die Programmiersprache (IBM APL2) war für AnfängerInnen äußerst ungeeignet (mir ist bis heute nicht ganz klar, für wen oder was sie zu dieser Zeit und heute überhaupt geeignet sein sollte ;)) und somit ging ich jedes Mal eher entmutigt nach Hause. Erst Jahre später, als ich in meiner Ausbildung Java lernte, bekam ich ein bisschen mehr den Einstieg, den ich mir damals in der Schule gewünscht hätte. Leider aber der Lehrer Deutschlehrer, der irgendwie nebenbei Kurse belegte um SchülerInnen das Programmieren beizubringen. Bis zum Beginn meines Studiums konnte ich also die Unterrichtsversuche anderer unter &#8220;gut gemeint, aber weniger nützlich&#8221; ablegen.</p>
<p>Jedoch sind auch meine Erfahrungen keine Selbstverständlichkeit, denn auch wenn mein Weg eher holprig war, hatte ich ebenfalls bereits früh uneingeschränkten Zugang zum eigenen Computer und ein wenig später auch zum Internet. Meine Familie hat meine Interessen stets respektiert, auch wenn sie mich nur sehr sehr eingeschränkt mit eigenem Wissen unterstützen konnten.</p>
<p>Eltern und Angehörige treffen Kaufentscheidungen von finanziellen Mitteln abgesehen aufgrund verschiedener Annahmen, Erfahrungen, Hoffnungen und auch aufgrund von äußeren Einflüssen. Bestehende Stereotypen (Spielzeug für Mädchen, Spielzeug für Jungs) leisten ihren nicht unwesentlichen Beitrag dazu, wer in welchem Alter bereits Zugang zu Technologie in welcher Form erhält. Leider ist Informatik ein Studienfach, bei dem sich viele Menschen die in ihrer Kindheit und Schulzeit wenig Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln konnten oft so fühlen, als ob sie das enorme Wissen anderer niemals einholen könnten. Manchmal entspricht dieses Gefühl auch der Realität und persönliche Pläne scheitern an mangelnden Vorkenntnissen, wenn sich der Stoff unmöglich in kürzester Zeit erlernen lässt.</p>
<p>Hier ist die Barriere, die Frauen und Mädchen zurückhält, der Vorsprung anderer erscheint unaufholbar und entmutigt. Manchmal ist diese Vorsprung real und messbar, oft täuschen jedoch einzelne Aussagen von Menschen die dazu tendieren sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Auch besteht in unserer Gesellschaft ein teilweise sehr falsches Bild davon, was genau Informatik, IT, &#8220;Technik&#8221; oder auch ganz allgemein die Beschäftigung mit Computern eigentlich sind.</p>
<p>Als sehr detaillierte Informationsquelle zum Thema aufwachsen mit oder ohne Computer empfehle ich die ersten Kapitel von &#8220;Unlocking the Clubhouse Women in Computing&#8221; von Jane Margolis und Allan Fisher.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hass auf Feminismus</title>
		<link>http://www.side-glance.de/2009/12/06/hass-auf-feminismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[feminism]]></category>
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		<description><![CDATA[Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand.
Heute vor 20 Jahren wurden an der École Polytechnique in Montréal, Kanada, 14 Studentinnen erschossen. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten.
Link zum Artikel ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton287" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F06%2Fhass-auf-feminismus%2F&amp;text=Hass%20auf%20Feminismus&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F12%2F06%2Fhass-auf-feminismus%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Annalist hat heute über das Massaker an der Polytechnischen Hochschule Montréal gebloggt, welches vor genau 20 Jahren stattfand.</p>
<blockquote><p>Heute vor 20 Jahren wurden an der <a title="École Polytechnique de Montréal" href="http://en.wikipedia.org/wiki/%C3%89cole_Polytechnique_de_Montr%C3%A9al">École Polytechnique</a> in Montréal, Kanada, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_der_Polytechnischen_Hochschule_Montr%C3%A9al_1989">14 Studentinnen erschossen</a>. Der Täter, der sich danach selbst erschoss, gab in seinem Abschiedsbrief an, dass Feministinnen sein Leben ruiniert hätten.</p></blockquote>
<p><a href="http://annalist.noblogs.org/post/2009/12/06/heute-vor-20-jahren-wurden-14-technik-studentinnen-in-montr-al-erschossen">Link zum Artikel </a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Barrieren-Serie: Nr 2. Aussehen und Ansehen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 00:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
				<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[barrier-series]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserer Gesellschaft spielt das Aussehen (leider) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vorallem Frauen verbringen oft sehr viel Zeit damit das eigene Erscheinungsbild zu optimieren, verschönern und im extremsten Fall Schönheitsidealen so nah wie möglich zu kommen. Kein Mensch möchte gerne als hässlich bezeichnet werden, doch während meiner Erfahrung nach Männer eher über solche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton130" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F06%2F21%2Fbarrieren-serie-nr-2-aussehen-und-ansehen%2F&amp;text=Barrieren-Serie%3A%20Nr%202.%20Aussehen%20und%20Ansehen&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F06%2F21%2Fbarrieren-serie-nr-2-aussehen-und-ansehen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>In unserer Gesellschaft spielt das Aussehen (leider) eine nicht zu unterschätzende Rolle. Vorallem Frauen verbringen oft sehr viel Zeit damit das eigene Erscheinungsbild zu optimieren, verschönern und im extremsten Fall Schönheitsidealen so nah wie möglich zu kommen. Kein Mensch möchte gerne als hässlich bezeichnet werden, doch während meiner Erfahrung nach Männer eher über solche Kommentare hinwegsehen, werden diese von Frauen oft sehr zu Herzen genommen und können das Ego sehr belasten. Dieser &#8220;Schwachpunkt&#8221; wird daher oft bewusst und unbewusst genutzt um auszugrenzen, Leistungen schlechtzureden und Personen ganz allgemein in Frage zu stellen.</p>
<p>Sicherlich fragt sich manch eine/r nun, wovon ich überhaupt rede, denn schließlich geht es hier um Frauen in der IT oder Technik. Hierzu möchte ich daher gerne ein Zitat anbringen, welches ich im Laufe der Zeit mehrfach von verschiedenen Männern in Naturwissenschaften und Technik gehört habe:</p>
<blockquote><p>Klar, in meiner Ausbildung/meinem Studium gab es schon auch Frauen, aber die sahen eben auch nicht so aus wie Frauen!</p></blockquote>
<p>Darauf folgt meistens ein Lachen und zustimmendes Nicken bei den ZuhörerInnen und eine Übelkeit in der Magengegend bei mir. Die erste Frage die ich mir daraufhin stelle ist: Wie sieht überhaupt eine Frau aus? Doch leider denke ich nicht, dass sich die meisten meiner Mitmenschen sich diese Frage überhaupt je gestellt haben. Denn die Antworten liefern uns Schönheitsideale und Negativbeispiele in Form von Klischees. In diesem Fall ist es das alte Klischee vom &#8220;Mannsweib&#8221;.</p>
<p>Unabhängig vom eigenen Aussehen muss man sich als Frau diesem Klischee früher oder später in irgendeiner Form stellen, wenn man mit Themen, Beschäftigungen oder Interessen zu tun hat die von der Gesellschaft als &#8220;männlich&#8221; angesehen werden. Dies reicht von der scherzhaften Bemerkung bis zu übelstem Mobbing.</p>
<p><strong>Wo ist aber die tatsächliche Barriere?</strong><br />
Meine Ansicht nach wird bei der Leistungsbewertung von Frauen viel zu oft und grundlos der Punkt &#8220;Aussehen&#8221; mit ins Spiel gebracht. Nehmen wir mal an eine Frau ist verantwortlich für eine wichtige Erfindung oder wissenschaftliche Erkenntnis und gerät dadurch in die Öffentlichkeit. Neben Anerkennung und Kritik sind Aussagen wie &#8220;naja, aber dafür sieht sie halt scheiße aus&#8221; vorprogrammiert, sofern die Person nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht. Hat mit der Leistung selbst nichts zu tun, dient aber immer wieder super dazu diese schlecht zu reden. Ein Kriterium welches hingegen bei der Beurteilung der Leistun von männlichen Personen absolut keine Rolle spielt.</p>
<p>Man könnte jetzt annehmen, dass solche Vorfälle im Internetbereich durch &#8220;Anonymität&#8221; einfacher zu handhaben sind. Dummerweise begegnen einem da aber ähnliche Merkwürdigkeiten. Gibt man sich ganz offensichtlich als Frau zu erkennen, wird beispielsweise mit dem Kommentar &#8220;this post is useless without pictures&#8221; klargemacht, dass man sich als Frau noch lange nicht Frau nennen darf. Außerdem sinkt durch die Scheinanonymität auch die Hemmschwelle und so kommt es auch sehr viel eher zu einem beleidigenden Kommentar zum Aussehen.</p>
<p>Solche Tatsachen halten meiner Meinung nach selbstkritische Frauen davon ab, sich mit gewissen Themengebieten zu beschäftigen und mit sich anderen Personen auszutauschen. Vielleicht hindert es manche auch daran, mit eigenen Ideen in die Öffentlichkeit zu treten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nintendo / C64 Handtasche</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 16:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>side-glance</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[nerdism]]></category>
		<category><![CDATA[women in computing]]></category>
		<category><![CDATA[women in technology]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zum letzten Blogpost, hier mal eine Technikspielerei für Frauen die mir statt Entsetzen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat. Jeri Ellsworth ist großartig!

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton232" class="tw_button" style="float:left;margin-right:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F05%2F21%2Fnintendo-c64-handtasche%2F&amp;text=Nintendo%20%2F%20C64%20Handtasche&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.side-glance.de%2F2009%2F05%2F21%2Fnintendo-c64-handtasche%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.side-glance.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Passend zum letzten Blogpost, hier mal eine Technikspielerei für Frauen die mir statt Entsetzen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeri_Ellsworth">Jeri Ellsworth</a> ist großartig!</p>
<p>[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=DPlBeWy8Xwo&amp;hl=de&amp;fs=1]</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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